Leserbriefe

Ausgabe 49 vom 10. Dezember 2017

Verkehr auf der L419 wird sich verdreifachen

Betrifft: Ausbau der L419

Nun liegen die Karten auf dem Tisch. Die L419 wird als Autobahn ausgebaut, als Ausweichroute für den Fernverkehr zur Entlastung der A 46. Es geht nicht darum, die Verkehrssituation für Ronsdorf zu verbessern. Denn der Verkehr wird sich verdreifachen. Die Autobahn wird sechsspurig gebaut. Im Bereich der Ronsdorfer Anlagen, am Lichtscheid und an vielen weiteren Stellen wird es keinen Lärmschutz geben. Bei Stau wird der Verkehr Ronsdorf verstopfen. Unter diesen Auswirkungen wird jeder in Ronsdorf zu leiden haben. Über die Notwendigkeit einer neuen Autobahn mitten durch das Stadtgebiet mag man geteilter Meinung sein. Doch die Fehler aus der Vergangenheit dürfen sich nicht wiederholen. Straßen.NRW nimmt die Sorgen der Menschen nicht ernst. Mit der Arroganz der Macht werden die veralteten Planungen aus dem letzten Jahrhundert durchgezogen. Was eine Autobahn anrichtet, die einen Stadtteil zerschneidet, kann man sich in Sonnborn anschauen. Wie unbefriedigend auch nach Jahrzehnten Nachbesserungen beim Lärmschutz sind, kann man an der A46 verfolgen. Was einmal falsch gebaut ist, wird im Nachhinein nie wieder korrigiert werden.
Die Düsseldorfer haben seinerzeit gleich mehrere Tunnellösungen erhalten. Was in Düsseldorf geht, muss auch für Ronsdorf möglich sein!

Gudrun Kremer
Elfriede-Stremmel-Straße 6
42369 Wuppertal

Ausgabe 49 vom 10. Dezember 2017

Meinungswechsel zum Ausbau der L419

Betrifft: Ausbau der L 419

Besser ein schlechter Ausbau der Parkstraße als gar kein Ausbau; dies war nach den Informationen vieler Ronsdorfer Bürger in der Vergangenheit die Mehrheitsmeinung  in der Bezirksvertretung. Nun auf einmal ein Meinungsumschwung. Auf ihrer letzten Sitzung hatte die Bezirksvertretung einen Tagesordnungspunkt  „Stellungnahme der Stadt Wuppertal einschließlich der Belange der Feuerwehr im Planfeststellungsverfahren für den Ausbau der L419“ zu beraten. Diese nach dem Gesetz erforderliche Stellungnahme mit Einwendungen und Bedenken der Stadt zu der Billiglösung „Bau einer Autobahn durch Ronsdorf“ umfasst 27 Seiten und wurde von sämtlichen Fraktionen, vorrangig von der SPD, belobigt und zustimmend gewürdigt.
Diese Stellungnahmen haben mich sehr gefreut. Lautet es doch zum Beispiel auf der Seite 4 der Stellungnahme der Stadt an die Bezirksregierung: „Die Verkehrsuntersuchung ist nach Auffassung der Stadt deshalb nicht mehr aktuell und muss  sowohl auf ein zeitnahes  Analysejahr, nicht 2015 sondern 2017, sowie auf ein Prognosejahr 2030, nicht  2025, hin ausgerichtet werden. Die Auswirkungen, die sich unter anderem auf die Lärm- und Luftschadstoffuntersuchungen ergeben, erfordern dann ebenfalls eine Aktualisierung dieser Gutachten.“
Damit sagt die Stadt nichts anderes als unsere Bürgerinitiative: Die Billiglösung ist auf Sand  gebaut; es wird auch viel mehr Schwerlastverkehr auf diese neue  Autobahn durch Ronsdorf zurollen, als derzeit vom Landesbetrieb Straßen.NRW veröffentlicht wird. Warum? Sämtliche Verkehrsberechnungen für den Neubau Autobahn Parkstraße beruhen auf einer Verkehrszählung aus dem Jahre 2005.
Der Burgholztunnel wurde 2006 eröffnet, der zusätzliche Verkehr auf der Parkstraße nicht eingerechnet. Ich persönlich hatte mich, wie dies in der Bezirksvertretung üblich war, eine Woche vor  der Sitzung bei dem Bezirksbürgermeister für eine Bürger-Wortmeldung zu diesem Thema angemeldet und war frustriert über die Absage. Nach der Sitzung hatte ich verstanden. Der Bezirksbürgermeister befürchtete eine öffentliche Diskussion über den Meinungswechsel der Fraktionen in der Bezirksvertretung.
Nach dem Vorentwurf für die Landesstraßenmaßnahme L419 Neubau in Wuppertal, der wohl so wie uns, auch allen interessierten Fraktionen in der BV vorliegt, steht auf den Seiten 58 und 59: „Die beiden neuen Knotenpunkte im Zuge der Staubenthaler Straße haben einen Abstand von etwa 140 Meter, Südlich der Anschlussstelle befindet sich in einem Abstand von 85 Meter ein weiterer Knotenpunkt. Aufgrund der geringen Abstände der drei Knotenpunkte müssen die erforderlichen Signalanlagen eng miteinander koordiniert betrieben werden“.
Dieser Text ist wahrscheinlich ein weiterer Grund für den Meinungswechsel. Er lässt erwarten, dass in Zukunft auf der Parkstraße der Schwerlastverkehr von Warschau nach Paris ohne Stau abläuft; die Ronsdorfer dafür auf der Staubenthaler und der Erbschlöer Straße vor jeweils drei Ampelanlagen im Stau verweilen müssen.

Peter Stuhlreiter,  
Sprecher der Bürger-
initiative „L419 – keine
Autobahn durch Ronsdorf“

Ausgabe 49 vom 10. Dezember 2017

Tunnel fordern

Betrifft: L419-Ausbau, Offener Brief an den FDP-Ratsfraktions-Vorsitzenden Alexander Schmidt

Sehr geehrter Herr Schmidt,
mit großem Erstaunen und großer Verwunderung habe ich im SonntagsBlatt vom 3. Dezember gelesen, dass Sie sich der Meinung der Bürgerinitiative „L419: Keine Autobahn durch Ronsdorf“ anschließen und feststellen, dass Ronsdorf durch den oberirdischen Ausbau der Parkstraße massiv beeinträchtigt wird. Hierbei ist es allerdings egal ob die Verkehrsströme dann von der Stadt geplant oder ungeplant nicht fließen; denn das Verkehrschaos mit Staus auch auf den Nebenstraßen in und um Ronsdorf wird die Bewohner jahrelang gesundheitlich und finanziell belasten.
Deshalb wäre es sehr gut, wenn Sie, wie die BI „L419: Keine Autobahn durch Ronsdorf“, den Lückenschluss als neue, separate Straße (Tunnel) fordern, damit die Parkstraße vom Transitverkehr entlastet wird und  weiterhin als regionale Straße mit allen Fahrzeugen befahren werden kann.

Mit freundlichen Grüßen
Joachim Wendt
Schenkstraße 26
42369 Wuppertal

Ausgabe 48 vom 3. Dezember 2017

Autobahn in Ronsdorf

Betrifft: L419

Vor 50 Jahren wurde durch die Siedlungsgebiete im Norden von Wuppertal die „B 326“, eine vierstreifige Bundesstraße, gebaut. Heute nennt sich die gleiche Straße „Autobahn 46“(A46) und ist eine stark befahrene Fernverkehrsstraße mit schädlichen Auswirkungen auf die angrenzende, städtische Wohnbebauung.
Soll sich dieses Drama in Ronsdorf wiederholen?
Die L419 im Norden von Ronsdorf, auch Parkstraße genannt, ist eine Hauptverkehrsstraße, vorwiegend für den städtischen und regionalen Verkehr. Sie ist faktisch die einzige Straße, die Ronsdorf mit Elberfeld und Barmen verbindet. Die bestehende L419 ist durch diesen Verkehr ausgelastet; zu Zeiten des Berufsverkehrs bilden sich im Bereich des Krei-sels Lichtscheid oft lange Staus.
Um die häufig überlastete und verstopfte A46 zu entlasten, kamen Verkehrsplaner auf die Idee, eine leistungsfähige Straße im Süden von Wuppertal zu planen und zu bauen, die die A 46 bei Vohwinkel mit der Autobahn 1 (A1) bei Ronsdorf verbindet. Sie wird Südtangente genannt. Von dieser Straße ist bereits der größere Anteil  – die L418 – vorhanden. Sie zweigt im Stadtwald von Vohwinkel von der Autobahn 46 ab, unterquert das Waldgebiet Burgholz in einem Tunnel und endet vor dem Kreisel Lichtscheid. Sie ist autobahnähnlich mit vier Fahrstreifen ausgebaut. Es fehlt zurzeit eine vergleichbar ausgebaute Straße von Lichtscheid bis zur Autobahn 1. Als erster Bauabschnitt dieser fehlenden Verbindung soll nunmehr die bestehende L419 von Lichtscheid bis Erbschlö mit einem autobahnähnlichen Querschnitt neu gebaut werden. Die Pläne liegen derzeit öffentlich aus.
In den offengelegten Planunterlagen für den „Ausbau der L 419“ wird ihre Funktion als Teil der Fernverkehrsstraße Südtangente verschwiegen. Die genannten Ziele für den „Ausbau der L419“ erwecken den Eindruck, der Ausbau diene vorrangig dem Verkehrsbedarf und der Verkehrsverbesserung von Ronsdorf.
Das Gegenteil ist richtig: Nach Fertigstellung der Südtangente, einschließlich der Anbindung an die A1, wird der Fernverkehr auf der autobahngemäß ausgebauten L419 dominieren und enorm zunehmen. Dies gilt auch für große Lastwagen. Der Kfz-Verkehr von und nach Ronsdorf wird auf Randstreifen abgedrängt. Die städtischen Busse werden von der neuen Fernverkehrsstraße verbannt.  Ihre Straße muss noch in dem ehemaligen militärischen Gelände gebaut werden. Die Kfz-Staus im Bereich des Verkehrskreisels Lichtscheid werden zunehmen.
Es gibt ein weiteres, realistisches Schreckensszenario für Ronsdorf, das in den offenge-legten Planfeststellungsunterlagen nicht angesprochen wird: Ist die A46 im Norden von Wuppertal durch lange Staus blockiert, werden die Fahrzeuglenker angewiesen, auf die Südtangente auszuweichen. Eine große Autoflut kommt auf Ronsdorf zu und blockiert Zu- und Abfahrten.
Das Vorhaben, die L419 als autobahnähnliche Straße für den Fernverkehr neu zu bauen, verschlechtert nachhaltig die Verkehrsverbindungen von Ronsdorf ins Tal und zu den Zentren Elberfeld und Barmen. Darüber hinaus wird die städtebauliche Situation in Ronsdorf, die Gesundheit und die Lebensqualität der Bevölkerung beeinträchtigt. 

Haimo Bullmann
Echoer Straße 54 B
42369 Wuppertal

Ausgabe 47 vom 26. November 2017

Gelungener Bericht

Betrifft: Abend mit Jürgen Wiebicke

Herzlichen Dank  für Ihre sehr gelungene Zusammenfassung des Gesprächsabends mit Jürgen Wiebicke in der reformierten Gemeinde. Viele meiner Bekannten waren mit mir einer Meinung: „ein sehr interessanter und anregender Abend“.

Paul Ceyrowsky
„pagipaul (at) outlook.de“

Ausgabe 47 vom 26. November 2017

Tolle Querungshilfe

Betrifft: Querungshilfe an der Erbschlöer Straße

Ein dickes Dankeschön an die Ronsdorfer Bezirksvertretung (BV), die unser Problem ernstgenommen und mit der neuen Verkehrsinsel deutlich entschärft hat!
Während ich früher in den Stoßzeiten minutenlang warten musste, um die Straße mit einem Minimum an Vorbildfunktion für meine Tochter zu überqueren, passieren wir jetzt staunend Autofahrer, die extra für uns angehalten haben. Es macht heute fast schon Spaß, die Straße – mit der Erinnerung an gestern – zu überqueren. Das findet übrigens auch meine Tochter, die ich nur durch den Hinweis, dass sie dann den gesamten Schulweg alleine laufen müsse, davon abhalten konn­te, die Erbschlöer Straße eigenständig zu überqueren.
Wir üben noch ein bisschen, bis ich mir sicher bin, dass alle Verkehrsteilnehmer mit der neuen Situation klar kommen und genießen den kürzeren Schulweg.

Sonngard Sause
Am Lohsiepen 109
42369 Wuppertal

Ausgabe 46 vom 19. November 2017

L 419: Das ist Wahnsinn

Betrifft: Eröffnung des Planfeststellungsverfahrens für die L419

Sie stellen in Ihrem Artikel den aktuellen Stand der Planungen und die Einschätzung der Bürgerinitiative, die sich engagiert gegen den in der vorgesehenen Weise geplanten  Bau der L419  einsetzt, meines Erachtens sehr übersichtlich und für jeden Bürger verständlich dar. Alle Fakten sind genannt und gipfeln meiner Meinung nach in dem von Ihnen am Ende des Artikels abgedruckten Zitat aus dem Vorentwurf der Planung von Straßen.NRW. Und es sollte noch einmal hervorgehoben werden, dass es sich hierbei um eine Landesbehörde handelt!
„...dass die favorisierte Planung für die ,Güter‘ Umwelt und Mensch die schlechteste aller möglichen Varianten sei; man habe sie jedoch allein aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten gewählt.“
Nun ja, wir haben einen „Dieselskandal“, wir kämpfen um die Verbesserung der Einflüsse, die eine Klimaveränderung mit entsprechend negativen Folgen für die Gesundheit und das Leben der Menschen mit sich bringen, wir brauchen eine Reduzierung von CO2 und insbesondere von Feinstaub, der lungengängig ist und die Gesundheit aller (!) Menschen negativ beeinflußt.
Und für uns wird am Rande, aber nah genug daran, von Ronsdorf eine Autobahn gebaut, die etwa das doppelte an heutigem Verkehrsaufkommen mit sich bringen wird!
Das ist der Wahnsinn! Und: Ausdrücklich stehen wirtschaftliche Erwägungen über der Gesundheit von Menschen. Das darf nicht wahr werden!
Und noch ein Aspekt:
Man sehe sich dazu vergleichsweise die wirtschaftlichen Folgen der durch die Stadt gebauten A46 an. Seit Jahren wird hier nachgeholt, was seinerzeit wohl noch verständlich versäumt wurde. Und das ist sehr teuer. So wird es aller Voraussicht nach auch an der L419 kommen: Jahrelange Nachrüstung von Schallschutz, Maßnahmen der Luftverbesserung und der Verkehrsflüsse. Letztere erschließen sich für mich übrigens am Wasserturm überhaupt nicht.
Ronsdorfer Bürger sollten sich dies nicht gefallen lassen!
Aus den Fehlern der Vergangenheit kann und muss gelernt werden.

Wolfgang Kern
Scheidtstraße 133
42369 Wuppertal

Ausgabe 46 vom 19. November 2017

WDR ist nicht neutral

Betrifft: Berichterstattung des WDR über die L419

Die Offenlegung der Unterlagen zum Planfeststellungsverfahren „Ausbau der L 419“ nimmt der WDR in seiner „Lokalzeit Bergisch Land“ am 7. November zum Anlass für einen kurzen Filmbericht.
Statt einer objektiven Darstellung der Gründe für und gegen dieses Vorhaben sowie des Ablaufs des Verfahrens wurde der Bericht schon in der Anmoderation unter das Thema „Der Widerstand dagegen reißt in Ronsdorf nicht ab“ gestellt. Und der interessierte Zuschauer sieht in dem Filmbeitrag, in dem ausschließlich altbekannte Thesen von Ausbaugegnern wiederholt werden, deutlich erkennbar Personen, die sich im Interesse Ronsdorfs damals wie heute für den schnellen Ausbau ausgesprochen haben. Dummerweise wurde das gezeigte Filmmaterial schon 2014 (!) auf einer Infoveranstaltung des Landesbetriebes Straßen.NRW in Ronsdorf aufgenommen.
Diese  Bilder  stehen in krassem Gegensatz zum suggerierten Wort. Mit keiner einzigen Silbe wird die für viele Ronsdorfer (zu deren Sprachrohr sich die Aktion „Ronsdorfer für die L 419“ gemacht hat) so dringend erforderliche Verkehrsentlastung erwähnt oder die Notwendigkeit von Lärm- und Staubreduzierung angesprochen. Kein Gedanke wird an die Linder Bürger verschwendet, die heute mehrmals täglich wegen des vor ihrer Haustür bestehenden Dauerstaus nur unter Inkaufnahme von Gefahren die Straße wechseln können. Man kann es nur als puren Anachronismus werten, dass ausgerechnet Linder Bürger im Filmbeitrag im falschen Kontext gezeigt werden.
Wir vermissen hier jede journalistische Neutralität, lassen uns aber davon nicht in unserem Einsatz für den zügigen Ausbau abhalten. Im Gegenteil: Wir freuen uns über die Offenlegung als Etappenziel, zu dessen Erreichung wir mit beitragen konnten. Und wir werden mit Gelassenheit die Phase eventueller Einwendungen verfolgen, zumal es gemäß einem journalistisch exakten Presseartikel in nicht allzu weiter Entfernung von Wuppertal ein gutes Beispiel dafür gibt, dass sich manchmal eine Verhinderungstaktik auch als Schuss nach hinten erweisen kann.
Bleibt nur die Hoffnung, dass eventuelle Einwendungen der Bürgerinitiative  im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens auf zeitlich aktuelleren Erkenntnissen basieren.
Auf unseren sinngemäßen Einspruch beim WDR haben wir im Übrigen bis jetzt noch keine Antwort erhalten.

Wolfgang Luchtenberg
Pressesprecher der Aktion „Ronsdorfer für die L 419“
Edmund-Strutz-Weg 16
42369 Wuppertal

Ausgabe 45 vom 12. November 2017

Es ist fünf vor Zwölf

Betrifft: Wahlgerangel und Klimaschutz
Betr. Wahlgerangel und Klimaschutz
Seit langer Zeit verfolge ich schon die oft in kleinen Randnotizen erscheinenden Warnungen bezüglich der Entwicklung unseres „grandiosen Fortschritts“ im Zusammenhang mit unserem Weltklima. Nach der Wahl unseres Parlamentes, das unser künftiges Geschick leiten wird, zweifele ich, ob dieses Gerangel um Selbstgefälligkeiten, eine nötige Zäsur zu einer dringend nötigen Wende bringen wird. Wir werden in unserer sogenannten freien Welt von Lobbyisten gehändelt, deren einziges Bestreben ist, noch mehr Kapital anzuhäufen. Die beste Geldanlage wäre ein fairer Umgang mit der immer noch kolonisierten, sogenannten „Dritten Welt“. Einzig und allein wäre dies die Lösung für das Flüchtlingsproblem. Unsere Situation kann man mittlerweile mit dem Schicksal der Titanic vergleichen. Auf den oberen Decks tanzt die bedenkenlose Wohlstandsgesellschaft, während in den unteren Decks die „Dritte Welt“ dahinvegetiert. Dies alles, während auf der Brücke Kapitäne finanzgesteuert mit Volldampf auf die Katastophe zudampfen. Allerdings besteht unsere Katastrophe darin, dass es keine Eisberge mehr geben wird. Wir sind nicht fünf Minuten vor, sondern nach zwölf Uhr. Allerdings werden die lauten Töne unbelehrbarer Ignoranten wegen der zunehmenden weltweiten Wetterkapriolen doch etwas leiser.
Wo sind die verantwortlichen Politiker mit Rückgrat, die endlich das Steuer herumreißen? Allerdings um Gottes Willen nicht nach Steuerbord! Oder schon mal auf halbe Kraft zurück zu gehen. Wenn ein eigentlich vernünftiger Mann wie unser jetziger Bundespräsident in seinem vorherigen Amt den Ausspruch tat: „Wer sich an der Autoindustrie vergreift, vergreift sich an den Menschen.“ Da bleibt man sprachlos. Unsere Kanzlerin präsentiert sich ja auch gerne vor großen Protzkarossen. Kohlendioxide belasten trotz zahlreicher Klimakonferenzen  immer mehr unsere Luft. Nachweislich schmelzen unsere Gletscher und Polkappen. Wenn einmal die riesigen Permafrostgebiete Russlands auftauen, werden dort riesige Mengen Methangase frei, die einen Klimakillereffekt auslösen, der das Leben auf unserem Planeten weitgehend auslöschen wird.
Was hinterlassen wir unseren Kindern und Kindeskindern aus reiner Bequemlichkeit und Gleichgültigkeit? Wir sind nicht die Krone der Schöpfung, sondern ein Teil von ihr. Auf dem Ziffernblatt der Weltgeschichte nehmen wir gerade ein paar Sekunden ein. Die Erde wird sich unbeirrt von menschlicher Existenz weiterdrehen. Zivilisation im wahrsten Sinne des Wortes besteht nicht in der Vervielfachung der Bedürfnisse, sondern in der freiwilligen Einschränkung der Wünsche (Mahatma Gandhi).

