Wer die Bürgerinitiative L 419 unterstützen möchte, näheres auf der Homepage:

www.buergerinitiative-l-419-keine-autobahn-durch-ronsdorf.de

Frohe Ostern im ganzen SonntagsBlatt-Land

Frühlingshafte Temperaturen zu den Feiertagen locken hinaus ins Freie



Gute Laune bei Groß und Klein: Kein Wunder, denn das Wetter spielt mit in den Osterferien und das Programm für die Kinder und Jugendlichen in der Region bietet viel – hier im Jugendzentrum Scheidtstraße in Ronsdorf: Es gibt aus „Fimo“ Ei(s) am Stiel. (Foto: AS)

(Reg./AS) Halbzeit: Kaum zu glauben, aber die erste Woche der Osterferien verging wie im Fluge. Das mag sicher auch an den vielfältigen Freizeitangeboten im SonntagsBlatt-Land liegen – Langeweile kam bisher weder bei Groß noch bei Klein auf.  Viel gab es zu sehen und zu entdecken; das Angebot an Freizeitaktivitäten für alle Daheimgebliebenen ist so groß wie nie zuvor (das SonntagsBlatt berichtete). Nach den vergangenen, witterungstechnisch eher durchwachsenen Tagen, in denen der April machte, was er will, ist die Frühlingssonne jetzt pünktlich zu Ostern ins Bergische Land zurückgekehrt. Wer das gute Wetter nutzen will, für den hat auch die Stadt Wuppertal einige Tipps parat. Aber Achtung: Bedingt durch die Feiertage gibt es immer wieder andere Öffnungszeiten. Nichts befürchten muss, wer dem „Grünen Zoo Wuppertal“ einen Besuch abstatten möchte – er ist nämlich wie gewohnt von 8.30 bis 18 Uhr geöffnet.
„Ostersonntag können Kinder außerdem auf Ostereiersuche gehen und Ostermontag steht für sie ab 11 Uhr ein Rundgang zu den Tierkindern auf dem Programm“, verrät Kathrin Petersen vom Presseamt. Lohnenswert ist an diesem Wochenende sicher auch ein Besuch im Botanischen Garten, der zwischen 9 und 19 Uhr zu einem ausgedehnten Osterspaziergang mit Blick auf Wuppertal einlädt.
Beeindruckend ist sicher auch der Blick vom Elisenturm auf den Garten und die Stadt, die sich in den Talkessel zu schmiegen scheint.
Kulturliebhaber kommen im Von-der-Heydt-Museum währen der regulären Öffnungszeiten von 11 bis 18 Uhr auf ihre Kosten. Aber Achtung: Am Ostermontag bleibt das Museum für Kunstliebhaber geschlossen.
Nur an diesem Samstag öffnet das Historische Zentrum im „Kontor 91“ seine Pforten, an den restlichen Feiertagen bleibt es geschlossen.
Leseratten können in der Zentralbibliothek in Elberfeld ihrem Hobby frönen: Am Samstag können große und kleine Bücherfans von 10 bis 13 Uhr in Ruhe stöbern. Wegen der angekündigten Demonstrationen bleibt aber die Stadtteilbibliothek in Barmen geschlossen. Wasserfreunde können sich in den städtischen Bädern austoben. Die Aussicht auf Erfrischung lockt Besucher am Samstag und Ostersonntag in die städtischen Bäder. Zu den gewohnten Öffnungszeiten können sie das kühle Nass genießen. Im Gartenhallenbad Cronenberg wartet am Ostersonntag mit einem Kinderspieltag von 9.30 bis 15 Uhr sogar ein besonderes Highlight auf die Kleinen. An Karfreitag und Ostermontag haben alle Bäder geschlossen. Das Gartenhallenbad Langerfeld bleibt darüber hinaus bis zum 5. Mai wegen Wartungsarbeiten geschlossen, aber da das Wetter zum Rausgehen einlädt, dürfte das zu verschmerzen sein.
Wir wünschen Ihnen ein   sonniges Oster-Wochenende, machen Sie das Beste daraus!

Seilbahn: Bleibt die Stadt Antworten schuldig?

