Wer die Bürgerinitiative L 419 unterstützen möchte, näheres auf der Homepage:

www.buergerinitiative-l-419-keine-autobahn-durch-ronsdorf.de

Eine bunte Tradition
für kleine und große Narren

Das närrische Treiben erreichte auch in Heilig Kreuz seinen Höhepunkt



Anna und Martin Stuhlmüller boten bei „Cäcilia Alaaf“ in Heilig Kreuz eine besondere Märchengeschichte über ein bekanntes skandinavisches Möbelhaus dar. (Foto: MM)

(Lü./MM) Ganz im Zeichen des Nachwuchses stand in diesem Jahr der Gemeindekarneval in Heilig Kreuz: Traditionell bildete der Kinderkarneval am Freitagnachmittag den Auftakt des „jecken Wochenendes“ an der Richard-Pick-Straße in Lüttringhausen. Fast 100 Mädchen und Jungen hatten im Jugendfreizeitheim jede Menge Spaß – unter anderem konnte die junge Tanzgarde um Trainerin Cornelia Rörig bewundert werden.
Die war dann auch am Samstagabend bei „Cäcilia Alaaf“ wieder im Einsatz: Die Mädchen begleiteten nicht nur die Akteure auf die Bühne, sondern mussten auch gleich dreimal selbst Stimmung einheizen. Und das taten sie natürlich wie in jedem Jahr mit Bravour.
Während „Köbes“ Peter Bonzelet und Rony John als „Der Biertrinker“ in die Bütt stiegen, Lukas Putz als „Ein Bestatter“ und Rainer Stuhlmüller als „Der Hahn vom Kirchturm“ verschiedene lustige Anekdötchen erzählten, gab es zwischendurch immer wieder guten Grund zum Schunkeln: Ob der Kirchenchor, der mit einem kölschen Hit-Medley aufwartete, oder teils improvisierte Stimmungslieder von „Hubert und Friends“ – unter den Augen von Präsidentin Gabi Stuhlmüller und ihrer Garde wurde auch bei den Erwachsenen ausgelassen gefeiert.
Und auch hier wurde dem „Nachwuchs“ eine Chance gegeben: Anna und Martin Stuhlmüller brachten als „Die Poetin und der Pöt“ eine besondere Märchengeschichte über ein bekanntes skandinavisches Möbelhaus zu Gehör – spätes­tens da gab es in den Reihen kein Halten mehr vor Lachen.

 

15.000 Euro: Geldsegen für die DT Ronsdorf

Stadtverwaltung unterstützt die Sanierung des Sportplatzes in der Scheidtstraße



Nicht nur auf der Scheidtstraße wird derzeit „gebuddelt“, bald soll auch der Aschenplatz der DT saniert werden. Dafür will die Stadt eine Finanzspritze geben. (Foto: AS)

(Ro./AS) Der Sportplatz an der Scheidtstraße ist in die Jahre gekommen. Kein Wunder, blickt der Platz auf eine bewegte Geschichte zurück: Hier trainieren nicht nur die Ballspielgruppen der DT Ronsdorf – hier wurden auch Sieger gemacht. Unzählige Trainingseinheiten für deutsche Meisterschaften, aber auch für Europa- und sogar Weltmeisterschaften fanden auf dem Ascheplatz statt. Seniorensportler, Hammer- und Diskuswerfer haben hier schon trainiert und sich auf anstehende  Meisterschaften vorbereitet. Neben den DT-Mitgliedern nutzen auch Ronsdorfer die Freifläche für ihren Sport oder für Trainingseinheiten.
Seit einiger Zeit gibt der Platz Anlass zur Sorge: Besonders nach längeren Regenschauern wird die angrenzende Scheidtstraße mit der roten Asche des Platzes überschwemmt und verunreinigt. Jedes Mal wird so eine aufwendige Reinigung fällig.
 Durch die Unebenheiten ist ein Training fast nicht mehr möglich. Jetzt hat sich der Verein zu einer Sanierung des Feldes entschlossen. In diesem Zusammenhang sollen eine komplett neue Drainage und Kantensteine dafür sorgen, dass die Asche künftig dort bleibt, wo sie hingehört – auf den Sportplatz nämlich. 
Da sich der Sportplatz im Besitz der Stadt Wuppertal befindet, soll die anstehende Sanierung mit 15.000 Euro unterstützt werden. Das Geld stammt aus Mitteln der Sportpauschale und wurde bereits von Stadtkämmerer Dr. Johannes Slawig bewilligt.
Die Vorlage soll am Dienstag den Ronsdorfer Bezirksvertretern vorgelegt werden; einen Tag später entscheidet dann der Sportausschuss der Stadt Wuppertal darüber, ob die DT Ronsdorf finanzielle Unterstützung erhält.  „Vor dem Hintergrund der rund 530 Mitglieder, rund 180 davon sind Jugendliche, hält das Sport- und Bäderamt den vom Verein beantragten Zuschuss in Höhe von 15.000 Euro für angemessen“, heißt es dazu in der Vorlage aus dem Wuppertaler Rathaus.