Hans Halbach
Remscheider Str. 72
42369 Wuppertal 

Ausgabe 43 vom 29. Oktober 2017

Schöner, vertraut und nie fremd

Betrifft: Erinnerungen an das alte Ronsdorf

Wenn sich das Alter bemerkbar macht und die Gedanken Flügel bekommen, dann  sehe ich mich als kleiner Junge, wie ich in Ronsdorf in dem Trümmerfeld vor dem Haus meiner Großeltern auf einem etwa zwei Meter hohen, aus den Trümmern herausragenden Ka­min sitzend an der Käseecke lutsche, die ich für einen geschenkten Zehn-Pfennig-Schein  erworben hatte.
Ich war geborgen in dem bescheidenen Umfeld meiner „ausgebombten“ Großeltern, täglich bedacht mit der Aussage: „Ach würde doch dein Papa wiederkommen“. Der war im Winter 1943 in Russland als vermisst gemeldet worden.
An Spielkram gab es für uns Kinder recht wenig. Im Besitz einer verrosteten Fahrradfelge zu sein, die man rollend  vor sich hertrieb, war etwas Besonderes. Wir Kinder kletterten trotz Verbot durch die Trümmer und Ruinen auf der Suche nach Verborgenem. Es war nicht ungefährlich, wo wir überall herumstromerten. Ich hatte oft Angst, ging aber dennoch mit.                                                                                    Ein Friseur hatte sich in ei­­ner Kellerruine eingerichtet, „Schneidmesser“ riefen sie ihn.
Manchmal  sehe ich mich im Frühling hoch auf einem Baum sitzen, umgeben von frischem Blattwerk. In der Nähe befinden sich die Kasernen  der  Tommys. Auf dem angrenzenden Exerzierplatz  beginnt eine Militärkapelle zu spielen. Ich bin tief berührt von dem, was ich da zu hören bekomme. Jahre später erfahre ich den Namen von diesem für mich so  beeindru­ckenden Werk: „Amazing Grace“...
Wenn die Gedanken ihre Flügel ausbreiten, tauchen die Bismark-Fahrräder im Ascheweg auf.  Auch die Kirmes vor der Rathausruine zeigt sich mit ihren Karussells, Los- und Schießbuden. Neben der Boxbude kann man die dicksten Menschen der Welt bestaunen. Etwas abseits steht der Wagen einer Wahrsagerin.        
Bademeister Vohwinkel erscheint und fuchtelt mit seiner Angel herum, bemüht irgendwem das Schwimmen beizubringen. Robert hingegen, mit langem Mantel und Schirmmütze, steht bewegungslos seit Stunden an der gleichen Stelle.
Ronsdorf im Rückblick bedeutet auch eine nicht endende Kette von Namen, Bekannten, Freunden, Unternehmen und Ereignissen. Ronsdorf, du hast dich stets bewegt und dich dem Einfluss der Zeit ständig angepasst, bist an vielen Stellen immer wieder auch schöner geworden, vertraut und nie fremd.
In Sekundenschnelle sind die Gedanken da, um ebenso schnell wieder abzutauchen. Zum Glück lassen sie sich wieder hervorholen, wenn die Seele danach verlangt.

Gerd Heyer
Klauser Feld 13
42899 Remscheid

 

Ausgabe 37 vom 17. September 2017

Nachbesserung im Rettungsdienst

Betrifft: Rettungsdienst in Ronsdorf – Ergänzung zum Leserbrief vom 28.8.2017

Die neue Rettungswache beim THW in der Otto-Hahn-Straße ist laut SonntagsBlatt vom 10. September am Donnerstag, 7. September, in Betrieb genommen worden. Dies ist für die rettungsdienstliche Versorgung Ronsdorfs ein großer Qualitätsschub nach vorne.
Doch bei genauem Hinsehen entsteht auch hier ein fader Beigeschmack. In der „Ronsdorfer Wochenschau“ vom 01. Februar 2017 schreibt – als amtliche Nachricht – die Feuerwehr Wuppertal, dass nach Abschluss der Umbauarbeiten beim THW ein Rettungswagen (RTW) plus (!!!) ein Notarzt in der Otto-Hahn-Straße stationiert werden sollen. Im SonntagsBlatt vom 10. September  spricht dann die Feuerwehr nur noch von der Stationierung eines RTW und gegebenenfalls eines weiteren Fahrzeuges zu einem späteren Zeitpunkt in Ronsdorf. Hierzu sei aber noch die Zustimmung des Stadtrates Wuppertal erforderlich.
Dies ist mir nicht ganz schlüssig! Denn im Rettungsdienstbedarfsplan 2016 wurde bereits festgestellt, dass für alle drei in Wuppertal  betrieben Notarztbereiche ein weiterer Notarzt für den Tagbetrieb – aufgrund der dramatisch gestiegenen Einsatzahlen – erforderlich ist. Somit auch für den Notarztbereich 3 (Hahnerberg / Ronsdorf). Dies hat meiner Kenntnis nach der Stadtrat bereits Ende 2016 / Anfang 2017 beschlossen.
Die nun nochmalige Fortschreibung des Rettungsdienstbedarfsplans (2017) ist erforderlich geworden aufgrund der nochmals extrem gestiegen Zahlen zum Vorjahr – laut „Westdeutscher Zeitung“ vom 5. September um 15 Prozent.  Die jetzt für Ronsdorf favorisierte Lösung ist somit eine Schlechterstellung zur ursprünglich angedachten!
Ich kann den Stadtrat Wuppertal nur bitten den  erforderlichen Maßnahmen – basierend auf sachkundig ermittelten Zahlen der Berufsfeuerwehr – uneingeschränkt zuzustimmen und die Mittel hierfür zu bewilligen. Die Ronsdorfer Lokalpolitiker mögen gegenüber Stadtrat und Verwaltung vehement die Ronsdorfer Interessen in dieser Angelegenheit vertreten.
Es besteht jetzt genügend Platz den erforderlichen Notarzt im Tagbetrieb in der neuen Wache beim THW umgehend zu stationieren, da in der Hahnerberger Wache hierfür definitiv kein Platz mehr vorhanden ist. Ich würde mich freuen wenn dieses Anliegen eine entsprechende Resonanz in der Ronsdofer Bevölkerung und Lokalpolitik hervorruft.
Es geht um nicht mehr und nicht weniger als um unser Leben und unsere medizinisch optimale Betreuung in Extremsituationen! Eventuellen Kritikern hinsichtlich der hohen Kosten sei gesagt: Meinem Wissens nach müsste die Stadt Wuppertal bei ihrer Größe und Topographie drei Berufsfeuerwehrwachen unterhalten und nicht zwei – wie real.
Die derzeit betriebene Feuerwache 3 kann eigentlich nicht mitgezählt werden, das sie unter anderem Sonderaufgaben des werkmäßigen Brandschutzes der Firma Bayer zusätzlich als Sonderfunktion übernimmt. Dies ist keine Regelaufgabe. Eine dritte Wache, zum Beispiel auf den Südhöhen, würde richtig viel Geld kosten.
Dies blieb uns allen bis dato erspart durch den enormen und hoch engagierten Einsatz der freiwilligen Feuerwehren – ohne die der Brandschutz in Wuppertal nicht so optimal und qualitativ hochwertig und vor allem günstig gestemmt werden könnte. Die hohe Einsatzfrequenz  der Freiwilligen Feuerwehr ist durchaus nicht selbstverständlich für eine Stadt dieser Größe. Deshalb „Hut ab“ vor ihrem Ehrenamt zu unserem Wohl!

Jürgen Haselhorst
An den Friedhöfen 51

42369 Wuppertal

Ausgabe 34 vom 27. August 2017

Der Winter naht und nichts tut sich ...

Betrifft: Rettungsdienstbedarfsplan Wuppertal

Anfang diesen Jahres trat der neue Rettungsdienstbedarfsplan für Wuppertal in Kraft. Im Vergleich zu 2010 haben sich die Einsatzzahlen um circa 30  Prozent erhöht. Der neue Plan sieht unter anderem eine deutliche Verkürzung der Eintreffzeiten beim Hilfesuchenden und eine weitere  Optimierung des Rettungsdienstes (inklusive notärztlicher Versorgung) vor. Hierzu werden dann erheblich mehr Fahrzeuge benötigt und täglich im Einsatz sein.
Um dies zu gewährleisten wurden bereits Anfang des Jahres diverse Veränderungen vorgenommen. Zum Beispiel: Stationierung von Rettungswagen auf Dönberg und am Hesselnberg, so wie (nur) eines Rettungswagens interimsweise an der Ronsdorfer Peripherie – in der Feuerwache Linde.
 Im Rahmen dieser Maßnahme sollte in Wuppertal-Ronsdorf die Unterbringung – aufgrund der hoffnungslos verstopften Parkstraße – eines zusätzlichen Notarztes im Tagbetrieb und eines Rettungswagens im Gebäude des Bundes-Katastrophenschutzes / Technischen Hilfswerkes (THW) in der Otto-Hahn-Straße erfolgen.
Diese Übergangsmaßnahme soll solange gelten bis die neue Wache auf dem Gelände der ehemaligen Bundeswehrkaserne in Ronsdorf – in der Nähe des TSV-Platzes – erfolgt ist. Hierzu wären allerdings  nur noch einige kleinere Umbaumaßnahmen im Gebäude des THW erforderlich.
Auch  bei der Berufsfeuerwehr in der Hauptfeuerwache an der August-Bebel-Straße soll unter anderem eine neue Fahrzeughalle zur Unterbringung der neuen Fahrzeuge gebaut werden. Die „Westdeutsche Zeitung“ sprach am 15. Februar bereits davon, der Baubeginn würde im Frühjahr 2017 beginnen können.
Diese neue Halle soll unter anderem neben Feuerwehrcontainern, die bisher im Freien stehen, die neuen bereits bestellten Rettungs- und Notarztfahrzeuge beherbergen. Unter anderem sollen auch der Umweltschutzzug und der Arzt für den Intensivrettungswagen und ein weiterer  Notarzt dort ein neues Zuhause finden.
Aaaaber: Überall „still ruht der See“ in breiter Front!
Der Winter ist zumindest in Sichtweite und die bestellten und teils schon vorhandenen Rettungsfahrzeuge können ja wohl kaum im Freien geparkt werden, da sie hochempfindliche medizinische Gerätschaften und Medikamente an Bord haben.
Wer ist eigentlich für diese nicht akzeptable Verzögerung verantwortlich? Mal wieder unsäglich lange Ausschreibungs-oder Genehmigungsverfahren, das liebe Geld oder was auch immer?
Es wäre schön wenn seitens der Stadtverwaltung der Öffentlichkeit ein klarer Zeitplan öffentlich gemacht würde und umgehend mit den obengenannten Maßnahmen begonnen wird, denn letztendlich sind wir Wuppertaler Bürger alle die Leidtragenden und viel Zeit gibt es nicht mehr bis zum ersten Frosteintritt. In den „Sommermonaten“ kann man mal das ein oder andere Fahrzeug kurzzeitig im Freien parken aber im Winter ist dies unverantwortlich und nicht erlaubt aus den obengenannten Gründen.
Es darf hier nicht fahrlässig mit dem Leben von Bürgern umgegangen werden.  Die Feuerwehr muss hier mit Vorrang die Unterstützung der übrigen Verwaltungsstellen und so weiter der Stadt Wuppertal erhalten und nicht mit langatmigen Verwaltungsverfahren und ähnlichem diese wichtigen Maßnahmen ausgebremst werden!
Es wäre schön wenn auch seitens der „Medien“ dieser Punkt nicht aus dem Auge verloren würde und hier dann von Zeit zu Zeit entsprechend „nachgehakt“ wird.

Jürgen Haselhorst
An den Friedhöfen 51
42369 Wuppertal

Ausgabe 34 vom 27. August 2017

Gefährlicher Schulweg

Betrifft: Neuer Schulweg für Grundschüler der Kratzkopfstraße



Die Kinder der Grundschule Kratzkopfstraße müssen jetzt nach den Ferien den neuen Standort an der Ferdinand- Lassalle-Straße aufsuchen.
Diese Schule befindet sich nun nicht mehr in einem verkehrsberuhigten Wohngebiet, sondern an einer Hauptstraße. Noch dazu führt der Schulweg vieler Kinder durch ein Indus­triegebiet in der Gasstrasse. Viele LKWs dreier Firmen frequentieren gerade morgens diese Straße. Und auch der Busverkehr ist vormittags extrem rege,  weil zusätzlich zu den Linienbussen im 10-Minuten-Takt auch noch die Schulbusse von vier großen Schulen diese Strecke passieren.
Diese Gefährdung sollte aber jetzt nicht dazu führen, dass alle Eltern ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen. Diese kontraproduktive Reaktion kann nur zu einem Verkehrschaos führen, weil an der Schule auch keine Parkflächen zur Verfügung stehen.
Die kleine Strasse hinter dem Schulgebäude ist schon allein durch den Mamataxi- Verkehr zum nahen Kindergarten überlastet.
Also empfiehlt es sich, Schülergruppen zu bilden und per pedes die Schule anzusteuern, oder die Buslinie 630 zu benutzen.
Jedenfalls ist zu erwarten, dass die Stadt Wuppertal erst dann etwas zur Verkehrsberuhigung beitragen wird, wenn genug Personenschaden entstanden ist. Bleibt uns noch die Hoffnung, dass die Polizei Schutzmassnahmen ergreifen wird ...

Stephanie Ulrich
Nibelungenstraße 60
42369 Wuppertal

Ausgabe 33 vom 20. August 2017

Eintönige Bebauung

Betrifft: Neue Wohnungen am Rädchen

Die geplante Bebauung am ehemaligen Café „Rädchen“ dürfte wohl ähnlich ausfallen wie die neuen Bauten auf der Wiese daneben: Quadratische weiße Bauten, ein paar Fenster rein, Flachdach drauf, fertig.
Die Ronsdorfer brauchen sich nur einmal den gleichartigen, völlig überdimensionierten und straßenmäßig unpassenden Neubau am Lohsiepen (gegenüber dem Kommunalfriedhof) oder ein neues Einfamilienhaus neben der Schule Kratzkopfstraße anzuschauen. Baustil siehe oben. So wird das (trotz der Kriegsschäden) noch einigermaßen heimatlich-bergisch aussehende Ronsdorf langsam aber sicher in einen anonymen Brei von gleichartigen Häusern umgewandelt.
Die Architekten scheinen nichts anderes mehr im Kopf zu haben als diese „Schuhkarton-Architektur“. Bergisch verschiefert oder zumindest phantasievoll zu bauen, können sie nicht mehr – oder die Bauherren lassen es nicht zu. Phantasievoll und landschaftlich passend zu bauen kostet halt ein bisschen mehr. Im bergischen Raum kenne ich mich recht gut aus und leider sieht es überall genauso aus. Typisch Bergisches wird abgerissen und diese anonymen Kästen hingebaut. Die Neubausiedlungen, die entstehen, könnten überall stehen und haben keinerlei landschaftlichen Bezug mehr.
So wird das kaputtgemacht, was man als „bergisch heimatlich“ versteht. Die Politik lässt es mangels einer landschaftsgerechten Bauordnung und dem Willen, eine solche zu erlassen, geschehen.  Der Bürger schaut hin, schüttelt höchstens mal den Kopf und geht weiter.

Peter Moll
Bauvereinstraße 15
42369 Wuppertal

Ausgabe 32 vom 13. August 2017

Tolle Stimmung, bis ...

Betrifft: Ronsdorfer Beachparty im Ascheweg

Wir kommen aus Wülfrath und besuchen regelmäßig die Ronsdorfer Feste mit unseren Freunden. Es war mal wieder eine super Stimmung auf der Beachparty, bis am Freitag und Samstag um 22 Uhr die Polizei kam. Samstag musste sogar um 22 Uhr der Platz geräumt werden.
Leider ist es schade, da die Organisatoren sich so viel Mühe geben, um so eine Party auf die Beine zu stellen, wenn diese um 22 Uhr plötzlich abgebrochen wird. Unverständlich, dass andere Feste in Ronsdorf länger feiern dürfen.
Es wäre schön, wenn sich die Verantwortlichen aus Rons­dorf auch mal einschalten würden. Es kann ja nicht sein, dass ein bis zwei Personen dieses zunichte machen, wenn über 500 Leute Spaß am Feiern haben.
PS: So eine schöne Veranstaltung gibt es in Wülfrath nicht!!!

Die Truppe aus Wülfrath

Michaela Mühlhausen
Hardi & Sabine Wiemers
Kastanienallee 13
42489 Wülfrath

Ausgabe 32 vom 13. August 2017

Wir pflanzten ein Apfelbäumchen ...

Betrifft: Baumpflanz-Aktion der Evangelischen Gemeinde

Im Rahmen des Gemeindefestes der Evangelischen Kirchengemeinde Ronsdorf wurde ein Apfelbäumchen auf dem Kirchplatz gepflanzt.
Trotz der Warnungen ob der in letzter Zeit zunehmenden Vandalismus-Fälle auf dem Kirchplatz gehörten die Pfarrer, etliche Kinder und Gemeindemitglieder (darunter auch ich) zu den Optimisten, die liebevoll ein Bäumchen pflanzten. Die vier noch unreifen Äpfel haben keine 24 Stunden am Baum überlebt. Keine vier Wochen hat das gesamte Bäumchen überdauert. Kurz über der Wurzel wurde der Stamm abgebrochen.
Davon geht zwar die Welt nicht unter. Außerdem hatten wir in letzter Zeit schon größere materielle Schäden zu beklagen. Aber es macht schon traurig, dass einige keine Hemmungen haben, eine junge Pflanze bzw. fremdes Eigentum mutwillig zu zerstören.
Zieht man daraus die Konsequenz nichts mehr zu machen? Dann kann auch nichts beschädigt werden.
Ganz sicher nicht!
Gerade wir als Christen wissen, dass schon einmal ein langer Atem gefragt ist und wir haben einen Gott, der auch nicht so schnell die Geduld mit uns verliert. Es wird ein neuer Apfelbaum gepflanzt. Allerdings an einem geschützteren Platz, wo sich viele Naturliebhaber am Aufblühen und Wachsen des Bäumchens erfreuen können.
Also nehmen wir den Spaten in die Hand und pflanzen erneut unser Apfelbäumchen!

Michael Dietz
Für die Evangelische
Kirchengemeinde
Wuppertal-Ronsdorf

Ausgabe 31 vom 6. August 2017

Flüchtlinge aus Afrika

Betrifft: Flüchtlingsproblematik

In einer späten Sendung des Fernsehens „TTT“ sah ich einen Bericht über das, was man von Regierungsseite als bezahlte Lösung zur Eindämmung des Flüchtlingsstromes über das Mittelmeer preist.
Da sah man Bilder aus dem letzten Winkel der Hölle in Libyen. Eingepferchte Männer in hallenartigen Räumen essen „Frühstück“, wozu (als einzige Tagesnahrung), eine kleine Plastikflasche mit Wasser und etwas Essbarem gehörten. Ab und zu würden mal die Tore geöffnet, dass die Menschen etwas frische Luft atmen konnten. Dabei entströmte, wie man berichtet, diesem Käfig ein unbeschreiblicher Gestank. Jene kleine Wasserflasche diente auch als Uringefäß. Ihre Notdurft würde auf Plastikstücken verrichtet, die dann später ab und zu eingetauscht würden.
In einer anderen Halle, mit den gleichen Bedingungen waren junge Mädchen und Frauen untergebracht. Teilweise waren diese von Menstruationsblut besudelt. Diese bedauernwerten Menschen waren stetig Vergewaltigungen durch die brutale Wachmannschaft ausgesetzt. Eine jener armen Geschöpfe hatte den Reporter ein flehentliches „Helft uns“ zugeflüstert.
Dies alles wird von unserer Regierung und anderen als „unterstützende Zahlungen“ an Libyen, und somit als Lösung des Problems angesehen.
Da kann man sich ja dann unter Beethoven’s „Hymne an die Freude“ in der Elbphilharmonie zufrieden zurücklehnen.

Hans Halbach
Remscheider Straße 72
42369 Wuppertal

Ausgabe 30 vom 30. Juli 2017

Maßloses Bauen

Betr.: Baumaßnahmen

Ich habe wiederholt den Eindruck, dass die Baubehörden sich bei der Vergabe der Genehmigungen einen Pfifferling darum kümmern, ob die Maßnahmen in die Landschaft passen oder nicht. Diesem Tun gilt es mit Kritik zu begegnen:
Gelegentlich kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass den Behörden, die über Baumaßnahmen zu befinden haben, jeder Sinn für Angemessenheit abgeht.
So hat man gegenüber dem Kommunalfriedhof auf der Lohsiepenstraße ein Wohnhaus errichtet, das sich in Manhatten wohl bescheiden ausnähme, aber an dieser Stelle geradezu entrückt wirkt.
Man erschreckt wirklich, wenn man, der Straße nach Blombach folgend, plötzlich diesen Koloss erblickt. Es sieht so aus, als wollte man hier das Exempel statuieren, dass es bombastischer wohl kaum noch geht. Dem entsetzten Bürger bleibt nur noch ein Kopfschütteln angesichts dieser Gigantomanie übrig!
Allein unsere Stadt wird auf diese Weise immer schöner!