Offener Brief nimmt Stadtkämmerer Dr. Johannes Slawig in die Pflicht



Seit den ersten Informationsveranstaltungen erhitzen sich die Gemüter über das Seilbahn-Projekt. Nächsten Monat soll die Bürgerbefragung Klarheit bringen. (Foto: AS)

(W./AS) Die Zahlen zum Seilbahn-Projekt sind erstunken und erlogen – diese schweren Vorwürfe gegen die Stadtverwaltung erhebt Ralf Geisendörfer, früherer CDU-Stadtverordneter und Seilbahn-Gegner.
Hart geht Geisendörfer mit den Verantwortlichen ins Gericht. „In Zeiten, in denen wir überlegen, ob wir für die GWG weitere Millionen Schulden aufnehmen und Steuern erhöhen wollen, ist dieses Seilbahnprojekt schon finanziell eine ganz große Dummheit“, wettert Ralf Geisendörfer und hofft auf Gehör im Rathaus. Drastische Nachteile zeigt Antonino Zeidler, Vorsitzender des Vereins „Seilbahnfreies Wuppertal“, auf: „Nicht nur Bau, sondern auch Betrieb der Seilbahn wird Millionen kosten. Daher ist jetzt schon geplant, den halben Busverkehr in der Südstadt zu streichen.“
Er sieht Nachteile durch die Bahn für alle Wuppertaler, nicht nur für die Menschen, die ihr Eigenheim entlang der künftigen Trasse gebaut haben. Bsonders treffe es beim Bau der Bahn das Liniennetz der WSW, das dann wohl ausgedünnt werden soll: „Die Seilbahn bedient drei Stationen. Die gestrichenen Busse fahren 40 Bushaltestellen an. Der Bürger muss also viel mehr warten als vorher auf den Bus, kilometerweit zur Seilbahn gehen oder doch wieder Auto fahren“, fürchtet Antonino Zeidler. „Gestartet ist das Projekt im Jahr 2013 mit 30 Millionen Euro Baukosten. Vor vier Jahren wurden schon 50 Millionen Euro veranschlagt. Mittlerweile hat sich der Preis verdreifacht.“ Man rechnet damit, dass bis zum möglichen Baubeginn Kosten von deutlich mehr als 100 Millionen Euro anfallen  werden, denn, so Zeidler: „Die kompletten Baurisiken sind immer noch nicht berücksichtigt.“
Ralf Geisendörfer geht es darum, dass Stadt und Stadtwerke Gelder investieren, die an anderer Stelle Not täten: „Die für meiner Meinung nach zu geringe Wertschätzung und finanzielle Unterstützung für Stadtteile wie Ronsdorf, Vohwinkel oder auch Cronenberg hatte ich bei meiner Ansprache im Hinterkopf“, beschreibt Geisendörfer sein Ansinnen.
Mit Informationsveranstaltungen möchte der Verein aufmerksam machen auf „Die wohl teuerste Seilbahn der Welt”. Unter anderem wird es am 20. April neben der alten Post in der Lüttringhauser Straße einen Infostand geben.
Antonino Zeidler, Ralf Geisendörfer und ihre Mitstreiter hoffen auf die „Vernunft der Wuppertaler bei der Bürgerbefragung im Mai“. Man will erreichen, dass sich möglichst viele Wahlberechtigte gegen das Seilbahnvorhaben aussprechen.

Besondere Premiere mit der Quartiersgartenschau

Ronsdorfer Verschönerungsverein: Auftaktveranstaltung in den Ronsdorfer Anlagen



Freut sich auf die erste „Quga“: RVV-Vorsitzender Michael Heil. (Foto: AS)

