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Klimawandel bedeutet Klimafolgen-Anpassung

Die Stadt Wuppertal setzt nach den Sommerferien auf eine Task Force

Mehr als 1.000 Anrufe pro Stunde gab es bei der Feuerwehr. Sie ließen das Leitsystem kollabieren. Vielfach ging es um vollgelaufene Keller, über- oder unterspülte Straßen aber auch um spektakuläre Einsätze wie hier an der Wupper. (Foto: THW Wuppertal/to)

(W./AS) Die Lage ist ernst. Das wurde nicht erst vor zwei Wochen deutlich, als die Stadt vergeblich gegen die Folgen des Klimawandels ankämpfte. Der weltweite „Earth Overshoot Day“ am Donnerstag sollte darauf aufmerksam machen, dass die Ressourcen unserer Erde bereits am 29. Juli verbraucht worden sind. An diesem Datum lebe die Weltbevölkerung mit Blick auf ihren Naturverbrauch über ihre Verhältnisse. „Rein rechnerisch ist das in Deutschland bereits sogar schon am 5. Mai der Fall“, verdeutlicht Wuppertals Oberbürgermeister Uwe Schneidewind die Situation. Er sieht „Circular Valley“, das einst aus dem Wuppertal Institut hervorging, als wichtigen Wuppertaler Beitrag für die Welt, jetzt etwas zu verändern.
So gelte es, das Bewusstsein für diesen Tag auf lokaler Ebene zu schaffen, betont auch Alexandra Kessler, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Projektes „Collaborating Centre on Sustainable Consumption an Production“ (CSCP) der Bergischen Universität Wuppertal. Bei ihrer Arbeit hinterfragt Kessler den Lebensstil der Menschen weltweit. Dabei forscht sie zu den Möglichkeiten einer nachhaltigen Produktion und eines nachhaltigen Konsums. „Der Starkregen vor zwei Wochen hat eindrucksvoll gezeigt, wie greifbar der Klimawandel ist“, so Kessler.

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