Jürgen Steinberg
Lohsiepenstr. 35a
42369 Wuppertal

Ausgabe 29 vom 23. Juli 2017

Entscheidungen gegen den Sport- und Vereinsgedanken

Betr.: Die derzeitige Situation am Jahnplatz

Wir als Vereinsvertreter vom FC Remscheid meinten ur­sprünglich, dem aufbrausenden Streit um den Jahnplatz keinen zusätzlichen Zündstoff zuzuliefern und beschlossen, den hier zuständigen Personen von Verwaltung und Politik die Regelung zu überlassen. Leider wurden bisher alle Entscheidungen gegen den Sport und Verein getroffen und somit ist für uns die Grenze der Verhältnismäßigkeit deutlich überschritten. Nachfolgende Maßnahmen erfolgten:
1) Abbau des Tores zur Grundstückseite der Familie Hülsenbeck, ein Fußballspiel mit einem Tor ist im Vereinssport nicht möglich.
2) Ein geschlossener Jahnplatz außerhalb der Trainingszeiten, sodass Freizeitfußball nicht mehr stattfinden kann.
3) Kurzfristige Schließung des Jahnplatzes, so zum Beispiel am Samstag, dem 8. Juli, sodass hier geplante Abschlussfeiern für die Kinder und Jugendlichen ausfielen.
4) Aktuell gibt es einen extra Sicherheitsdienst während der Schließzeiten, ein Kostenfaktor, der leider zu Lasten anderer Sportausgaben geht.
5) Beabsichtigte Komplettsperrung des Jahnplatzes während der ersten drei Ferienwochen an den Nachmittagen. Leider kann hierdurch die geplante Vorbereitung der Fußballer nicht stattfinden.
Uns geht es lediglich darum, den Sportplatz während der ausgewiesenen Öffnungszeiten be­treten zu können. Was ma­chen Kinder und Jugendliche während der Ferien, die ansonsten rege den Platz nutzen?
Wir sind der Meinung, dass das Fußballspielen auf dem dafür vorgesehenen Jahnplatz als solches rechtmäßig ist. Ein solcher Platz ist nämlich dazu bestimmt, Fußballspiele auszutragen. Wegen der Eigenart dieses Sportes ist es nicht zu vermeiden, dass Bälle über das Spielfeld hinausfliegen. Abirrende Schüsse halten sich im Rahmen des sozialadäquaten erlaubten Risikos. Dies ist auch deutsche Rechtsprechung und widerspricht dem in den Be­richten aufgezeigten Szenario einer drohenden Schließung.
Entgegen der aktuellen Auffassung der Bundespolitik wird wohl bei Bezirkspolitikern eine konträre Meinung vertreten: So beschloss der Bundestag, dass es auch abends und an Wo­chenenden auf Sportplätzen nicht mehr leise zugehen muss. Hiermit soll genau dem Trend entgegengewirkt werden, der gerade hier am Jahnplatz ge­schieht. Von den Be­zirkspolitikern hätten wir uns Aktivitäten pro Jugend und dem Sport erhofft. Bis heute leider Fehlanzeige. Ausgenommen von dieser Kritik ist hier der Oberbürgermeister und die Verwaltung (Sportamtsmitarbeiter und Dezernent), die uns eher beratend und somit helfend zur Seite stehen. So wird aktuell intensiv an einer Lösung gegen die beabsichtigte Komplettsperrung in den ersten drei Ferienwochen gearbeitet.
Die Vorwürfe, die zur aktuellen Situation führten (zum Beispiel dass Frau Hülsenbeck bis zu 60 Fußbälle von ihrem Grundstück aufgesammelt hat), können wir nicht so hinnehmen:  Wurde hier jemals hinterfragt in welchem Zeitraum die An­zahl der erwähnten Bälle eingesammelt wurden? Bei einem persönlichen Termin im Oktober war zu sehen, dass alte und nicht im Vereinssport verwendete Bälle vorhanden waren. Diese Aussage kann bei der Herausgabe, die bisher verweigert wurde, leicht validiert werden. Wurde jemals hinterfragt wo die Bälle aufgesammelt wurden? Ja, es fliegen Bälle über die Zäune am Jahnplatz. Normalerweise sind dies aber so wenige, dass ich während der Saison als Verantwortlicher keine Mengen an Bälle nachkaufen muss. Nicht alle Bälle werden im Gestrüpp wiedergefunden. Es gibt Aussagen von Personen, die Frau Hülsenbeck beim Einsammeln von Bällen außerhalb ihres Grundstückes sahen.
Der FC Remscheid hat ein persönliches Gespräch mit Frau Hülsenbeck geführt und anschließend eine E-Mail an alle Trainer und Verantwortlichen mit eindeutiger Schilderung der Situation und der Anweisung, keine Bälle vom Grundstück der Familie Hülsenbeck zu holen.
Die Vereinshaftpflichtversicherung wurde informiert und der mögliche Schaden wurde gemeldet. Schäden, die durch die Bälle oder das Betreten des Grundstückes verursacht werden, müssen ersetzt werden, aber hier einen Verein und die gesamten Nutzer, auch die Basketballer und andere Freizeitsportler des Jahnplatzes zu bestrafen, ist nicht verhältnismäßig. Leider nimmt die aktuelle Entwicklung eine Richtung, die für das Freizeitangebot in Remscheid nicht gut ist.
Eine Berichterstattung pro Sport könnte Bezirksvertreter animieren, sich für die Jugend der Umgebung zu engagieren.

Thomas Degenhardt
FC Remscheid e.V.
Jugendabteilung

Ausgabe 26 vom 02. Juli 2017

Ronsdorfer Autobahn

Betrifft: Planfeststellungsverfahren zum L419-Ausbau

Der Landesbetrieb Straßen. NRW hat am 27. April den Antrag auf Einleitung des Planfeststellungsverfahrens zum Aus­bau der Parkstraße zu einer autobahnähnlichen Bundesfernstraße bei der Bezirksregierung in Düsseldorf gestellt. Viele Hoffnungen aus dem Tal gehen davon aus, dass Anfang 2020 mit dem Bau der Autobahn durch Ronsdorf begonnen werden kann. In einer solchen Gemengelage ist es interessant zu erfahren, wie die Pläne der Stadt Wuppertal aussehen, um die zu erwartenden verkehrlichen Einschränkungen für die Ronsdorfer Bürger während der Bauzeit organisatorisch in den Griff zu bekommen.
Zu Beginn der Ausbauphase steht der Ausbau des Knotens Staubenthaler Straße. Er wird in eine Tiefe von circa sechs Meter unter die Parkstraße abgesenkt, um anschließend nach der Tiefbauarbeit zu einer Straße ausgebaut zu werden. Der gesamte Verkehr von und nach Ronsdorf muss während der Bauzeit dort über die Erbschlöer Straße geführt werden.
Hier sind Stadt und Stadtwerke gefordert, um auch während der Hauptverkehrszeiten den Verkehr in Ronsdorf für Feuerwehr und Rettungsdienst sowie den Lkw- und Pkw-Verkehr zu gewährleisten.
Es wäre zu wünschen, dass sich Politik und Verwaltung zu diesem schwierigen Thema bereits erste Gedanken gemacht haben, nachdem Wuppertal mit Begeisterung dieser Billiglösung „Ausbau Parkstraße“ zugestimmt hat! Enthält die Finanzplanung der Stadt erste Aussagen über die Finanzierung des Ausbaues der Heinz-Fangman-Straße einschließlich der Verkehrsregelung in der Neubausiedlung Scharpena-cken? Wie steht es um die Kos­ten des notwendigen Ausbaus des Lichtscheider Kreisels?
Im Anschluss an den Ausbau Knoten Staubenthaler Straße folgt der Ausbau des Erbschlöer Knotens. Der gesamte Verkehr von und nach Ronsdorf wir dann während der Bauzeit über die Staubenthaler Straße geführt. Von Stadt und Stadtwerken ist dann wieder deren Ideenreichtum gefragt.

Peter Stuhlreiter
Im Saalscheid 7
42369 Wuppertal

Ausgabe 26 vom 02. Juli 2017

Dauergesetzesverstöße

Betrifft: Dauerparken der Spedition Schenker

Wie erfreut war ich zu sehen, dass in der gesamten Länge der Schlosserstraße im Industriegebiet Großhülsberg kein einziger der ansonsten dort dauergeparkten Auflieger der Spedition Schenker zu sehen war. Doch die Enttäuschung folgte auf dem Fuße: Alle standen nun in der Walter-Freitag-Straße. Nachdem augenscheinlich das Ordnungsamt in den letzten zwei Jahren – trotz mehrerer Aufforderungen – nicht das Geringste getan hat, um das gesetzwidrige Langzeitparken der Spedition Schenker an dieser Stelle zu beenden, muss ihr jetzt wohl jemand gesteckt haben, dass das Parken dort wegen des am 24. und 25. Juni geltenden Halteverbots (Seifenkistenrennen) teuer werden könnte. Was, werte Damen und Herren der Stadtverwaltung, spricht dagegen, diesen Kommunikationskanal dazu zu nutzen, die größte deutsche Spedition daran zu erinnern, dass einschlägige Gesetze und Verordnungen auch für sie gelten und dass Verstöße dagegen entsprechend sanktioniert werden? Alternativ könnte man diese Randstreifen vielleicht auch an sie vermieten, weil sie sonst anscheinend kaum benutzt werden und somit Einnahmen für die klamme Stadtkasse generieren.

Peter J. Rörig
Bandwirkerweg 8a
42899 Remscheid

 

Ausgabe 25 vom 25. Juni 2017

Veranstaltung war besser

Betrifft: „Samuels sorgen für volle Kirche“, SonntagsBlatt vom 18.06.2017

Als Nicht-Ronsdorfer erlauben wir uns, zur Kritik am Auftritt von Samuel Koch und Samuel Harfst Stellung zu nehmen. Wir halten die vorgebrachte Kritik für weitgehend unangebracht; zumindest erstaunt es, dass dasselbe Ereignis völlig konträr wahrgenommen wurde.
Vorab: Über die Dialoge der beiden Samuels zwischen den Lesungen und der Musik kann man sicherlich geteilter Meinung sein. Für diese Art dialogischer Auflockerungen spricht, dass gerade hier die beiden Hauptakteure menschlich dem Publikum sehr nahe kamen. Überhaupt empfanden wir die Atmosphäre in der Ronsdorfer Kirche als sehr dicht und inspirierend. Samuel Koch wurde, wie der Kritiker treffend bemerkt, in seinem besonderen Humor und in seiner ihm eigenen Selbstironie sichtbar.
Samuel Harfst das musikalische Können so rundweg abzusprechen, wie die Kritik es tut, erscheint uns völlig unangebracht. Harfst ist vielleicht nicht der bekannteste Liedermacher; seine Stärke liegt aber gerade in den leisen Tönen und in den Zwischentönen seiner Texte. Neben dem hervorragenden Pianisten ist übrigens auch der nicht minder begabte Schlagzeuger und Bruder von Harfst zu nennen!
Was Kochs Texte anbelangt, sind sie mitnichten unsentimental, wie ihm vorgeworfen wird. In der Tat nähert er sich seiner Behinderung ohne Pathos; das tut gut und ist insbesondere für Menschen, die an ihrer eigenen Situation verzweifeln könnten, hilfreich, aufbauend und erfrischend. Die Darstellung seiner „glücklich verbrachten Nacht“ ist schlichtweg falsch, zumindest in der Formulierung irreführend. Koch versteht es wie kein Zweiter, die Balance zwischen Tragik und Komik, zwischen Hoffnung und Verzweiflung, zwischen dem Blick nach vorne und resignativen Momenten herzustellen. Genau das macht diesen Mann mit seinen Büchern und Lesungen so authentisch und inspirierend.
Dieser Eindruck, der sich bereits aus der Lektüre seiner Bücher einstellte, wurde durch den Lesungsabend wunderbar bestätigt und intensiviert. Wir danken den Ronsdorfer Initiatoren, den beiden Samuels und ihrem Team aufs Herzlichste für ihren Mut und ihr Engagement für dieses Zeichen der Hoffnung, wo es eigentlich nichts zu hoffen gibt!

Stefanie Springer
Prof. Dr. Kurt Erlemann
Hügelstraße 165
42553 Velbert-Neviges

Ausgabe 25 vom 25. Juni 2017

Seilbahn für Wuppertal

Betrifft: Seilbahn v. Hauptbahnhof zum Küllenhahn

In Düsseldorf gibt es ein Nahverkehrsproblem und man sucht dafür eine Lösung. In Wuppertal ist es umgekehrt, man hat die „Lösung“ Seilbahn und sucht ein Problem zu deren Rechtfertigung. In Düsseldorf sollen die Anwohner eines entferntliegenden zukünftigen Wohngebiets mit öffentlichen Nahverkehrsmitteln zur Innenstadt befördert werden können.
Man gab dazu eine Studie in Auftrag, die Bus, Straßenbahn, Seilbahn und Hochbahn verglich. In Wuppertal hat man sich ohne Prüfung von Alternativen auf eine Seilbahn zur Studentenbeförderung vom Hauptbahnhof zur Universität am Grifflenberg festgelegt.
Leider würde man für diese kurze Strecke mit nur zwei Stationen keine Fördergelder erhalten. Also braucht man eine Begründung für die Verlängerung zum Küllenhahn, etwa: „Im Winter fahren die Busse nicht“, „Die Cronenberger Straße muss entlastet werden“ oder  „Die Schüler des Schulzentrums Süd könnten die Seilbahn nutzen“. Das klingt alles wenig überzeugend. Wie viele Stunden stehen die Busse bei Schneefall tatsächlich? Wer hat schon einmal auf der Cronenberger Straße im Stau gestanden? Kommen die Schüler des Schulzentrums nicht hauptsächlich aus Cronenberg, Ronsdorf und der oberen Südstadt und könnten die Seilbahn deshalb gar nicht nutzen?
In der Düsseldorfer Studie schnitten Hoch- und Seilbahn am schlechtesten ab, Busse am besten. Die Busse haben wir für die Strecke hoch zur Universität beziehungsweise zum Küllenhahn aber bereits, teilweise mit eigener Busspur! Wenn als weiteres Problem der Schadstoffausstoß der Dieselbusse angeführt wird, warum setzt man nicht auf E-Busse, zum Beispiel auf den neuen Solinger Batterie-O-Bus (BOB): O-Busbetrieb auf der Steigungsstrecke Max-Horkheimer-Straße (hier wäre nur ein einspuriger Fahrdraht für Fahrstrom und Ladung des Akkus nötig), auf der restlichen Stre­-cke Batteriebetrieb.
Ein Kriterium in der Düsseldorfer Studie für die verschiedenen Nahverkehrssysteme war auch die Akzeptanz  in der Bevölkerung. Dieser Aspekt ist in Wuppertal untergeordnet. Immerhin gibt es einen Ratsbeschluss, dass auch die Wirkung der Seilbahn auf das Stadtbild und die Anwohner untersucht werden soll. Diese Studie hat man offenbar „vergessen“. Oder ist ihr Ergebnis so brisant, dass man sie lieber in der Schublade lässt? Genau wie die genauen Angaben über die tatsächlichen Kosten, die alle Wuppertaler Bürger zu tragen haben werden.

Dirk Larisch
Erbschlöer Straße 8
42369 Wuppertal

 

Ausgabe 24 vom 18. Juni 2017

Zweiräder

Betrifft: Rollerfahrer sensibilisieren

Jeden Morgen fahre ich mit dem Motorrad von der Erbschlöer Straße über die Parkstraße zur Arbeit und jeden Morgen sehe ich meist junge Leute mit ihren Rollern auf der gleichen Strecke auf dem Weg zur Schule.
Da sie genau wissen, dass sie mit ihren 45km/h der üblichen Geschwindigkeit von 50-60km/h der anderen Verkehrsteilnehmer nicht folgen können, versuchen sie, durch ihr eigenes Fahrverhalten darauf Rücksicht zu nehmen.
Ihr wollt keinen behindern und quetscht euch an den rechten Straßenrand. Den Gedanken finde ich sehr löblich, doch zu leicht endet genau das in einem fürchterlichen Fiasko. Die meisten Auto- und auch Lkw-Fahrer betrachten das als Einladung zu gefährlichen Überholmanövern. Die Fahrbahn am Rand ist meist uneben, verschmutzt mit Sand und Dreck und einen Sicherheitsabstand zum Ausweichen gibt es dann auch nicht mehr.
Tut euch selber einen Gefallen und fahrt bitte mittig auf der Straße. Dann müssen die anderen eben einmal ein klein wenig langsamer fahren - na und, das holen sie an anderen Stellen schnell wieder heraus. Wenn genug Platz ist, auch nur dann, können sie gerne überholen und dann habt auch Ihr die Chance auszuweichen und sicher an Euer Ziel zu kommen.
Ganz nebenbei: Oft sehe ich wie ihr die Füße in der Kurve oder nach dem Anfahren noch knapp über dem Boden habt - warum? Das ist absolut unsinnig und auch gefährlich. Die Maschine ist viel stabiler wenn Ihr mit den Füßen bzw. Beinen möglichst früh am Fahrzeug seid. Und wenn die Füße knapp über dem Boden mit der gefahrenen Geschwindigkeit an ein Hindernis stoßen (ein Stein oder eine Kante von einer Verkehrsinsel), dann hat das eine Verletzung mit nicht unerheblichem Schaden zur Folge.
Ich will nicht Oberlehrer spielen, doch auch ihr sollt so wie ich sicher an euer Ziel kommen.
Ich selber fahre seit über 40 Jahren Roller und Motorrad und wünsche allen allzeit gute und sichere Fahrt.

Constantin Lehmann
Erbschlöer Str. 114b
42369 Wuppertal

Ausgabe 20 vom 21. Mai 2017

Keine Infos durch WSW

Betrifft: Maifeiertags-Ausfälle des ÖPNV

Am 1. Mai habe ich an der Gewerkschaftskundgebung in Wuppertal teilgenommen. Nach der Demo wollte ich mit dem Bus 620 von Elberfeld (Haltestelle „Mu­seum/Wall“) nach Ronsdorf fahren. Laut Fahrplan sollte der Bus um 13.23 Uhr kommen. Der Bus kam aber nicht. Der nächste Bus um 13.53 Uhr kam auch nicht. Als ich die Busfahrer von anderen Buslinien gefragt habe, wurde gesagt: „Heute ist Maikundgebung.“ Um die Uhrzeit war die Maikundgebung längst beendet.
Ich finde es schade, dass seitens der Wuppertaler Stadtwerke weder für Infos noch für Ersatzverkehr gesorgt wurde. Letztlich bin ich an dem Tag für 18 Euro mit dem Taxi nach Hause gefahren!

Tamer Akalp
Scheidtstraße 87
42369 Wuppertal

Ausgabe 18 vom 7. Mai 2017

Ronsdorfer Belastung

Betrifft: Gesundheitsbedenken zum Ausbau L419

Die folgenden Fragen habe ich am 19. April über das Internetportal „www.abgeordnetenwatch.de“ an alle Landtags-Kandidaten für den Wahlkreis Wuppertal 1 gestellt:
Die Parkstraße (L419) in Wuppertal-Ronsdorf soll oberirdisch wie eine Autobahn ausgebaut werden, damit in Zukunft die mehr als doppelte Anzahl an PKW und insbesondere LKW dort fahren werden. Wofür werden Sie sich einsetzen, damit die Ronsdorfer hierdurch nicht den Gesundheitsgefahren durch überhöhte Werte an Lärm, Stickstoffdioxiden und Feinstaub ausgesetzt werden?
1. Für die Tunnellösung von der L418 zur Autobahnauffahrt Linde?
2. Oder für eine städtische Umweltzone auf der stadtnahen autobahnähnlich ausgebauten Parkstraße (Blaue Plakette)?
3. Oder wissen Sie eine noch bessere Lösung?
Übrigens: Die Werte der im März 2017 an einem verkehrsarmen Samstag durchgeführten Messung der Stickstoffdioxide waren mehrfach über dem EU-Grenzwert von 40 mg/m³, das heißt bei der Verkehrsverdoppelung wird der EU-Grenzwert dauerhaft überschritten.
Bis heute habe ich nur von Herrn Hafke (FDP) und Herrn Knoche (AFD) eine Antwort bekommen. Aus den beiden Antworten entnehme ich, dass für den Gesundheitsschutz der Bewohner Ronsdorfs kein Geld zur Verfügung gestellt wird, obwohl die Steuerquellen sprudeln. In 2016 sind 217 Millionen Euro an Steuern mehr eingenommen als die Finanzbehörden geschätzt haben.
Da die anderen sechs Landtagskandidaten nach über zwei Wochen immer noch nicht geantwortet haben, habe ich den Eindruck, dass sie wenig Interesse an der Gesunderhaltung der Ronsdorfer Bevölkerung haben.
Fragen Sie doch mal die Landtagskandidaten ob dem so ist.

Joachim Wendt
Schenkstraße 26
42369 Wuppertal

Ausgabe 16 vom 23. April 2017

Vielen Dank an Finder

Betrifft: Geldbörse verloren

Als ich am 12. April im Rossmann an der Kasse stand und meine Geldbörse unauffindbar war, stockte mir kurz das Herz. Auch nach der Kontrolle sämtlicher Taschen änderte sich dieser Zustand nicht. Als Säuglingsmutter wird man in diesem Moment leicht panisch. Zu dem kam der Umstand, dass ich keine Vorstellung hatte, wann ich sie verloren haben könnte, da ich mit Kind und Oma schon den halben Tag durch das Dorf spaziert bin. Nun also erstmal alle Karten sperren und im Kopf schon ewige Behördengänge planen, da ich der festen Überzeugung war, sie nicht mehr wiederzusehen. Während ich mit der Bank telefonierte, rief mein Mann an und teilte mir mit, dass meine Geldbörse im Polizeipräsidium bereitliegt. Sie wurde dort abgegeben (unangetastet inklusive Bargeld) und die netten Herrschaften der Polizei (nochmal tausend Dank an dieser Stelle) ermittelten auf Umwegen die Telefonnummer meines Gatten. Leider konnte mir nicht gesagt werden, wer die Geldbörse dort abgegeben hat. So viel zur Vorgeschichte.

Liebe/r ehrlicher Finder/in,

ich kann Ihnen nicht sagen, wie dankbar ich bin. Sie haben mir nicht nur viel Rennerei und viele Kosten erspart, sondern Sie haben mir auch ein bisschen Hoffnung in die Menschheit zurück gegeben. Täglich hört man durch die Medien stets, dass es viele schlechte Menschen gibt, aber Sie bewiesen das Gegenteil. Leider bekam ich keine Gelegenheit Ihnen persönlich zu danken, daher versuche ich Sie auf diesem Weg zu erreichen. DANKE!

Rebecca Müller
Jakob-Kaiser-Weg 20
42111 Wuppertal

Ausgabe 15 vom 16. April 2017

Schöne Bescherung!

Betrifft: Wilde Entsorgung von Hundekot in Ronsdorf

Was möchte diese/r Hundebesitzer/in uns damit sagen? Er/sie dekoriert den idyllischen Weg von Langenhaus nach Heidt mit in rote und schwarze Plastiktüten eingepackter Hundescheiße. Ein politisches Sta­te­ment? Schwarz – rot – von innen braun???
Seit Wochen (Monaten?) laufe ich daran vorbei und warte, dass die Deko entfernt wird… Am 4. April habe ich mich erdreistet, die Deko zu entfernen und im Mülleimer an der Ronsdorfer Talsperre zu entsorgen. Zwei schwarze Deko-Tüten liegen nun schon wieder am Wegesrand…

Sylvia Baerends
Anschrift der
Redaktion bekannt 

 

 Ausgabe 13 vom 02. April 2017

Osmanischer Poltergeist

Betrifft: Das deutsch-türkische Verhältnis 

Was die Streitfrage angeht, wie man auf die „rhetorisch“ ausgefeilten Reden jenes os­manischen Poltergeistes reagieren soll, kann man geteilter Meinung sein. Diese Entgleisungen einfach ins Leere laufen zu lassen, wie es unsere ihm haushoch überlegene Kanz­lerin praktiziert, halte ich für das Wirksamste.
Nun steht aber die neueste Aussage - oder besser gesagt Drohung - an uns Europäer im Raum: „...dass, wenn wir so weitermachen, kein Europäer mehr sicher vor seine Türe gehen könne!“ Ich erinnere daran, dass dies keine Hassaussage des sogenannten „Islamischen Staates“ sondern des islamischen Herrn Erdogan ist.
Angesichts des Mordens, wie es gerade wieder in London geschah, wo unschuldige Menschen von einem solchen Fanatiker brutal in den Tod gerissen wurden (viele derartige Morde waren ja vorausgegangen und werden noch folgen), wäre es doch an der Zeit, sich diese Drohung einmal nä­her erklären zu lassen. Ganz abgesehen von der Absurdität, empfinde ich diese als eine unerträgliche Geschmacklosigkeit. So verhält sich eigentlich nur ein störrisches Kind, dem man sein Lieblingsspielzeug abnehmen will. Was den Wahlkampf der Türkei auf europäischem Boden angeht, möchte ich bemerken: „Gegen ein rotes Fahnenmeer sind wir, gebrannte Kinder der Vergangenheit, sehr allergisch. Egal ob Hammer und Sichel, Hakenkreuze oder Halb­­monde darin symbolisiert sind.“
Jeder, der sich an unsere schwer erkämpften demokratischen Spielregeln hält, ist bei uns herzlich willkommen, da diese Menschen, die sich daran halten, unser Leben kulturell bereichern. Wer sich aber in unserem „Schreckensreich“ so unwohl fühlt, wird nicht daran gehindert, in sein lebenswertes Paradies zurückzukehren. Von Stacheldraht und Schlagstö-cken ge­hindert, warten tausende leidgeprüfte, überwiegend islamische, vor Islamisten fliehende Menschen sehnlichst darauf, bei uns mit ihren Kindern endlich ihren ersehnten Frieden zu finden.