 

Die Katze und weitere Facetten der Malerei

„Blickfang“: Jennifer Maeks und Marie-Luise Walter stellen im Ronsdorf-Carré aus



Bei der Ausstellungseröffnung (v.l.n.r. ): Marie-Luise Walter geb. Monhof, Jennifer Maeks, Günter Fürth. (Foto: PK)

(Ro./PK) Jennifer Maeks stammt aus Ronsdorf, war mal Praktikantin beim SonntagsBlatt, hat Intermedia-Design an der Hochschule in Trier studiert, lebt zur Zeit in Luxemburg – und malt Katzen. Katzen in allen denkbaren Ausführungen. Als Sonne, als Mond, als Friedensbringer, als Yoga-Ausübende, als Göttin, als wütende Furie, genießerisch grinsend, selig schlafend, als schwarzer Siamkater und als Schildpattkatze kommen die Motive daher, die in der auf dem Kopf stehenden Rautenform noch einmal besonders sind. Die Künstlerin bezeichnet sie als „Diamantform“, in der sie die Katzen male. Fragen nach ihrem Lieblingstier erübrigen sich. Teilweise ragen ihre Formate über die Leinwand hinaus oder leuchten durch Metallic-Farben von selbst.
Zur Ausstellungseröffnung „Blickfang“ in der Galerie im Ronsdorf-Carré war Jennifer Maeks eine von zwei Frauen, die ihre Werke der interessierten Öffentlichkeit vorstellten.
Marie-Luise Walter (geborene Monhof) war die Zweite. Eine Künstlerin mit großer Spannweite, was ihre Themen und ihre Techniken betrifft, wie Günter Fürth, selbst Künstler und Mit-Initiator der Ausstellung erklärt: „Einmal das gesamte Spektrum rauf und runter.“ Und das stimmt! Fast fotografisch anmutende Malerei findet sich neben Abstraktem, vom Frost gefangene Blätter neben farblich geschmackvollen Flächen unbestimmter Form, Steine, Laub, Hopfenblüten.  Beeindruckend die halb abstrakte und visionäre Massai-Gruppe, die die Künstlerin nach einer farbigen Improvisation auf der Leinwand entdeckte. „Alles in der Malerei“, so Walter, „ist Licht und Schatten“. Multiple Deutungen ihrer Bilder sind erwünscht und kommen auch während der Vernissage aus dem Publikum. „Das da ist ein Schiff“, sagt ein Besucher. „Nein“, widerspricht eine Frau ihm, „das ist die Schwebebahn.“ Marie-Luise Walter lässt beides gelten.
Die Ausstellung ist bis zum 17. März freitags von 15.30 bis 17.30 Uhr und samstags von 11 bis 13 Uhr zu sehen.

 

Keine Torschusspanik mehr

Lüttringhauser Jahnplatz soll höhere Ballschutznetze erhalten



Thomas Neuhaus (li.) und Michael Zirngiebl sind zuversichtlich, dass bald Ruhe einkehrt am Jahnplatz. (Foto: AS)