(Ro./AS) Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: Zum ersten Mal findet in diesem Jahr die „Wuppertaler Quartiersgartenschau“ statt, die nach den Willen der Initiatoren im Jahr 2031 in die „große Schwester“, die Bundesgartenschau in Wuppertal, münden soll, so plant es Wuppertaler Gartenhistorikerin Dr. Antonia Dinnebier, die in der Vergangenheit schon einige Bücher in der Reihe „Wuppertals grüne Anlagen“ herausgegeben hat. „Mit der QuGa bereitet sich Wuppertal auf die Bundesgartenschau vor“, beschreibt Dinnebier ihre Idee.
„Für Ronsdorf ist das eine große Ehre, wegen der geringen Vorbereitungszeit aber auch eine Herausforderung“, betont Michael Heil, als Vorsitzender des Ronsdorfer Verschönerungsvereins (RVV) einer der Mitverantwortlichen. Die Mühen haben sich gelohnt, denn innerhalb kürzester Zeit haben die Initiatoren ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt.
„Warum auf Großes warten, fangen wir mit der Gartenschau doch einfach schon einmal an, im Quartier“, so Antonia Dinnebier. Das Konzept ist selbsterklärend: Jedes Jahr richtet die Quga den Blick auf einen anderen Stadtteil und sein Grün. Die „Aktiven“ laden ein und zeigen öffentlichen Parks und private Gärten, Wälder und Besonderheiten ihres Quartiers. „So lernen wir und unsere Gäste Wuppertals grüne Anlagen Stück für Stück kennen und schätzen.“
Ronsdorf macht also den Anfang. Bei Spaziergängen und Aktivitäten, Führungen und Festen lässt sich die Vielfalt des Grüns, aber auch seine Träger, Unterstützer und Nutzer entdecken. In Ronsdorf warten die Ronsdorfer Anlagen, der Bandwirkerplatz, der Stadtgarten, der Talsperrenwald sowie das Saalbachtal und die Gelpe, aber auch das Schmalenhofer Bachtal und der Scharpenacken, das Marscheider Tal und viele kleine Oasen auf eine geschickte Vernetzung und Präsentation. Und es gibt noch einen Grund zu feiern, wie Michael Heil  verrät: Der RVV feiert in diesem Jahr sein 150-jähriges Bestehen. Über Einzelheiten und Mitmachmöglichkeiten gibt es im Internet auf der Seite des Verschönerungsvereins unter „www.ronsdorfer-buergerverein.de“ mehr Infos. „Offiziell wird die „Quga 2019“ am Sonntag, 28. April um 13 Uhr am Gerätehaus am Kaiserplatz, Friedenshort 55 eröffnet. Michael Heil freut sich auf viele Besucher, die den Anlagen ab 14 Uhr einen Besuch abstatten werden.

Fit für die Relegation?

Spannende Spiele in der Region



Das Team der Zebras  – hier gegen Mettmann am letzten Wochenende – bereitet sich auf das Spiel gegen Heckinghausen am Dienstag vor. (Foto: db)

(Reg./PK) Der FC Remscheid trat am vergangenen Donnerstag beim Tabellenletzten der Landesliga, dem DSC 99 Düsseldorf an und ergatterte beim 1:1 immerhin einen Punkt.  Am Osterwochenende wird traditionsgemäß bei den Amateuren kein Spiel ausgetragen, sodass die Mannschaft von Trainer Acar Sar am Sonntag, dem 28. April wieder ins Geschehen eingreift. Man erwartet mit Teutonia St. Tönis ein unbequem zu spielendes Team, das nicht umsonst Tabellensechster ist.
 Der TSV 05 Ronsdorf bleibt als Tabellenzweiter der Bezirksliga auf Tuchfühlung mit dem Spitzenreiter. Gegen den ASV Mettmann siegte man an der Parkstraße mit 2:0 Toren, verpasste aber am Mittwoch beim 2:2 gegen die 1. Spvg. Solingen-Wald 03 einen weiteren Dreier. Am kommenden Sonntag kommt der SC 08 Radevormwald als Gast zu den Zebras. Sollte man Tabellenzweiter bleiben, spielt der TSV in der Relegation um den Aufstieg in die Landesliga.
Demgegenüber rangiert der SV Jägerhaus-Linde am Ende der Tabelle und wird die nächs-te Saison in der Kreisliga A spielen. Gegen Ditib Solingen ging man mit 0:9 Toren unter. Am Gründonnerstag traten die Linder beim SC Sonnborn an, dem Tabellenvorletzten. Auch dort unterlagen die Linder mit 2:9 und sind nun de facto abgestiegen. In der Partie am übernächsten Sonntag kommt der 1. FC Wülfrath „opp Linde“.
Die Zweite des TSV 05  schwächelte gegen den TSV Union und unterlag auf eigenem Geläuf mit 1:3. Am Donnerstag trat man beim SV He-ckinghausen an und verlor erneut mit 1:3 Toren. Die kommenden Partien des Teams von Trainer Andreas Lischke sehen wie folgt aus: Am Dienstag, den 23. April wird der 11. Spieltag der Kreisliga A nachgeholt und die Heckinghauser kommen nach Ronsdorf.
Am darauf folgenden Sonntag kommt der TSV Beyenburg als Gast an die Parkstraße. Die Zebras wollen die Saison sicher ordentlich beenden. Mit dem Aufstieg wird es bekannterweise nichts, denn der SSV Germania 1900 dominiert die Liga zu deutlich und hat 20 Punkte Vorsprung vor dem Tabellenzweiten. Auch die Sportfreunde aus Dönberg konnten gegen den Ligaprimus nichts ausrichten; die Germania siegte mit 5:1 Toren. Am Donnerstagabend trat BV Azadi gegen die Germania an. Die Freudenberger gewannen in einem turbulenten Spiel 4:2. Nun steht für die Germania der Gang zur Zweiten des FSV Vohwinkel an.