Hans Halbach
Remscheider Straße 72
42369 Wuppertal

Ausgabe 13 vom 02. April 2017

Hupen nur bei Gefahr

Betrifft: Verhalten im Straßenverkehr

Liebe Ronsdorferinnen, lie­be Ronsdorfer!
Erinnern Sie sich noch? Anfang 2012 suchte Radio Ronsdorf „10 Dinge, die man in Ronsdorf getan haben sollte“.
Ich war damals begeistert, wohnte bereits seit einigen Jahren hier und hatte viele Ideen dazu. Ein Vorschlag von mir lautete: Samstags im Ascheweg einkaufen, da trifft man fast nur nette Leute!
Das stimmt heute auch noch genau so; total nette Fußgänger. Wenn nur die schrecklichen Autohupen nicht wären!
Der Parkstreifen in der Mitte des Aschewegs ist zwar praktisch, aber das Rangieren der Autos dort ist oft mühsam. Da bildet sich schnell ein Stau, oft eine Autoschlange und dann wird wild gehupt.
In der Straßenverkehrsordnung (StVO) steht: Autofahrer dürfen nur hupen, um auf Gefahren aufmerksam zu ma­chen.
Sehr geehrter Autofahrer, wo­vor haben Sie so große Angst und welche Gefahr droht Ihnen, wenn Sie zwei Minuten warten? Wenn es Ihnen wirklich so schwer fällt, sich zu beherrschen, beißen Sie einfach in Ihr Lenkrad! Ich weiß, das hilft und nicht nur samstags!
Wir Anwohner und Fußgänger sind zuversichtlich und bedanken uns ganz herzlich für Ihr Verständnis.
Mit freundlichen Grüßen

Brigitta Biesenbach
Ascheweg 17
42369 Wuppertal

Ausgabe 10 vom 12. März 2017

Das Beste für Ronsdorf

Betrifft: „Das Beste für Ronsdorf herausholen“, RSB vom 05.03.2017

In diesem Bericht macht Haimo Bullmann einen bestechenden Vorschlag, wie man den Aus­bau der L 419 planen könnte, wenn man denn wollte. Es ist ein Vorschlag, der die meisten der von vielen Bürgern befürchteten Nachteile für die Ronsdorfer während der Bauzeit und danach vermeiden könnte.
In der obigen Ausgabe des SonntagsBlattes hat Leserbriefschreiber Hans-Jürgen Bon­gardt sehr eindrucksvoll die so nicht hinnehmbaren Folgen der momentan bekannten aberwitzigen Planungen für Ronsdorf beschrieben. Sehr beeindruckt hat mich auch die Überschrift des oben erwähnten Artikels „Das Beste für Ronsdorf herausholen“. Hier spricht Haimo Bullmann das aus, was sicherlich viele Ronsdorfer von den politischen Akteuren in Bezirksvertretung und Stadtrat erwarten. Ist es nicht die Aufgabe der gewählten Politiker, das Beste für den Stadtteil und die Stadt herauszuholen?
Stattdessen wird eine Bürgerinitiative „Ronsdorfer für die L 419“ gegründet, die die Planungen von Straßen NRW forcieren will, eine bessere Lösung aus Kostengründen ablehnt und die nachteiligen Folgen für Ronsdorf schlichtweg ignoriert. Ich wünsche jedenfalls den Ehrenamtlern der Bürgerinitiative „Keine Autobahn durch Ronsdorf“, die immer wieder die vorliegende Planung in Frage stellen, den Erfolg, den sie und damit die Ronsdorfer Bürger verdienen.

Bruno Wortmann
Astilbenstr. 18
42369 Wuppertal

Ausgabe 09 vom 5. März 2017

Thema L 419 verdient Diskussion und Aufklärung

Ich bin grundsätzlich für den Lückenschluss, kann aber den Argumenten der Befürworter dieser diletanttischen Ausführungsplanung nicht folgen.
Man muss wissen, dass die Politik diesen Ausbau so wie geplant bestimmt hat und mit aller Macht versucht, ihn durchzusetzen. Was haben sich die verantwortlichen Politiker nur bei dieser Planung gedacht, denn wer fängt schon beim Hausbau mit dem Dach an? Was erwartet uns, wenn der Umbau wie geplant fertiggestellt wird?
Schon jetzt ist am Lichtscheider Kreisel in den Hauptverkehrszeiten für die Rechtsabbieger in Richtung Barmen Stau bis hin zur Kreuzung Staubenthaler Straße festzustellen. In der Gegenrichtung gilt Gleiches, hier staut sich der Verkehr vor der Blombachtalbrücke mitunter bis zur Kreuzung Erbschlöer Straße. Mit Grauen denke ich an die  Sanierung der L 419 vom Kreisel bis zur Kreuzung Erbschlöer Straße. Die Verkehrsbetriebe haben Verspätungen beklagt, Schüler sind zu spät in ihrer Schule angekommen, Arbeitnehmer waren nicht rechtzeitig am Arbeitsplatz.
Was haben sich die Politiker zur Lösung dieses Problems ausgedacht und eine adäquate Lösung den Planern auferlegt?
Zur Beseitigung dieses Problems ist ein Tunnel die beste Lösung, aber dafür ist angeblich kein Geld da. In den Medien wird bekannt, dass der Verkehrsminister Dobrindt 10 Millionen Euro zusätzlich für externe Berater zur Befriedung der EU-Vorschriften zur unendlichen Geschichte „Maut“ benötigt.  
Vor dem Ausbau bis zum Engpass (von vier auf zwei Fahrspuren) vor der sanierungsbedürftigen Blombachtalbrücke ist die Fertigstellung des Abstiegs zur A 1 unerlässlich!
Aber wie soll das Problem der jahrelangen (mindestens zwei Jahre) Verkehrsbehinderungen durch Stau – keine freie Fahrt für Busse, oder Feuerwehr und Krankenwagen –  gelöst werden, wenn vor der Blombachtalbrücke und dem Lichtscheider Kreisel täglich lange Staus entstehen?  Eine Antwort hierauf fehlt bis jetzt!
Denn wenn der Verkehr fließen soll, ist der Abstieg zur A 1 Vorbedingung.
Die Politik nimmt mit dieser Planungsausführung durch jahrelangen Stau vor der Blombachtalbrücke und dem Lichtscheider Kreisel (hier fehlt besonders der Schallschutz) billigend in Kauf, dass sich die Verkehrsteilnehmer den Weg durch den Stadtkern von Ronsdorf suchen und damit die Anwohner den gesundheitsgefährdenden Abgasen, dem Feinstaub und Lärm aussetzen.
Bedauerlich ist nur, dass sich unsere Stadtoberen so wenig oder garnicht für die Belange und Gesundheit der Bürger einsetzen!
Übrigens, Wuppertal ist die einzige mir bekannte Stadt bundesweit, die sich eine autobahnähnliche Straße durch ein Naherhohlungsgebiet leistet und dabei auch einen Ortsteil trennt.

Hans Jürgen Bongardt
Erbschlöer Straße 17
42369 Wuppertal

 Ausgabe 08 vom 26. Februar 2017

Elias-Eller-Straße

Betrifft: Appell an Hundebesitzer

Täglich müssen wir, wenn wir vom Einkaufen kommen, oben an der Wiese im letzten Abschnitt der Elias-Eller-Straße vorbei. Diese Wiese ist dermaßen besät mit Hundehaufen, dass man gar nicht an die wärmere Jahreszeit, die vor uns liegt, denken mag, weil es dann so stinken wird, dass man dort nicht mehr vorbeigehen kann. Ein schöner Anblick ist das nicht.
Bitte, liebe Hundebesitzer, nehmen sie doch ein Tütchen mit, wenn Sie Ihren Hund Gassi führen und entfernen Sie seine Hinterlassenschaften, wie es vorgeschrieben ist.
Ich nehme an, dass Sie nicht gegenüber dieser Wiese wohnen, denn vor Ihrem eigenen Haus würden Sie so eine Schweinerei nicht gerne haben wollen.

Annemarie Huth
Elias-Eller-Straße 163
42369 Wuppertal

Ausgabe 07 vom 19. Februar 2017

Überörtliche Straßenlage bedenken

Betrifft: Geplanter Ausbau der L 419 (Parkstraße)

Nachdem der Anschluss der Autobahn 46 an die Elberfelder City – Kiesbergtunnel – fertig war, begann die Planung für die Fertigstellung des Autobahnringes um Wuppertal. Das war die L 418 mit dem Überflieger Lichtscheid – L 417 – und der Anschluss an die A1 mit der L 419. Der Bau der L 418 sollte über den Boltenberg gehen. Nach vielen Diskussionen wurde beschlossen, einen Tunnel zu bauen, um den Boltenberg zu schützen.
Interessant ist noch, dass die CDU gegen den Ausbau der    L 418 war. Also ist ebenfalls denkbar, für L 419 eine Tunnellösung anzustreben.
Folgende Punkte sind noch interessant:

  1. Die L 419 ist für Ronsdorfer wichtig, weil darüber der Zugang nach Elberfeld und Barmen läuft.
  2. Für die ausgebaute Bundesstraße oder vielleicht Autobahn würde Maut anfallen. Jeder Ronsdorfer müsste also in Zukunft Maut bezahlen.
  3. Welche Belastung hält der Überflieger Lichtscheid aus? Muss er vielleicht neu gebaut werden?
  4. Die Verkehrsbelastung muss für einzelne Stundengruppen angegeben werden. Eine Gesamtzahl für 24-Stunden verschleiert die Verkehrsbelastung.
  5. Im Bebauungsplan für IKEA ist der Alternativ-Standort Lichtscheid mit der Begründung abgelehnt worden, weil die Blombachtal-Brücke vorher erst ertüchtigt werden muss. Wenn das richtig ist, muss vor dem Ausbau der L 419 erst die Blombachtal-Brücke ertüchtigt werden, beziehungsweise muss der Abgang zur A 1 gebaut sein. Das ist dann auch eine Entlastung für Linde.                  
  6. Die A 46 soll in den nächsten Jahren ausgebaut werden, wahrscheinlich bis 2025. Es ist nicht vorstellbar, dass zur gleichen Zeit ein wie auch immer gearteter Ausbau der L 419 begonnen werden kann.
  7. Es ist unlogisch, nur über den Ausbau der L 419 zu sprechen, ohne die gesamte überörtlich wichtige Straßenlage Wuppertals in ihren Auswirkungen zu diskutieren und zu bewerten.

Ernst-Ulrich Schumann
Edmund-Strutz-Weg 22
42369 Wuppertal

Ausgabe 06 vom 12. Februar 2017

Zeit für bessere Lösung

Betrifft: L 419, Petition an Landtag und Bundestag

Dass eine Autobahn A 44 nicht durch den Ort Küchen gebaut wird, sondern der Ort mit einem Tunnel unterquert wird, beweist, dass es in Hessen verantwortungsbewusste  Volksvertreter und Planer gibt. Es wurde nicht nach der billigsten Lösung ohne Rücksicht auf die Menschen, Natur und Tiere gesucht sondern die nachhaltige Bauweise - die Untertunnelung - gewählt.
Zahlen und Fakten (Quelle „www.wupper.link/2l0t3FH“):    
Zwei Röhren - Nord-Röhre 1.333 Meter und Süd-Röhre 1.372 Meter lang / Bauzeit: 2012 bis 2015 / Gesteinsformation: Mittlerer Bundsandstein / Überdeckung: von 5,5 Meter bis 47 Meter / Kosten: 67 Millionen Euro.
Würde der Lückenschluss von der L 418 zur Autobahn A1 - Auffahrt Linde - als circa 3.000 Meter langer Tunnel durchgeführt, ergibt die Hochrechnung Baukosten von etwa 150 Millionen Euro. Die zusätzliche, aufwendige und kostenintensive Auffahrt kann entfallen.
Das Geld ist da; denn die Landesregierung hat in 2016 Steuermehreinnahmen in Höhe von 217 Millionen Euro eingenommen und könnte den Tunnel hiervon finanzieren.

Joachim Wendt
Schenkstraße 26
42369 Wuppertal

Ausgabe 06 vom 12. Februar 2017

Geschlossenheit gefordert

Betrifft: L 419, Petition an Landtag und Bundestag

Diese Petition der Bürgerinitiative „L419 - keine Autobahn durch Ronsdorf“ sollten sich mindestens alle Bürger Ronsdorfs einmal zu Gemüte führen. Es wäre zu wünschen, dass sich mindestens die politischen Gremien und Personen dieses Stadtteils dieser Petition anschließen würden.
Ich glaube, wenn die Politik einsehen würde, dass in diesem Falle Geschlossenheit das Beste für das Gelingen dieser Petition ist, wären wir einen Schritt weiter. Es ist ein Irrglaube vieler Bürger (und Politiker), dass „Je schneller es losgeht, desto besser“.  Die Probleme werden nur aufgeschoben.
Was heute am Lichtscheider Kreisel zur Hauptverkehrszeit los ist, wird nicht besser, wenn nach hundert Metern die Straße vierspurig wird.

Herbert Blume
Am Knöchel 27
42369 Wuppertal

Ausgabe 05 vom 5. Februar 2017

Thema des Jahres 2017

Betr.: Ausbau der Landesstraße 419, Parkstraße

Die Bürgerinitiative „L 419 - keine Autobahn durch Ronsdorf“, stimmt dem Ronsdorfer Bezirksbürgermeister Harald Scheuermann-Giskes voll zu.  Ja, die vom Land geplante Billiglösung an der Parkstraße und das dazu notwendige Planfeststellungsverfahren werden die aufregenden Projekte in Ronsdorf für das Jahr 2017 und damit auch für die Landtags- und Bundestagswahl werden. Die Ronsdorfer Bürger werden im Planfeststellungsverfahren nämlich lesen können, dass sie während des Berufsverkehrs auf der Parkstraße tatsächlich nicht mehr an den Ampeln im Stau stehen müssen.
Dem in der Öffentlichkeit bekannten Vorentwurf für die Landesstraßenmaßnahme „L 419 - Neubau“ ist zu entnehmen, dass an der Staubenthaler und der Erbschlöer Straße auf einer Strecke von 400 Metern jeweils drei Ampelanlagen eingerichtet werden sollen.
Jeder Autofahrer kann selbst beurteilen, welches Chaos auf die Ronsdorfer Autofahrer zukommen wird.
Dieses Ampelchaos an den Zufahrtsstraßen zur neuen Autobahn ist nur einer der Gründe für die Bürgerinitiative „L 419 - keine Autobahn durch Ronsdorf“, für den Straßen-Neubau an der Parkstraße eine Tunnellösung zu fordern.
Gegen einen Plangeststellungs-Beschluss über die geplante Billiglösung wird die Bürger-Initiative „L 419 - keine Autobahn durch Ronsdorf“ sämtliche Rechtsmittel vor den Verwaltungsgerichten  ausschöpfen!

Peter Stuhlreiter
Sprecher der Bürgerinitiative L 419 - keine Autobahn durch Ronsdorf
Im Saalscheid 7
 42369 Wuppertal

Ausgabe 04 vom 29. Januar 2017

Es geht hier um Menschenleben

Betr.: „Neuer Bedarfsplan“, SonntagsBlatt 3/2017

Der neue Rettungsdienstbedarfsplan 2016 stellt unter anderem für Ronsdorf  ein Missverhältnis zwischen Alarmierung und dem Eintreffen beim Patienten sowohl für Rettungswagen (RTW) als auch für den notärztlichen Dienst fest – insbesondere tagsüber. Die neugesetzten Hilfsfristen von acht Minuten können mehrheitlich nicht eingehalten werden. Jeder kennt die Situation einer hoffnungslos verstopften Parkstraße während der Hauptverkehrszeiten. Bisher kommt jeder Notarzt bzw. Rettungswagen über diesen Weg.
Da eine Erweiterung der Wache Hahnerberg nicht möglich ist, soll deshalb ein Neubau in Ronsdorf am Erich-Hoepner-Ring hier Abhilfe schaffen. Dieser Neubau wird aber vermutlich erst 2018 begonnen werden können. Eine Übergangslösung – so das  SonntagsBlatt – soll mit einem Rettungswagen (RTW) vom Standort des Technischen Hilfswerks (THW)  in der Otto-Hahn-Straße erfolgen.
Ich möchte Verwaltung und Politik bitten die Interimslösung so zu praktizieren, dass diese zu 100 Prozent der angedachten Endplanung entspricht, das heißt inklusive der Stationierung eines Notarztes (zumindest in den Tagesstunden)! Es kann nicht sein, dass trotz erkanntem Mangel erst in 2-3 Jahren hier eine abschließende Lösung erfolgt. Wenn der Mangel erkannt ist, muss er auch zu 100 Prozent unverzüglich beseitigt werden! Platz müsste auch ausreichend vorhanden sein, da der Malteser Hilfsdienst mit seinen Fahrzeugen schon seit geraumer Zeit den Standort beim THW verlassen hat.
Ich möchte nicht zu den Patienten gehören, die vielleicht „den Löffel abgeben“ müssen, nur weil die Interimslösung halbherzig ausgelegt ist.
Deshalb nochmals meine Bitte: Prüfen Sie bitte, ob nicht unverzüglich  RTW und Notarzt übergangsweise bis zum Neubau einer eigenen Wache beim THW stationiert werden können. Es geht um nicht mehr oder weniger als um Menschenleben!

Jürgen Haselhorst
An den Friedhöfen 51
42369 Wuppertal

Ausgabe 04 vom 29. Januar 2017

Lieblingspaketzusteller

Betr.: „Montags ist für die Zusteller der ruhigste Tag“, SonntagsBlatt 3/2017

Endlich hat mein Lieblingspaketzusteller einen Namen. Also nutze ich diese Plattform, um einfach mal „Danke“ zu sagen. Auch bei uns in der Krim kommt Herr Kaymer immer gutgelaunt, auch wenn das Paket noch so sperrig ist. Und wenn wir nicht persönlich da sind, hat er immer einen Moment mehr Zeit, zu warten, bis meine Oma an der Tür ist. Und die ist halt nicht mehr so schnell. Wir merken immer, wenn er mal nicht da ist, denn dann liegt das Paket nicht gegebenenfalls bei den Nachbarn, sondern in der Filiale.
Von Herrn Kaymer können sich ganz viele seiner Kollegen eine ganz dicke Scheibe abschneiden, was das angeht.
Lieber Herr Kaymer, DANKE, Sie machen einen tollen Job.

Anja Major
In der Krim 49
42369 Wuppertal

Ausgabe 03 vom 22. Januar 2017

Eine engagierte Ronsdorferin

Zum Tode von Ingrid Rode:
 
Sie hat sich eingesetzt für ältere Mitbürger, aber sie durfte selbst nicht alt werden.
Ingrid Rode, Vorstandsmitglied des Sozialen Hilfswerks Ronsdorf, ist nur 68 Jahre alt geworden. Dabei war sie voller Hoffnung, ihre bösartige Erkrankung zu überwinden.
Die studierte Physikerin wollte noch so Vieles erkunden. Sie wollte wissen, wie die Welt tickt und sie hat sie bereist. Aber zu Hause blieb sie in Ronsdorf  –  bei ihren geliebten Katzen und ihrem Garten. Nach ihrer Pensionierung setzte sie – neben ihrem politischen Engagement –  die Arbeit ihrer Mutter Else für das Soziale Hilfswerk (SHW) mit seiner Senioren-Begegnungsstätte fort. Sie eignete sich Buchhaltungskenntnisse an und verantwortete fortan die Finanzen. Was für Besucher der Einrichtung „nur Hintergrund“ ist, hat für deren Existenz große Wichtigkeit und braucht unbedingt engagierte Nachfolge.
Ingrid Rode wollte, dass es älteren und alten Ronsdorfern gut geht, dass in der Begegnungsstätte Gedankenaustausch gepflegt wird und neue Anregungen, vielleicht  auch Hilfe, zu erhalten sind, dass niemand an Vereinsamung erkrankt.
Für alles das danken wir ihr.
Sie wird in unserem Gedächtnis bleiben.

Christel Windgaßen
Soziales Hilfswerk
Erbschlöer Straße 9
42369 Wuppertal

Ausgabe 03 vom 22. Januar 2017

Nicht verbieten, Schlüsse daras ziehen

Betr.: Rede von AfD-Sprecher Björn Höcke in Dresden

Vor einiger Zeit besuchte ich Berlin. Mein Interesse war unter anderen auch dem Technischen Museum gewidmet.
Beim Besuch der Abteilung „Eisenbahnen“ stand ich unversehens vor einem jeder groben Vieh-Güterwagen, in denen unsere damaligen Mitbürger jüdischen Glaubens oder Herkunft in die von dem Abschaum deutscher Geschichte errichteten Mordfabriken abtransportiert wurden. Es war ein schauriges Erlebnis, in diesem Wagen zu stehen.
Später besuchte ich auch jenes, von diesem „Herrn“ Hö-cke als Schandmal bezeichneten, Holocaust-Denkmal. Wenn man durch die Gassen der Steinblöcke geht, verspürt man ein wenig von der Verzweiflung und Verlassenheit jener Männer, Frauen und Kinder, denen man jegliche Achtung entrissen hatte.
 Nun hörte ich diese markigen Sprüche jenes „Herrn“ Höcke mit Entsetzen. Dieser wurde noch mit dem Beifall seiner Versammlung unterstützt. Wenn es ein Schandmal bei uns gibt, so ist es diese Gesellschaft.
Man soll diese Auftritte nicht verbieten. Jeder soll sich dies anhören und hoffentlich die rechten Schlüsse daraus ziehen. Nur so wird sich eine wahre Demokratie festigen.
Im Sinne unserer kommenden Generationen in Europa wünsche ich mir von Herzen, dass diese sich erhält und verstärkt. Denn werden wir diese Freiheit verlieren, wird dies eine sehr schmerzliche Erfahrung werden.