(Lü./AS) Seit 2011 beschäftigt sich die Remscheider Stadtverwaltung mit den Problemen am Jahnplatz: Nachbarn hatten sich beschwert, dass Bälle beim Training auf ihrem Grundstück landen – eine Klage drohte (das SonntagsBlatt berichtete). Nun, so scheint es, zeichnet sich eine Lösung ab. Auf der Sitzung der Lütterkuser Bezirksvertreter am Mittwochabend präsentierten der Leiter der Technischen Betriebe Remscheid (TBR), Michael Zirngiebl, und Thomas Neuhaus vom Fachdezernat für Jugend, Soziales, Gesundheit, und Sport zwei mögliche Lösungsansätze, die den Sportbetrieb am Jahnplatz sicherstellen sollen.
Mit der nun vorgelegten Planungsgrundlage könne man die weiteren Schritte angehen, um Ärger mit den Anwohnern der Sportanlage aus dem Weg zu gehen. Ausgangs gab es einen Ballfangzaun, der auf sechs Metern Höhe geplant war, dazu sollten die alten, zwölf Meter hohen Flutlichtmasten das Netz halten. Doch Rost machte die Konstruktion zunichte. Eine erreichbare Höhe der Einrichtung von acht Metern reicht aber im Strafraum nicht aus, um unkontrollierte Ballflüge zu verhindern. Immer wieder versuchten „Freizeitkicker“ aus der Nachbarschaft, außerhalb der Öffnungszeiten über den Zaun zu klettern, um ihrem Hobby nachzugehen. „Wer das tut, begeht Hausfriedensbruch“, warnt Michael Zirngiebl.
Seine Planungsaufgabe war, eine gut zwölf Meter hohe Ballfanganlage zu errichten. Aufgrund der schwierigen Ausgangslage, zum einen den historischen Baumbestand zu schützen, auf der anderen Seite aber die Bruchsteinmauer nicht zu gefährden, wurden zwei Planungsvorschläge erarbeitet.
Bei der ersten Variante handelt es sich um eine gut 15 Meter hohe Anlage außerhalb des Sportplatzes, die zum Einen den Baumbestand gefährdet, zum Anderen die Zustimmung der Nachbarn erfordert – und mit gut 102.000 Euro Baukos-ten zu Buche schlägt.
Die zweite Variante stellt ein zusätzliches Ballfangnetz auf dem Sportplatz in Aussicht. Das Ballfangnetz würde einen Bereich von sechs bis zwölf Metern Höhe abdecken.  Hier werden allerdings aufwendigere Fundamente nötig. Bedingt durch die einfachere Bauweise und den geringeren Materialaufwand belaufen sich die Kosten auf 81.000 Euro, auch die Bäume unterhalb der Sportanlage können so erhalten werden.
Auf der Sitzung der Stadtteilparlamentarier empfahl Michael Zirngiebl die zweite Variante. Die Nachbarn haben, betonte Zirngiebl im Ratssaal, einen rechtlichen Anspruch auf die Beseitigung der Missstände. Dem sei nachzukommen – auch, damit endlich Frieden einkehrt am Jahnplatz.

 

„Alles im grünen Bereich ...“

Arbeiten am Schwimmsportleistungszentrum im Zeitplan



Noch ist kaum vorstellbar, dass hier bald wieder Schwimmer ihre Bahnen ziehen. (Foto: AS)

(Cro./AS) Sichtlich zufrieden ist Susanne Thiel vom Gebäudemanagement der Stadt Wuppertal (GMW) mit dem Baufortschritt am Schwimmsportleistungszentrum (SSLZ) auf Küllenhahn. Mit dem Abteilungsleiter des GMW, Michael Kieckbusch, und Bauleiter An­dreas Haack hat sie Großes bewegt: „Die Kosten sind im Rahmen, die Arbeiten gut im Zeitplan.“ Die Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung, dem Sport- und Bäderamt sowie externen Unternehmen funktioniere hervorragend, so Thiel.
Das SSLZ wird auf den neuesten Stand der Technik gebracht – ein Kraftakt, den man gern in Kauf genommen hat. Denn die rund vier Millionen Euro, die auf Küllenhahn investiert werden, umfassen neben dem Einbau eines wartungsarmen Edelstahlbeckens auch eine Erneuerung von großen Teilen der vorhandenen Technik. Ein wichtiges Thema ist die Wasserdesinfektion. Auch eine umweltfreundliche LED-Beleuchtung unter Wasser wird künftig auf die Wassersportfreunde warten.
Auf der Baustelle geht es jetzt in die heiße Phase, denn wenn auch weiterhin alles nach Plan läuft, wird das SSLZ schon im April nach Abschluss der Baumaßnahmen seine Tore öffnen. Schon jetzt kann der Kraftraum nach Freigabe durch das Gebäudemanagement genutzt werden. Noch stehen die Geräte in einem Be­sprechungsraum, doch zu ei­nem späteren Zeitpunkt erfolgt der Umzug innerhalb des Ge­bäudes.