Hans Halbach
(Jahrgang 1935)
Remscheider Straße 72
42369 Wuppertal

Ausgabe 01 vom 8. Januar 2017

Stolz auf den Vater

Betr.: „Feige und ehrenlos“, Leserbrief im RSB v. 18.12.16

Sehr geehrter Herr Schneider, schade, dass Sie meinen Schwiegervater nicht kennen. Ich glaube sie würden sich gut verstehen. Er war bei der SS- Totenkopf-Division (ganz freiwillig). Ich (Jahrgang 1954) bin jedenfalls stolz auf meinen Vater (Jahrgang 1916), der mich als Kind bei Spaziergängen in die Ronsdorfer Anlagen und auf Erbschlö mitnahm und mir erklärte, was damals am Schießstand geschehen ist.
Auch er wurde als junger Mann, ohne wenn und aber, zum Wehrdienst eingezogen. Im Laufe des Krieges wurde er Ehemann und Vater. Zum Ende des Krieges desertierte er und hat niemanden ehrlos und feige verlassen, sondern auf diesem Wege noch vielen anderen geholfen. Er hat die Sinnlosigkeit dieses Krieges nicht mehr ertragen und daraus seine persönlichen Konsequenzen gezogen. Aufgrund dieser mutigen Entscheidung bin ich bis heute noch ganz stolz auf meinen Vater.
Herzlichen Dank an Dr. Jochen Denker für seine gute und sachlich qualifizierte Antwort, und an die Schüler der Erich-Fried-Gesamtschule. Ihr seid auf dem richtigen Weg, macht weiter so.  P.S.: Wie wäre es mal mit Literatur von Erich Fried an Herrn K. Schneider?

Annette Bosbach
Adresse ist
der Redaktion bekannt

Ausgabe 01 vom 8. Januar 2017

Demokraten sind hier gefordert

Betr.: „Feige und ehrenlos“, Leserbrief im RSB v. 18.12.16

Der Leserbrief von Herrn Schneider hat mich wütend gemacht. Er nennt die Deserteure die, „die ihre kämpfenden Kameraden“ feige und ehrlos.
Ich glaube hier braucht Herr Schneider ein wenig Nachhilfe zur deutschen Geschichte der Nazi-Zeit. Die möchte ich nicht nur Herrn Schneider, sondern vor allen Dingen jüngeren  Menschen vermitteln, die diese Zeit von 1933 bis 1945 nicht erlebt haben.
Ich selbst - Jahrgang 1941 - habe auch diese Zeit nicht bewusst erlebt. Durch den Tod meines Vaters, der 1942 vor Leningrad, wie es damals hieß, für „Führer, Volk und Vaterland“ gefallen war, habe ich mich sehr intensiv mit der Nazi-Zeit beschäftigt.
Ich habe mich gefragt: Warum musste mein Vater für „dieses Deutschland“ kämpfen?
Mit der Machtübertragung 1933 an die Nazis und ihrem Führer Adolf Hitler festigte sich der Faschismus mit Terror und Mord gegen die Arbeiterparteien, Gewerkschaften und allen anderen Demokraten. Die jüdische Bevölkerung wurde aus allen Bereichen des Staates entlassen und aus dem öffentlichen Leben ausgeschlossen. Bis hin zum millionenfachen Mord in den Konzentrationslagern. Der von der deutschen Wehrmacht am 1. September 1939 entfesselte Krieg war von Anfang an als ein brutaler Eroberungs-, Ausbeutungs- und Vernichtungskrieg gegen die Völker Europas geplant und wurde so durchgeführt.
Ich frage Sie, Herr Schneider: Was hat mein Vater 1940 in Frankreich und 1942 bis zu seinem Tod in Russland verloren, hat er sich verteidigt? Nein! Er war ein Teil in diesem von Deutschland entfesselten Angriffskrieg. Er wäre besser 1942 übergelaufen und dann nach 1945 aus Kriegsgefangenschaft zurückgekommen. Er hätte mich und ich ihn kennengelernt. Falsch verstandene Kameradschaft und Corp-Geist haben millionenfaches Leid hervorgebracht.
Die von Herrn Dr. Denker verfasste Stellungnahme kann ich nur voll unterstützen und finde seine Ausführungen ausgewogen und erklärend.
Dennoch möchte ich eine Anmerkung zu seinen Ausführung über „das nicht Springen über jedes Stöckchen“ machen: Wenn Herr Schneider schreibt, dass „Millionen von Muslimen und Negern“ unser Land „fluten“, dann ist das für mich kein Stöckchen sondern eine widerliche rassistische Aussage, die den Rechtspopulisten der AfD den Pegidas und Co. Vorschub leistet. Hier sind alle Demokraten gefordert, ihre Stimme zu erheben, um den Rassisten zu widersprechen.
Noch ist es nicht zu spät!

Henner Hecht-Wieber
Friedenshort 64
42369 Wuppertal

 

Ausgabe 01 vom 8. Januar 2017

Dank für spontane Hilfe

Betr.: Beherztes Eingreifen zur Unfallvermeidung

Am Dienstag, 13. Dezember, ist unser dreijähriger Sohn mit dem Laufrad die Scheidtstraße in Ronsdorf herunter gerast. Kurz vor der Ausfahrt an der Grundschule Engelbert-Wüs-ter-Weg kam leider recht flott ein Auto von links. Vor der Ausfahrt standen am Gehweg drei Frauen, welche spontan zugegriffen und so einen Unfall unseres Sohnes verhindert haben. Wir möchten den drei Frauen auf diesem Wege nochmals von ganzem Herzen danken.


Veit Nolzen
Staubenthaler Höhe 51
42369 Wuppertal

Ausgabe 49 vom 11. Dezember 2016

Dank an die Nachbarn

Liebe „Mühlenfeld“- Nachbarn, wir haben vor einigen Tagen im „Mühlenfeld“ unsere selbst gebastelten Papiersterne an Ihren Haustüren verkauft. Wir möchten allen Käufern auf diesem Weg herzlich danken! Durch Ihre tatkräftigen Spenden konnten wir 35 Euro an das Kinderhospiz Burgholz spenden. Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien eine schöne Adventszeit, frohe Weihnachten und alles Gute für das Jahr 2017! Es grüßen und sagen noch einmal vielen Dank.

Luca Matys und Marie Schumacher
Mühlenfeld 46
42369 Wuppertal

 

Ausgabe 46 vom 20. Oktober 2016

Wir sind nur geduldete Gäste auf Scharpenacken!

Als erste Vorsitzende des Vereins „Hundefreunde Scharpenacken“ möchte ich auch auf diesem Weg noch einmal eindringlichst an alle SonntagsBlatt-lesenden Hundehalter appellieren, die auf dem Scharpe Gassi gehen.
Der Verein wurde 2011 gegründet, als das Thema allgemeine unbegrenzte Leinenpflicht auf Scharpe schon einmal zur Diskussion stand. Seinerzeit haben wir mit der Unteren Landschaftsbehörde und dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW ein gutes Miteinander gefunden und ein Regelwerk entwickelt, welches für den verantwortungsvollen Hundehalter eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollte.
Diese Regeln gelten für den Hundefreilauf auf Scharpenacken:
• Wir betreten nicht die eingezäunten Schutzbereiche.
• Wir leinen unsere Hunde in der Nähe von Schafen immer an und weisen uns gegenseitig auf den Standort der Schafe hin.
• Wir entfernen Hundekot von den Wegen und Wiesen und entsorgen den Hundekot in die bereitgestellten Hundetoiletten.
• Wir nehmen Rücksicht auf die anderen Besucher (vor allem auf Kinder und Ältere) und unterbinden unkontrollierte, unerwünschte Annäherungen.
• Wir leinen unsere Hunde bei Annäherung von Reitern grundsätzlich an.
• Wir weisen uns auf im Gelände gesichtete Rehe, Hasen, Füchse oder anderes Wild hin und leinen unsere Hunde im Gefahrenbereich an.
• Bei hoher Besucherdichte meiden wir den zentralen Hauptweg und weichen auf die nicht eingezäunten Wiesen oder in weniger frequentierte Bereiche aus.
• Wir unterbinden das Buddeln auf den Weideflächen, damit durch die Löcher keine Gefahren für Mensch und Tier entstehen.
• Wir unterlassen das Fellausbürsten, damit Schafe durch das Verschlucken von Fellbüscheln keine tödlichen Darmverschlüsse erleiden müssen.
• Wir betreten keine hochgewachsenen, zur Heuernte bestimmten Wiesen.
• Wir leinen bei Dunkelheit bitte an, wenn die Schafe noch vor Ort sind, unser Hund kein Leuchte oder Ähnliches trägt oder die Sichtverhältnisse durch Nebel und Schnee stark eingeschränkt sind – zur Verminderung der Unfallgefahr.
Genießt den Freilauf, aber seid aufmerksam und achtet auch auf Eure Hunde!
Leider gibt es auch auf Scharpenacken die Menschen, die meinen, Regeln gelten nur für die anderen und sie können dort machen, was sie wollen und sich benehmen „wie eine offene Hose“. Auch dürfen wir uns immer wieder nachhaltig bepöbeln lassen, wenn wir nur darum bitten, eben hinter dem Hund aufzuheben und den Kot in die extra dafür aufgestellten roten Tonnen zu entsorgen. Dazu gelten auf dem Scharpenacken keine anderen Regeln, als überall sonst.
Ich kann daher wirklich nur von Herzen im Namen all deren appellieren, die sich an die Regeln halten und auch weiterhin sich und ihrem Hund den Freilauf in dem Umfang, wie dort möglich, ermöglichen: Der Scharpenacken ist kein Freizeitpark. Es ist ein Landschaftsschutzgebiet mit landwirtschaftlicher Nutzung! Wir sind dort ausschließlich geduldete Gäste und ich finde, so sollten wir uns auch benehmen.
Es steht mit dem Hundefreilauf dort ganz kurz vor zwölf. Wenn es weitere Vorfälle gibt, dass Hunde die Schafherde aufsprengen, Schafe jagen und verletzen, haben es wieder mal ein paar ignorante Individuen geschafft, etwas sehr Schönes für alle zu zerstören. Der letzte Vorfall Anfang November endete mit einem toten Schaf. Es darf unter keinen Umständen passieren, dass die Schafherde in irgendeiner Form in Unruhe gebracht wird.
Liebe Hundemenschen: Wollt ihr das? Ich nicht. Darum lasst uns alle daran arbeiten, dass wir uns im Rahmen der Regeln weiter an diesem Gebiet freuen können. Bitte tragt diesen Appell mit der notwendigen Dringlichkeit weiter!

Anja Major
1. Vorsitzende Verein Hundefreunde Scharpenacken
In der Krim 49
42369 Wuppertal

Ausgabe 45 vom 13. Oktober 2016

Absage der verkaufsoffenen Sonntage

Offener Brief an Wuppertals ver.di-Chef Daniel Kolle

Sehr geehrter Herr Kolle,
als ver.di-Bezirksgeschäftsführer erwarte auch ich, von Ihnen Verlässlichkeit. Sie sollten sich an von Ihnen vereinbarte Absprachen halten, welche bereits im Januar 2016 entschieden wurden. Nämlich dass je ein verkaufsoffener Sonntag in Wuppertal am 6. November und am 4 Dezember stattfinden soll. Es ist ein Unding den Kunden und Einzelhändlern gegenüber, aufgrund Ihrer „Machtposition“  Vereinbarungen kurzfristig zu kippen.
Es sind viele Anstrengungen unternommen und Einladungen ausgesprochen worden, um an diesem Tag den Kunden ein besonderes Erlebnis zu bieten. Der Imageverlust sowie der Kaufkraftabfluss für die Stadt Wuppertal ist dadurch enorm.
Ich kann Ihre Argumentation mit den vielen zusätzlichen verkaufsoffenen Sonntagen nachvollziehen, allerdings wäre es aufgrund der Gleichberechtigung gegenüber Wuppertal und anderen Städten nur fair gewesen, diesen Ansatz auf 2017 zu vertagen! Andere Städte werden nochmals öffnen dürfen – und Wuppertal hat erneut nicht die Mög­lichkeit, sich von seiner positiven Seite zu präsentieren.  
An Sie in Ihrer Position als ver.di-Bezirksgeschäftsführer sei noch gesprochen: Bei einer Umfrage unter unseren Mitarbeitern ist die Verärgerung gegenüber ver.di extrem groß, denn auch sie hätten gerne ihre zum Teil monatelangen Vorbereitungen den Kunden gegenüber präsentiert sowie die doppelte Vergütung von Seiten des Unternehmers gerne auf Ihrer Gehaltsabrechnung gesehen.   
Bei dieser kurzfristigen Aktion gibt es nur Verlierer. Zum einen die Kunden, die sich auf einen besonderen Tag mit vielen Aktionen in Wuppertal gefreut haben, und die Wuppertaler Händler, die mal wieder nicht die Möglichkeit haben, ihr vielfältiges Warensortiment zu präsentieren. Zum anderen die Mitarbeiter, deren Bemühungen nicht wertgeschätzt wer­den können und die einen zusätzlichen finanziellen Nachteil verkraften müssen, sowie Sie als ver.di-Geschäftsführer, bei dem sich gefragt werden muss, was Geschäftsführerabsprachen Wert sind.

Mathias Mengel
Das Bekleidungs-Magazin
Rauental 61-69
42289 Wuppertal

Ausgabe 42 vom 23. Oktober 2016

Fehlendes Interesse zum Thema „Seilbahn“ in Wuppertal

Es ist schon besorgniserregend, mit welcher Gleichgültigkeit viele Wuppertaler mit dem Thema „Seilbahn“ umgehen und sich darauf verlassen, dass unsere Politiker und die Stadtwerke ihnen keinen Sand in die Augen streuen. Diese offensichtlich fehlende Akzeptanz machte sich auch bei der Durchführung der Bürgerbeteiligung bemerkbar. Ich selber war kein Teilnehmer und kann eine Bürgerbeteiligung nur begrüßen, aber beim Lesen des Programms fällt mehrheitlich eine Teilnahme der Lobbyisten auf, die von Seilbahnen profitieren. Dass das Bürgergutachten in diesem Fall den Zweck verfehlt hat, lässt sich auch anhand folgender Zahlen verdeutlichen: Von 350.000 Einwohnern wurden 1.000 Bürger eingeladen, dies entspricht 0,29 Prozent der Einwohner Wuppertals. Von den 1.000 Bürgern haben 62 ihre Bereitschaft zur Teilnahme erklärt (=0,02 Prozent von 350.000); letztendlich haben 47 Bürger mitgemacht (=0,013 Prozent), von denen sich 37 (0,010 Prozent) für eine Fortsetzung des Verfahrens ausgesprochen haben. Soll das gelebte Demokratie und Bürgerbeteiligung sein? Ich jedenfalls fühle mich nicht repräsentativ vertreten und würde mir eine Befragung aller Bürger dieser Stadt wünschen. Denn Sie, liebe Leser, müssen nachher auch für die Investitionskosten und die laufenden Kosten aufkommen!
Woher übrigens die 10 Prozent oder 5,2 Millionen Euro Investitionskosten kommen – sofern es bei den 90 Prozent Förderung und den veranschlagten Investitionskosten bleibt – ist bisher auch noch nicht geklärt.
Bezüglich der Kommentierung und Berichterstattung in den diversen Medien wünschte ich mir etwas mehr Neutralität. Von seriösen Journalisten würde ich Aufklärungsarbeit für die Bürger dieser Stadt erwarten, keine politische Einflussnahme und insbesondere keine hämischen Kommentare wie „kleinkarierte Nörgler, die am Trassenverlauf wohnen“. Hat eigentlich einmal jemand die Investitionssumme von 52 Millionen geprüft (das kann nach jetzigem Stand nur eine mehr als grobe Schätzung sein)? Reicht das wirklich aus? Werden in der Tat 90 Prozent davon durch Landesmittel (Steuergelder) gefördert? Reichen 1,8 Millionen für jährliche Betriebskosten aus, wenn vergleichbare Bahnen den doppelten oder noch mehr Aufwand erfordern? Wie sieht das Sicherheitskonzept aus und was kostet es, wenn die Feuerwehr Wuppertal plötzlich Menschen aus einer defekten Gondel befreien muss? Ich frage mich, warum eine Stadt mit zweitausend Millionen Euro Schulden (zwei Milliarden Euro) eine Seilbahn braucht, für die es überhaupt keinen Bedarf gibt, wie auch Herr Wilke vom Wuppertal-Institut zu Recht feststellt. Aber die Parteien im Stadtrat (waren die Grünen nicht einmal gegen Umweltzerstörung?) rennen einfach los und vertrauen auf die Stadtwerke, die ja Jahr für Jahr beweisen, dass man auch mit Verlusten in zweistelliger Millionenhöhe im ÖPNV gut leben kann. Und wenn dann nachher alles teurer wird, lautet die Lösung: Die Stadt reduziert weiter ihr Dienstleistungsangebot und schließt Bürgerbüros oder Bibliotheken oder Schwimmbäder oder Kindergärten oder ...

Dirk Larisch
Erbschlöer Straße 8
42369 Wuppertal

Ausgabe 37 vom 18. September 2016

Mangelnde Infrastruktur

„Staus kosten Handwerk acht Stunden pro Woche“  stand am 25.08.2016 in der WZ
Vertreter der Handwerkskammer und des Baugewerbes diskutierten mit NRW-Minister Michael Groschek über die mangelhafte Straßeninfrastruktur in NRW.
Hierdurch bilden sich Kilometer lange Staus und das bedeutet längere Anfahrzeiten, verärgerte Kunden,  höhere Kosten usw. Das heißt: beim Straßenbau wird gespart und die Kosten für die geringere Wertschöpfung tragen die Handwerker sowie Kunden.
Damit die mangelhafte Straßeninfrastruktur endlich mal verbessert wird, sollten die Handwerkskammer und das Baugewerbe fordern, dass die Straßeninfrastruktur zukunftsorientiert geplant und gebaut wird. Dadurch steigen allerdings die direkten Investitionskosten für den Straßenbau, aber der volkswirtschaftliche Schaden – wie oben beschrieben -  wird vermieden.
Eine gute Gelegenheit hierzu bietet sich, wenn die Handwerkskammer und das Baugewerbe die Forderung der „Bürgerinitiative L 419: Keine Autobahn durch Ronsdorf“ unterstützen, damit der Lückenschluss der L 418 zur Autobahn A1 als Tunnel ausgeführt wird. Dadurch bleibt die Parkstraße während der gesamten Bauzeit benutzbar. Während der Bauzeit wird hierdurch sehr viel Stau vermieden und nach Fertigstellung des unterirdischen Lückenschlusses ist die Parkstraße von dem überregionalen Schwerlastverkehr entlastet. Für Anwohner bedeutet das weniger Lärm, Feinstaub, mehr Lebensqualität.

Joachim Wendt
Schenkstraße 26
42369 Wuppertal

Ausgabe 37 vom 18. September 2016

Erfahrung vergessen?

Betr.: Die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern

In einem Land das über 50 Jahre hinter einer Mauer von der westlichen Demokratie abgesperrt war, wählen ein großer Anteil der Menschen dort eine Partei, die dafür plädiert Zäune gegen Menschen zu errichten, die aus ihrer Heimat unter Lebensgefahr fliehen, da ein friedliches Leben nicht mehr möglich ist. Früher riskierten eine Vielzahl jener östlichen Bewohner ebenso unter Todesgefahr, diese Mauer zu überwinden, um in Freiheit leben zu können. Da muss ich mir die Frage stellen, wer hat um Gottes Willen diese Mauer niedergerissen? Sie hätte die Probleme doch erst gar nicht aufkommen lassen, die man dort heute mit den ohnehin wenigen Flüchtlingen hat. Behüte uns die Zukunft vor solchen Phrasendreschern, die für die eigentlichen Probleme keinerlei vernünftige Lösungen zu bieten haben.
Wenn unsere Kanzlerin darauf beharrt „Wir schaffen das“, drückt sie ja keineswegs aus, dass es problemlos ist. Ihre Beharrlichkeit von Menschlichkeit ist mir jedenfalls lieber, als eine um politische Macht bemühende Wechselhaftigkeit. Unser Land ist nach Jahren dunkelster Menschenverachtung ein strahlendes Beispiel in Europa geworden. Ich hoffe, dass unsere Jugend die zwischenmenschlichen Probleme unvoreingenommen hinnimmt, dieses alte dumpfe Geschwafel ablöst. Wer es noch nicht bemerkt haben sollte, unsere Welt ist kommunikativ zusammengerückt. Ich bin 81 Jahre geworden und habe in meiner Kindheit eine Zeit erlebt, wo Menschen in „lebenswerte“ und „unlebenswerte“ aufgeteilt wurden. Jeder der bedingungslos unsere demokratischen Grundwerte befolgt, sei in unserer Gesellschaft willkommen. Dass es nicht einfach ist, bestreitet wohl niemand. Aber wir haben schon viel geschafft. Übrigens auch die milliardenschweren blühenden Landschaften der Wiedervereinigung.

Hans Halbach
Remscheider Straße 72
42369 Wuppertal

Ausgabe 37 vom 18. September 2016

Wollen wir das schaffen?

Betr.: „Eine Frage, die bewegt: ,Schaffen wir das?‘“, RSB vom 4.9.2016

Frage an alle Bürger dieser Stadt: Schaffen wir das? Es hört sich so einfach und selbstverständlich an, jedoch die umliegenden Häuser auf Holthausen sind davon betroffen. Mit 500 Flüchtlingen aller Nationalitäten das wird nicht reibungslos vonstatten gehen. Dieses Gebiet ist ein Naherholungsbereich für Ronsdorf. Die Menschen die hier wohnen wurden von der Durmatz GmbH nicht berücksichtigt. Hauptsache die Kasse stimmt, was sind denn schon Menschen. Ganz zu schweigen, die vielen Krebspatienten, wie sollen sie Ruhe und Genesung finden?
Frauen, Männer, Kinder und Jugendliche mit vielen Erlebnissen sind zu bewältign. Wird dieses von der Politik und der Durmatz GmbH berücksichtigt. Keiner dieser Herren wohnt in dieser Klinik, alle schön weit weg, so hat man gut reden.

Doris Dir
Am Sonnenblick 10
42369 Wuppertal

Ausgabe 33 vom 21. August 2016

Offener Brief an MdL Dietmar Bell

Betr.: „1.000 Patronen Mu­ni­tion weg“, RSB v. 13.08.16

Sehr geehrter Herr Bell, die JVA Ronsdorf ist seit längerer Zeit wegen unangenehmer Vorfälle, um nicht zu sagen skandalöser Zustände, in die Kritik geraten. Die Gefängnisleitung wurde ausgetauscht, jedoch geändert hat sich offensichtlich nichts. Der nun bekannt gewordene Vorfall, der bereits seit Mai aktenkundig sein soll, hat nun alles übertroffen, da offensichtlich Munition, 1.000 Patronen 9mm, abhandengekommen sein sollen. Konnte man die früheren Vorfälle als intern bezeichnen, hat die heute ans Licht gekommene Unregelmäßigkeit eine andere Dimension erreicht, die einige BürgerInnen hier im Stadtteil unruhig werden lassen.
Da die JVA in Ihrem Wahlkreis liegt, bitte ich um Klärung folgender Fragen: Wie viele Mitarbeiter in der JVA tragen beim Dienst eine Waffe?
Wie viel Munition wird dort gelagert? Welche Gründe gibt es, ein solch relativ umfangreiches Munitionslager zu halten? Welche Mitarbeiter in welcher Position sind für die Verwaltung des Lagers verantwortlich (Hier interessieren nicht die Namen, sondern die organisatorischen Abläufe)? Sind diese Abläufe über Verfahrensanweisungen kontrollierbar und werden diese Abläufe regelmäßig kontrolliert? Warum schweigt laut Presse das Justizministerium dazu?
Lassen Sie mich folgendes Fazit ziehen: Hier sind mehrfach Missstände aufgedeckt worden, die es erfordern, Verantwortliche zur Rechenschaft zu ziehen. Stellenneubesetzungen scheinen dringend erforderlich zu sein. Vertrauen kann man zu den in der Verantwortung stehenden Amtsinhabern nicht mehr haben.
Ich hoffe, dass Sie im Interesse der in Ihrem Wahlkreis wohnenden BürgerInnen alles in Ihren Kräften stehendes tun werden, um diesen Missständen ein Ende zu setzten.

Dorothea Glauner
WfW-Fraktion
im Rat der
Stadt Wuppertal,
Fraktionsvorsitzende

Ausgabe 33 vom 21. August 2016

Wieder das Thema L 419

Betr. „L 419 – Bald geht es los“, Leserbrief von Peter Stuhlreiter, RSB v. 13.08.16

So allmählich nerven dieses Thema und die Diskussionen darüber, denke ich. Denn es ist doch längst alles entschieden! In dem Leserbrief habe ich nicht verstanden und nachvollziehen können, dass der ge­wünschte Tunnel-Ausbau der Schnellstraße eine zutiefst christ­liche und soziale Lösung für die Menschen in Ronsdorf sein soll!
Mit nachdenklichem Gruss

Mario Paulano
Wall 39
42103 Wuppertal

Ausgabe 33 vom 21. August 2016

Hauptgewinn Bürgerfest

Betr.: Bürgerfest der Werbegemeinschaft „W.i.R.“

Unsere Tochter Maren C. und ich waren am Samstagabend mit etwa 30 Personen zum Ritteressen auf Burg Blankenstein (Hattingen). Es war toll. Essen und Trinken klasse (8-Gänge-Menü), Stimmung hervorragend, Atmosphäre super. Ein schöner Abend und eine geniale Idee der verantwortliche Crew der „W.i.R“. Danke.

Ulrike König
Breite Straße 29
42369 Wuppertal

Ausgabe 32 vom 14. August 2016

L 419 – bald geht es los

Die von der Bürgerinitiative „L 419 – keine Autobahn durch Ronsdorf“ präferierte Tunnel­lösung scheint vom Tisch zu sein, so der Artikel zum Thema in der letzten Ausgabe des SonntagsBlattes.
In Tübingen und Freiburg kämpften die jeweiligen Oberbürgermeister, sowie sämtliche Abgeordnete aus der Region für eine Tunnellösung bei dem Ausbau der Bundesfernstraße durch ihre Stadt und haben die Tunnel nach dem neuen Bundesfernstraßen Bedarfsplan auch bekommen! Bei uns in Wuppertal hören wir Bürger nur ein zaghaftes „zu teuer“ aus der Politik. Welch ein Unterschied! Hier in Wuppertal vertrauen viele Bürger der Aussage, dass  sie nach der Fertigstellung der Billiglösung auf der Parkstraße dort nicht mehr im Stau stehen werden.
Nach dem uns vorliegenden Vorentwurf zum Neubau der L 419 wird es an der Staubenthaler Straße in einem Abstand von 140 Metern beziehungsweise 85 Metern insgesamt drei Ampelanlagen in Richtung Ronsdorf geben. Das Gutachten sagt selbst, dass die Verkehrsqualität zwischen den Teilknotenpunkten – hier Am­pelanlagen – nicht beurteilt werden kann. Auf Deutsch gesagt, der heutige Stau auf der Parkstraße wird sich auf die Staubenthaler Straße verlagern und die Lastwagen von Paris nach Warschau  können auf der Parkstraße durchrauschen. Auf der Erbschlöer Straße  wird es ähnliche Stauampelanlagen ge­ben. Den Anwohnern im Neubaugebiet Scharpenacken muss noch erklärt werden, warum es bei zukünftigen 60.000 Fahrzeugbewegungen  täglich an der Wolfskuhle sieben Meter hoher Lärmschutzwände bedarf, im Bereich Lichtscheid auf dem Überflieger bei gleicher Fahrzeugdichte Lärmschutz für die jungen Familien dort nicht notwendig ist.
Der Vorschlag der Bürgerinitiative, für den zusätzlichen Lkw-Verkehr von 35.000 Lastwagen täglich einen Tunnel zu bauen und den Pkw-Verkehr von und nach Ronsdorf – wie bisher –  auf der Parkstraße abzuwickeln, kostet zwar etwas mehr als die Billiglösung, dafür ist es für die Menschen in Ronsdorf be­stimmt eine zutiefst christliche und soziale Lösung.

Peter Stuhlreiter
Sprecher der Bürgerinitiative
„L 419 – keine Autobahn durch Ronsdorf“

Ausgabe 30 vom 31. Juli 2016

KiTa auf dem Spielplatz

Es wird endlich Zeit, dass – wie Grönemeyer singt – „Kinder an die Macht“ kommen. Damit wäre endlich Schluss mit den be­scheuerten Ideen der Er­wachsenen. Wer in Erwägung zieht, den schönsten und größten Spielplatz Wuppertals so­wie der näheren Umgebung auch nur teilweise zu bebauen ist zu be­quem, groß über Alternativen nachzudenken.
Kein Quadratmeter sollte hergegeben werden.
Bei gutem Wetter ist der Platz komplett ausgelastet. Es kommen nicht nur Kinder und deren Eltern aus unserem Stadtteil, sondern auch aus den Nachbargemeinden. Ich sage nur: Finger weg. Kein Quadratmeter dieses herrlichen, baumbestandenen  Spiel­platzes darf auch nur einer teilweisen Be­bauung geopfert werden. Und noch ein bisschen Polemik: Warum nicht gleich Wohnbebauung auf dieses Fi­letstück setzen?
Die gleiche Disskussion hatten wir übringens schon einmal. Vor etwa 20 Jahren sollten hier für Flüchtlinge aus dem Balkankrieg Unterkünfte ge­baut werden. Nur massiver Bür­gerprotest hat das damals vernindert. Ich hoffe auf Wiederholung!
Das eine KiTa wichtig ist, bleibt unbestritten. Beim Bau ist aber zu brücksichtigen, dass ein ausreichend großer Parkplatz mit geplant wird. Die Kraftfahrzeuge der Mütter, die in der die Kinder „anliefern“ müssen schließlich abgestellt werden. Oder will man dieses Chaos im öffentlichen Verkehrsraum ha­ben? Fußläufig geht ja heute kein Kind mehr in die KiTa.
Eigenartig finde ich es, dass  die Bezirksvertretung (BV) die Erweiterung der Lidl-Filiale ab­lehnt (privates Ge­lände), der Be­bauung des Spielplatzes (öffentlich) aber an­scheinend wohlwollend ge­gen­übersteht. Wo bleibt eigentlich die Bürgernähe?

Klaus-Werner Knickenberg
Reseadstraße 55
42369 Wuppertal

Ausgabe 30 vom 31. Juli 2016

Bürgerbüro-Tourismus

Bei dem Versuch, eine beglaubigte Unterschrift unter einem An­trag zu bekommen, habe ich ebenfalls genau die von Ihnen ge­schilderten Erfahrungen ge­macht: Da ich in unserer südöstlichen Nachbarstadt arbeite, frag­te ich daraufhin erst einige Kollegen, um danach eine kurze schriftliche Anfrage an den Bürgerservice dort zu stellen.
Das ebensolche Ergebnis: Für eine beglaubigte Unterschrift ist es egal, wo man wohnt. Also machte ich mich tags darauf nach Feierabend ohne Termin gegen 16 Uhr in eines der drei Bürgerbüros auf, in dem mich ein defekter Wartemarkenautomat genauso empfing wie drei Mitarbeiterinnen, die miteinander sprachen. Nachdem ich kurz mein Anliegen geschildert hatte, saß ich ruckzuck an einem der Schreibtische und bekam ohne Probleme meine Unterschrift be­stätigt. Und das zum nicht einmal halben Preis! Inklusive Ein- und Ausfahrt aus dem Parkhaus sowie der Gebühr dort hatte ich nach dem Einsatz von zehn Mi­nuten und zwei Euro alles, was ich benötigte. Okay, dort gibt es 57 Prozent weniger Einwohner, je­doch ist die zu betreuende Einwohnerzahl pro Mitarbeiter dennoch vergleichbar hoch. Ich kann dem „Rongsdroper“ also nur voll und ganz zustimmen.
Nach den aktuell zugänglichen Zahlen sind dort zusätzlich jedoch nur 16 Prozent weniger „Flüchtlinge“ als in Wuppertal, sodass sich daraus eigentlich ei­ne ganz andere Auslastung der Bürgerbüros ergeben sollte.

Karsten Land
Elias-Eller-Straße 8
42369 Wuppertal

Ausgabe 28 vom 17. Juli 2016

Offenes Schreiben an den Oberbürgermeister

Der Sachverhalt: Der Tannenbaumer Weg soll einen Schmutzwasserkanal erhalten. Bisher wird das Abwasser regelmäßig in einen Tankwagen der Firma Kako aus den Sammelgruben abgesaugt und weggefahren.
Die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) informierten vor einiger Zeit die betroffenen Hauseigentümer in einem Schreiben, dass die Entscheidung für eine Druckentwässerung gefallen sei, was für die Anlieger die bei weitem teuerste Variante bedeutet. Der Mehrpreis gegenüber einem durchaus möglichen Freispiegelkanal wird bei geschätzten 7.500 Euro pro Anlieger liegen. Bei den sowieso schon extrem hohen anfallenden Kosten, die der Kanalbau für die Anlieger bedeutet, sind das für „Normalsterbliche“ wahrlich keine „Peanuts“. Es bildete sich eine Interessengemeinschaft gegen die Druckentwässerung, welche die Anwaltskanzlei Altemann beauftragte, bei den WSW zu intervenieren, um andere realistische Möglichkeiten aufzuzeigen. Zu unserer Interessengemeinschaft gehören kompetente Ingenieure, die das zur Beurteilung der technischen Möglichkeiten nötige Know-how besitzen, wie auch alteingesessene Hauseigentümer, die die strukturellen Gegebenheiten vor Ort auf das Beste einschätzen können.
So wurden den WSW einige durchaus praktikable Möglichkeiten aufgezeigt, bei denen die kostspielige und wartungsintensive Druckentwässerung entfiele. Die WSW antworteten auf Anwaltsschreiben eher zö­gerlich und nicht im nötigen Umfang transparent. Die von der Interessengemeinschaft auf­­ge­zeigten Möglichkeiten wurden maximal halbherzig bis gar nicht geprüft. Letzteres wurde sogar in einer Informations-Veranstaltung von Seiten der WSW eingeräumt. Trotzdem beharrte die WSW auf dem einmal gefassten Plan und reagierte gar nicht mehr auf das letzte Schreiben der Anwaltskanzlei. Auf berechtigte Bürgerfragen wurde lediglich in einer sehr herablassenden Wei­se reagiert. Bei der von der Interessengemeinschaft erbetenen und dann auch von den WSW anberaumten Informations-Veranstaltung offenbarte sich unter anderem eine für die Betroffenen nicht nachvollziehbare Logik:
Beim Bau eines von der Interessengemeinschaft präferierten Freispiegelkanals muss am tiefsten Punkt der Straße eine Sammelstation errichtet werden. Das könnte auf einem
Privatgrundstück sein oder aber unter der Straße. Letzteres lehnten die WSW mit der Begründung ab, dass die Straße dann bei den regelmäßigen Wartungsarbeiten – ein paar mal im Jahr – an der Sammelstation für ein paar Stunden halbseitig gesperrt werden müsse. Auf die Frage eines betroffenen Anliegers, wieso es denn kein Problem sei, den gesamten Tannenbaumer Weg für einige Monate komplett zu sperren, erhielt er die lapidare Antwort, dass das eben so sei.
Noch ganz kurz zu der Option, die Station auf einem Privatgrundstück zu errichten: An geeigneter Stelle besitzt eine ältere Dame – sie wohnt nicht vor Ort – ein geschätzt hektargroßes, brachliegendes Grundstück und hat nach angeblichen Verhandlungen mit den WSW keine Genehmigung zur Nutzung erteilt. Das verwundert nicht, wenn von einem ähnlichen Verhandlungsgeschick aus­­ge­gangen wird, das die WSW in der Kommunikation mit den betroffenen Anliegern an den Tag legen.
Was noch zu denken gibt, ist die Tatsache, dass die WSW, die ja zuletzt die Kommunikation eingestellt und nicht mehr auf die Bitte der Anwälte um mehr Transparenz reagiert hatten, nun in der vorigen Woche allen Betroffenen den detaillierten Beschluss zugesandt haben, und zwar mit einer Liste von Pumpen-Anbietern, explizit aber einen Prospekt der Firma Jung Pumpen.
Zu Transparenz hier die Chronologie: Die WSW hatte das Ingenieurbüro Beck mit der Planung der Druckentwässerung beauftragt. Das Ingenieurbüro Beck hat die Firma Jung Pumpen beauftragt, die Berechnungen vorzunehmen.
Dem genannten Schreiben der WSW an die Hauseigentümer lag, wie oben schon erwähnt, eine Liste mit Adressen von vier Pumpenherstellern und ein Jung-Pumpen-Prospekt bei. Durch diese Vorgehensweise ist ein freier Wettbewerb für einen Pumpenkauf für die Anlieger nicht mehr gegeben und stellt einen klaren Verstoß gegen die „Compliance“ Verhaltensweise dar. Aus diesen dargelegten Gründen ist die Interessengemeinschaft einhellig der Ansicht, dass das Projekt gestoppt (Baubeginn ist laut WSW im August) und neu aufgearbeitet werden sollte.

i.A. Interessengemeinschaft
gegen die Druckentwässerung
am Tannenbaumer Weg

Ausgabe 27 vom 10. Juli 2016

Grüne fordern Schutz für Bäume

Zur Bürgersprechstunde

Es war eine sehr informative Runde, die Bürgersprechstunde der CDU am 30. Juni 2016 um 17 Uhr auf dem Spielplatz in der Schenkstraße.
Es wurde deutlich gemacht, warum wir zu der neu entstehenden KiTa am alten Krankenhaus noch eine weitere KiTa benötigen. Ich finde es nur schade, dass man hier den einfachen Weg geht und einfach den Spielplatz in der Schenkstraße zum Teil bebaut.
In der Runde wurde deutlich, dass es durchaus andere Standorte im Dorf gibt, die sich ebenfalls eignen würden. Darunter fällt auch Brachland. Hier kann ich nicht verstehen, warum dieses Grundstück dann nicht genommen wird. Stattdessen zerstört man einen Begegnungsort von Jung und Alt. Denn das Brachland kann man veräußern und die Kasse füllen aber eine Teilfläche des Spielplatz Schenkstraße nicht mal eben so.
Ich fordere die entsprechenden Personen der Stadt auf, weitere Grundstücke auf Be­bauung zu prüfen. Ich finde, das ist man den Besuchern des Spielplatz schuldig. Und erst dann sollte man eine Entscheidung fällen.

Maik Kaufmann
Schenkstraße 74
42369 Wuppertal

Ausgabe 20 vom 22. Mai 2016

Grüne fordern Schutz für Bäume

Offener Brief per E-­Mail an die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen im Rat der Stadt Wuppertal:
Sehr geehrte Damen und Herren der Faktion Bündnis 90 / Die Grünen, sehr erfreut und erstaunt las ich am 09.05.2016 in der WZ „Grüne fordern Schutz für  Bäume“. Für mich stellte sich die Frage: „Ist diese Forderung ernst gemeint oder nur ein  Wahlkampfslogan?“
Deshalb möchte ich von Ihnen wissen, warum Sie nicht schon längst gegen die Planung des oberirdischen Autobahn­-Ausbaus der L 419 (Parkstraße) in Ronsdorf Einspruch  eingelegt haben?
Wie Sie in dem Erläuterungsbericht zum Vorentwurf (Grundlage für das Planfeststellungsverfahren) vom 20. Oktober 2015 er­sehen, wird bei diesem Ausbau die gesamte versiegelte Fläche über 100.000 Quadratmeter groß sein.
Es werden somit erhebliche Eingriffe in Biotopkomplexe mit hoher und sehr hoher Bedeutung durchgeführt. Das bedeutet, dass circa 25.000 Quadratmeter Eichenmischwald mit Edellaubhölzern (Biotopkomplex Nr. 2: hohe Bedeutung) und sehr alter Bu­chenwald sowie Eichen­-Bu­chenwald (Biotopkomplex Nr. 4: sehr hohe Bedeutung) kahl geschlagen wird. Viele dieser alten Bäume sollten als Naturdenkmal eingestuft werden.
Ich bin der Meinung, dass Sie auch diese Bäume als schützenswert ansehen sollten und sich für den Erhalt dieser Biotopkomplexe mit allen Kräften einsetzen. Ein grüneres Thema gibt es für mich nicht!
Fordern Sie, wie die Bürgerinitiative „L419 – Keine Autobahn durch Ronsdorf“, dass der Lückenschluss von der L 418 zur Autobahn A1 als Tunnel ausgeführt wird. Dann ist die Parkstraße als innerstädtische Straße entlastet; denn der überregionale Verkehr fließt unterirdisch durch den Tunnel.
Mit freundlichen Grüßen

Joachim Wendt
Schenkstraße 26
42369 Wuppertal

Ausgabe 19 vom 15. Mai 2016

Frühling in Ronsdorf

Genießen Sie die Sonnenstrahlen und die Wärme draußen und vor allem, bleiben Sie gesund. Das ist das Wichtigste! Diese Wünsche und Anregungen waren unter anderem der Glosse  „Frühling“  in der letzten Ausgabe  des SonntagsBlattes zu entnehmen.
Wir von der Bürgerinitiative „L 419 - keine Autobahn durch Ronsdorf“ können in dieses Frühlingserwachen nicht mit einstimmen, weil wir frustriert sind und Frust nicht gesundheitsfördernd ist. Wir sind frustriert, weil uns keiner erklären will, warum wir Ronsdorfer Bürger weniger Wert sind, als die Bürger von Freiburg und Tübingen! Freiburg erhält nach dem Bundesverkehrswegeplan für seine Stadtautobahn einen Tunnel mit Kosten von 163 Mio. Euro je Kilometer Tunnelstrecke. In Tübingen kämpften Oberbürgermeister Boris Palmer mit sämtlichen Landtags- und Bundestagsabgeordneten der Region gegen den geplanten monströsen Straßenbau durch Tübingen. Es gelang schließlich, die Billiglösung zu kippen und einen 2,3 Kilometer langen Straßentunnel durchzusetzen, mit Kosten von 62 Mio. Euro je Kilometer Tunnelstrecke.  Frust ist also verständlich, da uns Ronsdorfern immer nur gesagt wird, euer Tunnelvorschlag ist  zwar billiger als die Bauten in Freiburg und Tübingen, aber für das Bergische Land zu teuer. Wir können nicht noch mehr für euch tun, als die Billiglösung durch Ronsdorf nach dem Beispiel der A 46  zu bauen.

Peter Stuhlreiter, 
Sprecher Bürgerinitiative
L 419, keine Autobahn durch Ronsdorf

Ausgabe 17 vom 1. Mai 2016

Das ist eine Schande!

Was sind das nur für Menschen bzw. Jugendliche (diese wurden mehrfach von Spaziergängern gesehen), die nach ihren Saufgelagen an der Hütte im Wald oberhalb der Talsperre regelmäßig ihren Müll, das heißt jede Menge Flaschen, Plastikbecher und anderes einfach im Wald um die Hütte herum hinwerfen, obwohl ein großer Abfalleimer direkt in der Hütte steht.
Haben diese Leute denn überhaupt keinen Respekt vor Mensch und Natur?
Nichts gegen Feiern und Trinken im Wald, aber diese Art von Müllentsorgung hat aber auch gar nichts mehr mit Spaß zu tun!
Außerdem werden gefüllte Abfalleimer einfach auf den Weg gekippt – es ist wirklich eine Schande! Haben diese Menschen keinen Verstand mehr? Für alle friedlichen Ronsdorfer Spaziergänger wirk­­lich unfassbar!

Inge von Eynern
Lilienstraße 44
42369 Wuppertal

Ausgabe 16 vom 24. April 2016

L 419 Parkstraße - Billigautobahn

Was haben wir Ronsdorfer Bürger falsch gemacht, um so bestraft zu werden?
Der Spiegel berichtet in seiner Ausgabe Nr. 16 v. 16.4.2016 über die zehn teuers­ten Straßenbauprojekte, die nach dem Bundesfernstraßenbedarfsplan bis 2030 fertig gestellt werden sollen.
Zwei davon sind für uns Ronsdorfer Bürger besonders interessant.
Es ist zum einen der Freiburger Stadttunnel mit Kosten von 163 Mio. Euro je Kilometer Tunnelstrecke. Bei diesem Tunnelprojekt handelt es sich um die geplante unterirdische Trassenführung der B 31 im Stadtgebiet von Freiburg. Mit der Fertigstellung des Stadttunnels soll er zur Stadtautobahn A 860 hochgestuft werden.
Zum zweiten handelt es sich um den Tunnelbau der B 27, B 28 durch Tübingen mit Kosten von 62 Mio. Euro je Kilometer Tunnelstrecke.
In Tübingen kämpften Oberbürgermeister Boris Palmer mit den Landtags- und Bundestagsabgeordneten aus der Region gegen den geplanten monströsen Straßenbau durch Tübingen. Es gelang schließlich, die Billiglösung zu kippen und einen 2,3 Kilometer langen Straßentunnel durchzusetzen.
Viele in meinem Bekanntenkreis stellen sich nunmehr die Frage; Was haben wir Ronsdorfer Bürger falsch gemacht, dass wir von der Wuppertaler politischen Klasse keine Hilfe bei unseren Kampf gegen die gesundheitlich schädliche Billiglösung einer offenen Autobahn durch Ronsdorf erhalten. Warum sind wir Ronsdorfer weniger Wert, als die Bürger von Freiburg und Tübingen?
Mein Studienfreund aus Tübingen, den ich über seine Erfahrungen in Tübingen befragte, sagte zum Abschluss: Ihr in Ronsdorf müsst mit dem Stimmzettel bei der nächsten Wahl drohen! Meine Antwort war die Frage nach dem Sinn seines Hinweises. Mein Freund darauf hin: Siehst Du, das ist Euer Ronsdorfer Problem. Ihr seid zu brav!

Peter Stuhlreiter
Sprecher der
Bürgerinitiative
L 419 - keine Autobahn durch Ronsdorf   

Ausgabe 16 vom 24. April 2016

Was tut sich eigentlich bei der L 419?

Oder tut sich in Zukunft wenig oder gar nichts? Diese Frage stellen sich bestimmt viele Ronsdorfer, nachdem im Bundesverkehrswegeplan die L 419 nicht aufgeführt ist. Einfache Begründung: Der 2. Bauabschnitt der L 419, also der Anschluss an die A1, kann überhaupt nicht in diesen Plan aufgenommen werden, denn ist er ist „nur“ ein neuer Anschluss an eine bestehende Autobahn, für die dieser Plan nicht vorgesehen ist.
Maßgeblich für Abschnitt 1 ist allein das Land NRW. Und genau hier liegen wir in der Prioritätenliste an der absoluten Spitze mit der höchsten Dringlichkeitsstufe. Deshalb arbeitet der Landesbetrieb mit Hochdruck an der umfangreichen Vorbereitung des Planfeststellungsverfahrens. Die Vorentwurfsplanung ist weitgehend abgeschlossen. Daher ist unverändert davon auszugehen, dass der entsprechende Antrag bei der Bezirksregierung in der zweiten Hälfte 2016 gestellt wird.  
Wir haben in den letzten Wochen gezielte, intensive Gespräche mit Dr. Markus Mühl vom Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, sowie den Verantwortlichen beim Landesbetrieb Straßen.NRW, Willi Kolks und Andreas Früh, geführt. Dabei haben wir uns detailliert über den aktuellen Planungsstand und die sich daraus ergebenden Konsequenzen informiert. Das Ergebnis: Es geht nicht mehr um die Frage, ob der 2. Bauabschnitt gebaut wird, sondern darum, wie und wann er erfolgt. Die Bestätigung dafür geht auch aus einem Schreiben des Staatssekretärs im Bundesverkehrsministerium, Rainer Bomba, an den Ronsdorfer Bundestagsabgeordneten Jürgen Hardt von Mitte vorigen Jahres hervor, den dieser bereits im Sommer 2015 publiziert. Deshalb entbehren alle anderslautenden Behauptungen jeglicher Grundlage.
Der Landesbetrieb hat Träger öffentlicher Belange in die Planung eingebunden. So wird z. B. auf Anregung des Ronsdorfer Verschönerungsvereins geprüft, ob der Radweg im Bereich der geplanten Parkbrücke näher an die L 419 verlegt und in flachen Rampen zur Parkbrücke geführt werden kann. Neben dem geringeren Geländeverbrauch in den Ronsdorfer Anlagen könnte diese Lösung auch den Vorteil haben, dass von diesen Rampen eine abschirmende Funktion gegenüber Lärmimmissionen ausgehen könnte.
Die vorgesehene Breite der Parkbrücke von 8 m bietet ausreichenden Gestaltungsspielraum, um eine Überführung des land- und forstwirtschaftlichen Verkehrs zu gewährleisten sowie eine komfortable und städtebaulich ansprechende Querung von Radfahrern und Fußgängern zu ermöglichen. Beidseitig der 4 m breiten Verkehrsfläche verbleiben Flächen, die für eine Begrünung vorgesehen sind. Zur Vermeidung von Wildunfällen sind Wildschutzzäune im Bereich der Ronsdorfer Anlagen vorgesehen. In unseren kontinuierlichen Gesprächen hat der Landesbetrieb unsere weiteren Anregungen und Problemhinweise stets ernst genommen und zeitnah umgesetzt.
Mit dem Abschluss des Planfeststellungsverfahrens wird Baurecht geschaffen. Das wiederum ist Voraussetzung für die Aufstufung zur Bundesstraße und damit zur Lastenübernahme durch den Bund. Erst dann kann das Planfeststellungsverfahren für den 2.Bauabschnitt (Abstieg zur A 1) eingeleitet werden. An den planerischen Voraussetzungen dafür wird aber schon heute intensiv gearbeitet, damit der Weiterbau zügig weitergehen kann.
Auch die Stadt befürwortet nicht nur wegen des bestehenden Ratsbeschlusses unverändert den Ausbau der L 419 ohne Zeitverzug. Oberbürgermeister Andreas Mucke hat der Aktion versichert, sich an den Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, Michael Groschek, mit einer Bitte zu wenden: Er möge sich für den zügigen Abschluss der Planungsphase, optimalen Lärmschutz und – was den 2. Bauabschnitt angeht – ein straffes Zeitmanagement einsetzen. Die Aktion „Ronsdorfer für die L 419“ wird mit dem gleichen Ziel die örtlichen Landes- und Bundespolitiker in die Pflicht nehmen.  
Der Landesbetrieb plant, mit der Beantragung des Planfeststellungsverfahrens im Laufe des Jahres eine weitere öffentliche Bürgerinformationsveranstaltung durchzuführen, um die für das Verfahren erforderlichen Pläne und Gutachten vorzustellen und zu erläutern.
Es ist also alles auf einem guten Weg.

Ronsdorfer für die L 419
Wolfgang Luchtenberg
Edmund-Strutz-Weg 16
42369 Wuppertal

 

Ausgabe 15 vom 17. April 2016

Es könnte einfach sein ...

War ich ja durch die aufmerksame Lektüre am Wo­chen­ende vorgewarnt,  konnte ich gleich heute Nachmittag die Umleitung durch die Kurfürsten-, Theodor- und Scheidtstraße Richtung Krim testen.
Sensationell ... Um verbal einfach mal auf dem Teppich zu bleiben. Es könnte SO einfach sein, hätte man vielleicht einfach nur in der Scheidtstraße von der Ecke Kniprodestraße bis zur Theodorstraße auf beiden Seiten ein Halteverbot eingerichtet.
Denn die Scheidtstraße ist nicht breit genug, um sich mit entgegenkommenden Autos zu passieren ... So staute es sich wahlweise bis an die Ecke Kniprodestraße oder andersrum bis in die halbe Theodorstraße.
Aber vielleicht bekommen die WSW ja noch DIE Er­leuchtung dazu. Ihr leitet diese Anregung doch bestimmt wohl­wollend weiter?
Ich freue mich auf jeden Fall kolossal auf die kommenden mindestens acht Wochen.
Nutzt ja nix, muss ich wohl auf dem Weg nach Barmen durch. Aber vielleicht fahr ich auch durch die Bandwirkerstraße, ma kucken.

Anja Major
Inne Krim 49
42369 Wuppertal

Ausgabe 12 vom 27. März 2016

Durch Kurzsichtigkeit

NRW ist wieder Stau-Land Nummer eins! (Artikel vom 17.03.2016)
Der Grund, warum NRW immer noch Stau-Land Nummer eins ist und auch bleiben wird, liegt an der Kurzsichtigkeit unserer Landespolitiker; denn die meisten denken und planen nur bis zur nächsten Wahl.
An der langen Liste der Autobahnen und Bundesstraßen, die mit vielen Hundert Millionen Euro auf sechs bzw. acht Fahrspuren nach kurzer Zeit erweitert werden müssen, erkennt man die mangelnde Weitsicht der Landespolitiker und der NRW-Planer. Hätte man die Autobahnen und Bundesstraßen für einen Bruchteil der Mehrkosten direkt so ausgebaut wie jetzt geplant, hätten wir viel Geld gespart und könnten dieses Geld in zukunftsträchtige Straßen und haltbare Brücken investieren.
Wie zum Beispiel in die von der Bürgerinitiative „L 419 - keine Autobahn durch Ronsdorf“ geforderte Tunnellösung, des Lückenschlusses von der  L 418 bis zur Autobahn A1.
Wird allerdings der von unseren Volksvertretern im Land- und Stadt-Parlament verfügte billige, oberirdische vierspurige Ausbau der Parkstraße durchgeführt, wird auch dort nach wenigen Jahren wieder Stau sein und die Parkstraße muss auf sechs Fahrspuren verbreitert werden. Außerdem müssen dann die sieben Meter hohen Schallschutzwände ab­gerissen und mit etwa 10 Meter Höhe neu errichtet werden. Für einen Bruchteil der dann entstehenden Kosten könnte man jetzt den Lückenschluss der L 418/A1 als Tunnel durchführen und könnten somit vier neue Fahrspuren und zwei durchgehende Standspuren nutzen.
Wenn allerdings der Ehrgeiz besteht, dass NRW weiterhin  Stau-Land Nummer eins bleibt, dann wird immer wieder viel Geld in Nachbesserungen fließen müssen, statt in zukunftsträchtige Investitionen.

Joachim Wendt
Schenkstrasse 26
42369 Wuppertal

Ausgabe 11 vom 20. März 2016

Kosten für Tunnel

Das Ergebnis der Sprechstunde mit Jürgen Hardt (MdB), nämlich einen Kostenvergleich für eine Tunnellösung zu bekommen,  begrüßen wir ausdrücklich, da die CDU in Ronsdorf eine Tunnellösung bisher strikt abgelehnt und behauptet hat, sie sei vom Tisch, obwohl sie nachweislich noch nie auf dem Tisch war.  
Nur sollte gleichermaßen auch daran gedacht werden, die in der Billigvariante nicht vorhandenen Mehrkosten für adäquaten Lärmschutz mit zu berücksichtigen. Die Lösung als charmant zu bezeichnen ist wenig nachvollziehbar. Hier ist nicht Charme gefragt, sondern das Wohlergehen der Ronsdorfer Bevölkerung.
Außerdem ist zu erwarten, dass man aus den Fehlern, die man beim Ausbau der A46 gemacht hat, Lehren gezogen werden. Die Lärmschutzmaßnahmen sind bis heute noch nicht abgeschlossen und erreichen die Schallgrenze von etwa 70 Mio. Euro.

Heidrun Leermann (WfW)
Dorothea Glauner
Mitglied der
Bezirksvertretung
Fraktionsvorsitzende (WfW)
im Rat der Stadt Wuppertal

Ausgabe 10 vom 13. März 2016

Offener Brief

Offener Brief an Herrn Mar­cel Hafke, Landtag NRW, zum Ausbau der Parkstraße

Sehr geehrter Herr Hafke,
wenn Ihnen, wie in verschiedenen Zeitungen zu lesen war, der Lärmschutz an der Parkstraße in Ronsdorf wirklich am Herzen liegt, dann fordern Sie doch bitte den besten Lärmschutz und das ist die Lärmvermeidung. Die Lärmvermeidung wird mit dem von der Bürgerinitiative „L 419 – Kei­ne Autobahn durch Ronsdorf“ geforderten Tunnel von der L 418 durchgehend bis zur Autobahn A 1 erreicht. Der überregionale Verkehr fährt durch den Tunnel, ohne dass man das auf der Parkstraße hört oder sieht. Die Parkstraße wird entlastet, weil hier nur noch der innerstädtische Verkehr fließt, und somit wird auch hier der Lärmpegel vermindert. Damit schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe und zusätzlich noch eine Menge anderer Vorteile sowie Verbesserungen.
Denken sie doch bitte mal darüber nach und schließen sich der Forderung der Bürgerinitiative „L 419 – Keine Autobahn durch Ronsdorf“ an.
Ich bin überzeugt, dass dann die FDP bei der nächsten Landtagswahl viele Stimmen aus Ronsdorf bekommen wird.

Joachim Wendt
Schenkstrasse 26
42369 Wuppertal

Ausgabe 08 vom 28. Februar 2016

Themen in der Bezirksvertretung

Betr.: Artikel „Zuviel des Guten?“ im SonntagsBlatt vom 21. Februar:
Beim Lesen Ihres o.g. Beitrages stellte sich mir die Frage, auf welcher Veranstaltung der Berichterstatter war?
Das Hauptthema der BV-Sitzung am 16. Februar war die Diskussion und der Beschluss über den Erhalt der GGS Kratzkopfstraße. Diesen An­trag von mir und Frau Leermann (Linke und WfW) hat die BV schließlich einstimmig verabschiedet. Doch davon und von den anderen Themen kein Wort in Ihrem Bericht!
Statt dessen wird eine Anfrage von mir an die Verwaltung (von insgesamt dreien!) zum Anlass genommen, sich darüber lang und breit gegen mich auszulassen.
Gerade mir als langjährigem aktiven Umweltschützer, Mitglied der Naturfreunde und des Umweltausschusses sozusagen zu unterstellen, ich wäre im Interesse der „Normalparker“ gegen Ladesäulen und Parkplätze für E-Mobile, ist schon grotesk!
Ich habe lediglich die WSW  um einen Bericht darüber ge­beten, wie oft die Ladesäulen für E-Mobile am Markt bisher frequentiert worden sind, weil mir angesichts der Tatsache, dass zur Zeit in Wuppertal erst etwa 100 E-Autos unterwegs sind, etwas übertrieben er­scheint, dort zwei Parkplätze für E-Mobile freizuhalten.
Auch sei gesagt, dass nach meinen Beobachtungen (ich komme fast täglich dort vorbei) in letzter Zeit die „Normalparker“ schon die beiden Buchten freihalten. Aber sie werden (bis auf eine Ausnahme in den letzten Tagen) von E-Mobilen nicht benutzt.
Deshalb scheint mir – bis zu einer deutlichen Zunahme an E-Fahrzeugen – die Freihaltung von zwei Plätzen etwas überdimensioniert.
Es ist manchmal schon merk­würdig: Gerade diejenigen, die sich in der Vergangenheit über zu wenig Parkplätze am Ronsdorfer Markt aufgeregt haben, scheinen jetzt nichts dagegen zu haben, dass in den Sommermonaten durch die benachbarte Außengastronomie von zwei Gaststätten permanent einige Parkplätze wegfallen. Und jetzt tun sie so, als wenn an der E-Ladesäule den Elektrofahrzeugen permanent die beiden Parkplätze blockiert würden.
Und dann findet sich auch noch ein Journalist, der mein Ansinnen (absichtlich?) missversteht und in das gleiche Horn tutet.
Auf eine Antwort der WSW auf meine Frage bin ich allerdings gespannt und werde sie auch öffentlich machen.

Jürgen Köster
Bauvereinstraße 17
42369 Wuppertal


Anm. der Redaktion: Dass die vom Leser als Hauptthema bezeichnete seinerzeit vakante Schließung der Grundschule Kratzkopfstraße schon im SonntagsBlatt vom 14. Fe­bruar – und damit vor der Sitzung der Bezirksvertreter – the­matisch umfangreich be­handelt wurde, hat dieser of­fenbar überlesen. So war auch der Antrag von WfW und den Linken Bestandteil unserer Berichterstattung. In diesem Zusammenhang soll auch nicht unerwähnt bleiben, dass die Schließung der Schule laut Schuldezernent Dr. Stefan Kühn inzwischen vom Tisch ist. Zuviel des Guten ist es sicherlich, wenn Themen, die auf der Sitzung der Stadtteilparlamentarier zwar thematisiert werden, im Anschluss aber zum Zankapfel werden.
Hinlänglich bekannt ist, dass sich der Großteil aller Ronsdorfer Bezirksvertreter im Vorfeld der nun entstandenen Diskussion für die Einrichtung der doppelten Ladestation eingesetzt hat; sicherlich auch mit dem Hintergedanken, den neuen Technologien der Mobilität eine Chance zu geben. Dazu braucht es fraglos Ladestationen. Fakt ist, dass die Bundesregierung von einem Anstieg des E-Mobil-Anteils in den nächsten Jahren ausgeht.
Dass es den Fahrern von Autos mit fossilem Antrieb im Hinblick auf den noch geringen Anteil der Elektroautos an Verständnis für das Parkverbot an Ladesäulen fehlt, ist durchaus nachvollziehbar. Aber was würden Besitzer von Benzin- oder Dieselfahrzeugen wohl sagen, wenn ihnen im Gegenzug E-Mobile die Zapfsäulen an den Tankstellen zuparken würden?
Ob nun der Bedarf der beiden Ladesäulen „zuviel des Guten“ ist, um beim Wortlaut zu bleiben, ist abzuwarten.

 

Ausgabe 06 vom 14. Februar 2016

Parkstraße: Investition in die Zukunft

Auf der Homepage der „Bürgerinitiative L 419: Keine Autobahn durch Ronsdorf!“, „Aktuelles“, sind die Varianten des von „Straßen.NRW“ geplanten  Ausbaus der Parkstraße als Autobahn aufgelistet und mit der Variante „5“ (Tunnel) ergänzt worden. Beim Vergleich der oberirdischen Gradienten-Varianten „1“ bis „4“ variieren die Bewertungen von -2 bis -4 negativ; aber die Tunnel-Variante „5“ mit +5 positiv und ist somit die optimalste Ausführung. Beim Vergleich der oberirdischen Trassen-Varianten  „A“ bis „G“ variieren die Bewertungen von -2 bis +2; aber die Tunnel-Variante wieder mit +5 positiv und ist somit die optimalste Variante. Fazit: Die leistungsfähigste Variante ist der Tunnel; denn es werden neu gebaut: Oberirdisch: zwei Fahrstreifen, kein durchgehender Standstreifen,  Tunnel: Vier Fahrstreifen, zwei durchgehende Standstreifen. Wenn der Verkehr, wie in den Gutachten prognostiziert,  sich mehr als verdoppelt, dann ist bei nur zwei neuen Fahrstreifen die gleiche Stausituation wie heute zu erwarten. Werden aber mit dem Tunnel vier Fahrstreifen und zwei Standstreifen neu gebaut, kann der zusätzliche Verkehr problemlos zur Autobahn abfließen ohne die Ronsdorfer in ihrer Lebensqualität zu beeinträchtigen; denn die Parkstraße bleibt weiterhin ohne Einschränkungen befahrbar. Addiert man dann noch die Behinderungen während des Baus der oberirdischen Varianten hinzu und bezieht die Umweltschäden sowie die Gesundheitsgefahren beim Betrieb mit ein, stellt man fest, der oberirdische Ausbau der Parkstraße ist Geldverschwendung und somit sinnlos. Die Tunnellösung ist die Variante mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis und eine sinnvolle, zukunftsträchtige Investition! 

Joachim Wendt
Schenkstraße 26
42369 Wuppertal

Ausgabe 04 vom 31. Januar 2016

Richtigstellung

Vielen Dank für Ihre umfangreiche und positive Berichterstattung zur Liefersackausschüttung des 20. Liefersacks 2015. Wir haben uns sehr darüber gefreut. Alle anwesenden Vereine und Institutionen  haben unsere Vorschläge zur Ausschüttung einstimmig angenommen.
Der Sozialverband VdK - Ortsverband Ronsdorf hat auf seine Ausschüttung von 200 Euro zugunsten des Bandwirker-Bades verzichtet und dieses auf unserer Zusammenkunft direkt mitgeteilt. Leider wurde in Ihrem Artikel berichtet, dass die NaturFreunde ihre 200 Euro weiter an das Bad gespendet haben.
Beide Vereine, Sozialverband VdK und auch die NaturFreunde, haben sich heute an uns gewandt und bitten um Richtigstellung.  

Christel Auer
Ronsdorfer Heimat- und Bürgerverein e.V. 

 

Ausgabe 03 vom 24. Januar 2016

Errichtung eines Kreisverkehrs

 

Betreff: Errichtung eines Kreisverkehrs im Bereich „Am Stadtbahnhof/Kocherstraße/ Schenkstraße.
Wer beispielsweise aus der Schenkstraße nach links in die Straße Am Stadtbahnhof ab­biegen will, und das vielleicht noch zur Berufsverkehrszeit, weiß, welche Probleme damit verbunden sind. Es erübrigt sich deshalb, auf diesen Verkehrsknoten näher einzugehen. Der vorliegende Vorschlag zur Errichtung eines Kreisverkehrsplatzes in der aufgezeigten Form ist als Anregung an­zusehen.
Eine Verschiebung des Kreises in Richtung Norden würde zu einer erheblichen Vergrößerung des Kreises und damit zu einem noch besseren Verkehrsfluss führen, ohne dass meines Erachtens private Grundstücke benötigt würden.
Die vorliegende Skizze gibt exakt die gleiche Kreisgrösse wieder, wie der Kreis auf Lichtscheid bei „Aldi“. Also keine Ausreden! Vielleicht kann sich ja die Stadtverwaltung zur Prüfung des Vorschlages und letztendlich zu seiner Ausführung durchringen. Ein paar „Groschen“ vom Bauvorhaben „Döppersberg“ sollten auch noch für die Bürger am Stadtrand übrig sein.
Was den städtebaulichen Aspekt betrifft, wäre es wünschenswert, die „große Lö­sung“ zu wählen. Die „hässliche Ecke“ wäre dann Ge­schichte und der Kreisverkehrsplatz würde für eine Aufwertung sorgen.

Klaus-Werner Knickenberg
Resedastraße 55
42369 Wuppertal

Ausgabe 03 vom 24. Januar 2016

Thema: Ausbau der L 419 zur Schnellstraße

Der geplante Ausbau der Parkstraße L 419 zu einer autobahnähnlichen Schnellstraße durch Ronsdorf ist erneut ein Thema in Ronsdorf.
Uns, von der Bürgerinitiative „keine Autobahn durch Ronsdorf“,  erfreut dieses öffentliche Interesse an den „Billigplanungen“ des Landes!
Nach der letzten von Straßen.NRW in Auftrag gegebenen Studie ist der autobahnähnliche Ausbau der Parkstraße nicht mehr zur Entlastung der Autobahn A 46 gedacht, sondern er soll in erster Linie der Aufnahme und Abwicklung des prognostizierten steigenden Verkehrsaufkommens in der Zu­kunft dienen und die vorhandenen verkehrlichen Defizite und Folgen für den Standort Ronsdorf beheben.
Es heißt zum Beispiel: Das hohe Verkehrsaufkommen auf der Parkstraße und die bestehenden Defizite, wie der vorhandene einbahnige Querschnitt und die plangleichen Knotenpunkte an der Erbschlöer und Staubenthaler Straße führten zu einem unbefriedigten Verkehrsablauf.
Durch den vierspurigen Ausbau der Parkstraße würden ge­ringere Unfallraten zu erwarten sein, weil durchgängig ge­sicherte Überholmöglichkeiten weitgehend  Frontalkollisionen verhinderten.
Diesen großen Vorteile für Ronsdorf, so Straßen.NRW als künftiger Bauherr der Autobahn durch Ronsdorf, stehen aus unserer Sicht leider gravierende Nachteile für den Autoverkehr nach Ronsdorf gegenüber!
Die Staubenthaler- sowie die Erbschlöer Straße werden zu Knotenpunkten ausgebaut.
Die einzelnen Teilknotenpunkte an den beiden Straßen müssen aus Gründen der Leis­tungsfähigkeit mit Ampelanlagen ausgestattet werden.
Die beiden Ampelanlagen an der Staubenthaler Straße haben einen Abstand von etwa 140 Metern. Südlich der zweiten Ampelanlage befindet sich in einem Abstand von etwa 85 Metern eine dritte Ampelanlage! An der Erbschlöer Straße das gleiche Bild: In einem Abstand von etwa 130 Metern je eine Ampel; danach in einem Abstand von etwa 150 Metern eine weitere Ampel für die Otto-Hahn-Straße.
In der rosigen Zukunft, also nach dem Bau der Billigautobahn durch Ronsdorf, fahren wir auf den künftigen Autobahn-Zubringern auf je einer Strecke von etwa 300 Metern an drei hintereinander liegenden Am­pelanlagen  entlang.
Jeder Autofahrer kann aus eigener Erfahrung beurteilen, welches Chaos auf der Fahrt von und nach Ronsdorf herrschen wird.
Wir vermuten, dass sich dann auch die glühendsten Befürworter  der Billiglösung, wie das Land sie für den Ausbau an der Parkstraße plant, nach den guten alten Zeiten von heute sehnen werden.
Unsere Tunnellösung mag zwar mehr kosten, aber dafür erspart sie uns Ronsdorfern einen gigantischen Dauer- Autostau in der Zukunft!

Peter Stuhlreiter
Sprecher der Bürgerinitiative
„Keine Autobahn durch Ronsdorf“

Im Saalscheid
42369 Wuppertal

Ausgabe 02 vom 17. Januar 2016

Wir brauchen diesen Ausbau nicht!

In der letzten Ausgabe des Sonntagsblattes nennt Kurt von Nolting unter Wünsche und Vorstellungen folgendes:
1.) Ronsdorf braucht den Ausbau der L 419 unbedingt und so schnell wie möglich.
Ronsdorf, sehr geehrter Herr von Nolting, braucht diesen Ausbau - eine Autobahn - mit Sicherheit nicht.
Was soll dieser geplante und bis heute nicht zu Ende gedachte Ausbau den Ronsdorfern bringen?
Der Anschluss an die A1 ist in keiner Weise - weder finanziell noch planerisch - gesichert. Die Blombachtalbrücke wird das immens hohe Verkehrsaufkommen nicht aufnehmen können, da nach erfolgtem ersten Bauabschnitt über viele Jahre das neue, wesentlich höhere Verkehrsaufkommen über die Blombachtalbrücke geführt werden müsste, was die Brücke gar nicht auffangen wird. Vom Rückstau vor der Brücke gar nicht zu reden. Die Linde wird erheblich stärker belastet werden. Ob und wann es jemals einen Anschluss an die A1 geben wird, steht in den Sternen.
Die Anwohner werden Ge­räusch- und Abgasen ausgesetzt sein, die hochgradig ge­sundheitschädlich sein werden. Der Überflieger wird keinen Lärmschutz bekommen, ob­wohl in unmittelbarer Nachbarschaft hochwertige Wohngebiete entstanden sind. Durch eines dieser Gebiete soll dann irgendwann eine Verbindungsstraße von der L419 zur Oberen Lichtenplatzer Straße gebaut werden.
Die Ronsdorfer Anlagen wer­den drastisch verkleinert. Für das nahegelegene Altenheim und die Anwohner im Friedenshort wird es keinen Lärmschutz geben. Die sogenannte Wildbrücke wird nicht realisierbar sein.
Das sind nur einige Aspekte, die klarmachen ­- KEINE AU­TOBAHN DURCH RONSDORF!
2.) Ratsmitglieder sollen Ent­scheidungen der Bezirksvertretung mehr als bisher begleiten und im Rat entsprechend der BV-Entscheidung Rons­dorfs abstimmen.
Waren es doch gerade die beiden CDU-Ratsmitglieder, die im Falle der Lidl-Erweiterung im Rat der Stadt gegen die Beschlüsse der BV Ronsdorf votiert haben!

Dorothea Glauner
Fraktionsvorsitzende
der WfW
im Rat der
Stadt Wuppertal
42369 Wuppertal

Ausgabe 49 vom 6. Dezember 2015

Waldfrieden: Ein Schelm, der Böses denkt!

Die Baugenehmigung
Für die Bebauung entlang der Straße Waldfrieden in Ronsdorf gilt der § 34BauGB, welcher besagt, dass sich jede neue Bebauung an die bestehende Bebauung anzupassen hat. Zur Beurteilung definiert dieser Paragraph 4 Kriterien. Die Auslegung dieser Kriterien durch das Bauamt zur Erteilung der Baugenehmigung, die hier übrigens in beispielgebend kurzer Zeit erfolgte, fand  jedoch so statt, daß sie geradezu diametral gegensätzlich zu allen vorangegangenen Entscheidungen des Bauamts bzgl. Neubauten oder baulicher Veränderungen in dieser Straße war. Ein Acht-Familien-Haus, wo sonst fast nur Einfamilienhäuser stehen!
Das Gericht
Gegen die Kriterienauslegung durch das Bauamt besteht seitens der Bürger/Anwohner keine Klagemöglichkeit. Juris-ten bedauern diesen Zustand, weil ihrer Meinung nach hierdurch der Korruption Tür und Tor geöffnet wird. Lediglich der direkte Nachbar kann hinsichtlich einer „Unzumutbarkeit“ (so die Gesetzesformulierung) der geplanten Bebauung das Verwaltungsgericht bemühen. Dies ist Ende 2014 geschehen, mit Baubeginn wurde im Juli 2015 ein Antrag auf einstweilige Verfügung  gestellt. Die Bearbeitungszeit hierfür soll nach Kommentarlage maximal 4 Wochen betragen. Passiert ist bis heute, trotz Nachhakens, nichts, während die Baustelle sich kontinuierlich weiterentwickelt.
Die Baustelle
Zur Betreibung der Baustelle wurde fast mittig auf der Straße Waldfrieden ein Baukran aufgestellt. Mit dem Ergebnis, dass der laufende Verkehr, in-klusive Muldenkipper und sonstiger schwerer Lkw, über das Privatgrundstück eines Anwohners  fahren muss – ohne dass dieser vorab informiert oder gar um seine Zustimmung gebeten wurde. Die herbeigerufene Polizei sieht die Verantwortung bei der Stadt, diese lässt erklären, dass die Polizei die entsprechende Genehmigung prüfen muss. Ob eine solche überhaupt vorliegt, wird den Anwohnern trotz Nachfrage nicht mitgeteilt.
Am Donnerstag, dem 26. No-vember, raste, offensichtlich auf Grund eines technischen Defekts, der Kranhaken ungebremst aus voller Höhe in die betriebene Baustelle. Nur sehr großes Glück verhinderte einen Personenschaden. Die direkten Anwohner sind besorgt, da der Kranausleger sich auch ständig über ihre Häuser hinweg bewegt. Polizei und zuständiges Dezernat bei der Bezirksregierung wurden in Kenntnis gesetzt. Die Polizei legte den Kran vorübergehend still, die BR verlangte die Einschaltung eines Ingenieurbüros, eine Ursachenuntersuchung, die – falls möglich – Reparatur des Krans, ein Nachweis über die wiederhergestellte Betriebsfähigkeit des Krans und bestimmte eine anschließende Abnahme behördlicherseits. Am darauffolgenden Montag arbeitete der Kran bereits wieder. Nach Auskunft der BR lagen alle dafür erforderlichen Unterlagen vor.
Ein Schelm, der Böses denkt!

im Namen von fünf
betroffenen Anwohnern
Familie Kerger
Waldfrieden 36
42369 Wuppertal

Ausgabe 48 vom 29. November 2015

Schwierige Verkehrsführung

Als Anwohner der Straße Georg-Arends-Weg befahre ich täglich, teilweise mehrmals, den Kreuzungsbereich Elias-Eller-Straße Staas­stra­ße / Marktstraße / Breite Straße. Meiner Meinung nach ist dieser Bereich deutlich durch Fahrbahnmarkierungen ge­kenn­zeichnet.
Folgende Situationen ergeben sich trotz allem täglich:
Fahrzeuge, die die Elias-Eller-Straße in südlicher Richtung befahren, ziehen trotz durchgezogener Linie (Verkehrszeichen 295) in den Ge­genverkehr und befahren den Fahrstreifen, der für die Linksabbieger aus der Breite Straße Richtung Elias-Eller-Straße vor­gesehen ist.
Fahrzeuge, die die Staasstraße als Linksabbieger Richtung Markt­straße befahren, benutzen ebenfalls durch Überfahren der durchgezogenen Linie in diesem Bereich die Spur für die Linksabbieger aus der Breite Straße.
Gerne wird dabei auch gleich die Sperrfläche, auch Schrägstrichgatter genannt, ge­nutzt, die von keinem Fahrzeug überfahren werden darf.
Mehrmals haben sich für mich, sicher auch für viele andere Verkehrsteilnehmer, schon eine gefährliche Situationen ergeben.
 Ich schreibe dies, weil in den letzten zwei Tagen folgende Situationen mich einfach dazu gezwungen haben:
Freitag, 20.11.2015, ca. 16 Uhr: Ein LKW mit Anhänger befährt die Elias-Eller-Straße in südlicher Richtung, um dann als Rechtsabbieger in die Breite Straße einzubiegen. Ich befahre die Breite Straße in östlicher Richtung, um dann links in die Elias-Eller-Straße abzubiegen. Einen hinter dem LKW fahrenden VW-Golf konnte ich aus meiner Perspektive nicht sehen, da der Golf bereits mit überhöhter Ge­schwindigkeit links am LKW vorbei unter Nutzung der Ge­genfahrbahn und teilweise der Sperrfläche in die Marktstraße fuhr. Eine Vollbremsung meinerseits verhinderte einen Un­fall.
Samstag, 21.11.2015, ca. 14.45 Uhr: Ich biege mal wieder von der Breite Straße kommend links in die Elias-Eller-Straße ab, befinde mich schon mit voller Wagenlänge auf der Elias-Eller-Straße, als ein Linksabbieger aus der Staasstraße kommend plötzlich vor mir stand.
Er setzte schließlich zurück, um dann die Sperrfläche und nicht etwa seine reguläre Fahrspur zu nutzen. Dass der Fahrer dabei noch heftig gestikulierte und mir auch noch einen Vogel zeigte, habe ich als „nicht gesehen“ abgehakt...
Haben andere Verkehrsteilnehmer ähnliche Erlebnisse an dieser Straßenkreuzung erlebt?

Ulrich Weitz
Georg-Arends-Weg 16
42369 Wuppertal

Ausgabe 48 vom 29. November 2015

Preise stehen fest!

Es ist unglaublich, dass eine Wohnungsbaugesellschaft (GWG) den Mietern glaubhaft machen will, dass sie für einen Kubikmeter Schmutzwasser 3,71 Euro bezahlen müssen, obwohl ein Kubikmeter nur 2,85 Euro kostet. Wie kann jemand für die Betriebskosten zuständig sein, wenn er nicht weiß, wie und wann das Schmutzwasser zu berechnen ist.

Gabriele Simshäuser
Nibelungenstraße
42369 Wuppertal

Ausgabe 48 vom 29. November 2015

Ein Kleinod in Ronsdorf

In Ronsdorf haben wir ein Kleinod des Namens „Bücherstube“. Ich kann es nicht glauben, dass es in Ronsdorf Leseratten geben soll, welche die Bücherstube nicht kennen. Aber hallo! Die Ronsdorfer sind doch sonst keine Trottel! Die inhabergeführte Buchhandlung folgt nicht dem Trend des Systems Guiness- Buch, sondern legt Wert auf qualifizierte Beratung.
Das freundliche Team nimmt sich Zeit – leider heutzutage ei-ne Seltenheit. Jeden Monat gibt es einen tollen Buchtipp – auf Wunsch via E-Mail. Wer im In-ternet kaufen möchte, kann sich den Lesestoff ins Haus liefern lassen. In der kleinen, aber feinen Bücherstube ist der Kunde König. Ein solches Kleinod will gepflegt werden, um nicht zu verdorren.

Dr. Gudrun Stöcker
Mühle 173
42369 Wuppertal

Ausgabe 37 vom 13. November 2015

Diskussion ist ein Hohn

Mit Interesse habe ich den Bericht über den Ausbau der L 419 in Ihrer Ausgabe gelesen. Ich muss mich langsam aber fragen, was hier überhaupt noch besprochen wird. Ich als Anwohnerin der Linde kann diese Diskussion mittlerweile nur noch als Hohn empfinden. Seit die Tunnellösung von der A 46 zu den Südhöhen eingerichtet worden ist, hat sich der Verkehr zur A 1 erheblich vermehrt. Nun kommt noch hinzu, dass durch die Ansiedlung der Jugendstrafvollzugsanstalt und seit neuestem verschiedener Schuleinrichtungen, ganz zu schweigen von der Umgestaltung der Kasernen in Technoligiezentren, die Verkehrsströme noch einmal zugenommen haben. Die damit verbundene Belastung, die für die Ronsdorfer (zu denen wir auch gehören) so gerne diskutiert wird, muss von uns stillschweigend hingenommen werden. Auch hier stauen sich die Fahrzeuge, die Lärm- und Feinstaubbelastung hört nicht am Erbschlö auf!
Ganz zu schweigen von den Schwieirgkeiten, uns überhaupt noch in irgendeine Richtung, sei es Lüttringhausen oder Ronsdorf zu bewegen, da es manchmal schlichtweg unmöglich ist, unsere Grundstücke hier überhaupt gefahrlos zu verlassen. Das von dem Grünenpolitiker so nett angesprochene Alternativkonzept für andere Mobilitätsangebote muss ich hier als Schlag ins Gesicht empfingen. Haben wir doch nur eine sehr geringe Busanbindung, die am Wochenende fast brachliegt. Wie sollen wir uns denn alternativ von der Linde weg bewegen - per Fahrrad? Ich bin doch immer wieder erstaunt, in welcher Realistät unsere Volksvertreter leben - die unsere kann das nicht sein!

Simone Scholl
Linde 59 a
42287 Wuppertal

Ausgabe 36 vom 6. November 2015

Offener Brief I

Offener Brief per E-Mail an:
Herrn Andreas Mucke, Stadt Wuppertal

Sehr geehrter Herr Mucke,
mit erstauntem Interesse habe ich im Ronsdorfer SonntagsBlatt vom 30.08.2015 gelesen, dass Sie die Tunnellösung für den Lückenschluss der L 418 an die Autobahn A1 befürworten.
Sind Ihre Worte nur Wahlkampfgeschwätz oder sind Sie wirklich für die Tunnellösung und werden diese auch durchsetzen wie der damalige 2. Bürgermeister Hermann Josef Richter (CDU) beim Burgholztunnel?
Meine Fragen:
- Welche konkreten Forderungen und Schritte wollen Sie unternehmen damit die Tunnellösung realisiert wird?
- Wie wollen Sie die Ronsdorfer SPD für die Tunnellösung gewinnen?
Kommen Sie doch am 9. September 2015 um 19:00 Uhr zu der Informations- und Diskussions- Veranstaltung  der BI „L 419 – Keine Autobahn durch Ronsdorf“ nach Ronsdorf und diskutieren Sie mit.
Über eine konkrete Antwort, noch vor der Oberbürgermeisterwahl, würde ich mich sehr freuen.

Joachim Wendt
Schenkstrasse 26
42369 Wuppertal

Ausgabe 36 vom 6. November 2015

Offener Brief II

Offener Brief per E-Mail an:
Herrn Oberbürgermeister Peter Jung, Stadt Wuppertal

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Jung,
mit großem Erstaunen habe ich im Ronsdorfer Sonntagsblatt vom 30.08.2015 gelesen, dass Sie die Blombachtalbrücke nicht im städtischen Besitz haben möchten, aber trotzdem den autobahnähnlichen oberirdischen Ausbau der Parkstraße (L 419) fordern.
Wenn der Lückenschluss fertiggestellt ist, geht die Blombachtalbrücke automatisch in städtischen Besitz über.
Warum haben Sie sich nicht der Forderung der Bürgerinitiative „L 419 – Keine Autobahn durch Ronsdorf“ angeschlossen, den Lückenschluss der L418 an die Autobahn A1 mit einem Tunnel zu realisieren?
Damit würde die Parkstraße bleiben, was und wie sie ist, nämlich eine Landstraße im Zuständigkeitsbereich des Landes und die Sanierungskosten der Blombachtalbrücke werden vom Land übernommen und nicht den Wuppertaler Bürgern aufgebürdet.
Meine Frage: Was werden Sie unternehmen, damit wir Wuppertaler nicht die vielen Millionen Sanierungskosten für die Blombachtalbrücke auch noch tragen müssen?
Kommen Sie doch am 9. September 2015 um 19 Uhr zu der Informations- und Diskussions- Veranstaltung  der BI „L 419 – Keine Autobahn durch Ronsdorf“ nach Ronsdorf und diskutieren Sie mit.
Über eine konkrete Antwort, noch vor der Oberbürgermeisterwahl, würde ich mich sehr freuen.

Joachim Wendt
Schenkstrasse 26
42369 Wuppertal

Ausgabe 31 vom 2. August 2015

Bald ist das Grün weg

Neubauprojekt Monschaustraße vom 26.07.2015
Dies ist nicht das einzige Neubauprojekt, in der Hordenbachstraße 5c - 5 k wurde ohne jemanden zu fragen eine große Fläche von Bäumen gefällt, um dort ein Doppelhaus und sechs  Reihenhäuser zu bauen. Dann das geplante Objekt an der Diakonie. Warum wird nicht richtig im Grünen gebaut - im Marscheider Wald ist doch noch schön viel Platz und selbst nach der Rodung bleibt noch ein wenig Grün. Autobahn (L419) und der Rest von Ronsdorf ist dann versiegelt.
Eines ist sicher, in ein bis zwei Jahren ist Ronsdorf nicht mehr grün und dann wird auch nix mehr gebaut- ist doch beruhigend oder?

Name und Anschrift sind der Redaktion bekannt

Ausgabe 31 vom 2. August 2015

Es ist nicht alles Gold ...

Gerade ist das neue Ronsdorf - Echo herausgekommen. Die Vorsitzende des Heimat- und Bürgervereins, Christel Auer, lobt die Zusammenarbeit mit vielen Ronsdorfer Vereinen. Diese haben schon immer bei den Liefersackfesten dazu beigetragen, dass ein harmonisches Liefersackfest mit einem Überschuss entsteht. Alle bisherigen Heimatfeste wurden mit dem Ziel veranstaltet, dass ein Erlös für soziale Zwecke in Ronsdorf verteilt werden konnte.
Viele der mitwirkenden Vereine oder Institutionen sind seit Jahren Mitglied im Beirat des Ronsdorfer Heimat- und Bürgervereins. Doch nach der letzten Mitgliederversammlung fragt man sich, hat der Beirat tatsächlich eine beratende beziehungsweise vorschlagende Funktion im Verein; Oder wird er vielmehr vom Vorstand nur als „Hilfskraft für die Durchführung von Großveranstaltungen“  be­nutzt?
Quo vadis?
„Wohin gehst Du“?
Auf der letzten Mitgliederversammlung stellte ein Teil des Vorstandes den Antrag: Den Beirat mit sofortiger Wirkung abzuschaffen und den Vorstand zu ermächtigen, eine „Interessengemeinschaft der Ronsdorfer Vereine“ in die Wege zu leiten. Da die Mitglieder im Voraus nicht ausreichend informiert wurden und auch keine Aussprache zugelassen wurde, stimmte die Mehrheit dem Antrag zu, ohne sich über die Tragweite im Klaren zu sein. Die Mitglieder des Beirates sind gegen einen derart undemokratisch erwirkten Beschluss und erwarten, dass der Vorstand des Heimat- und Bürgervereins eine Revision in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung vornimmt.

Name und Anschrift sind der Redaktion bekannt

Ausgabe 22 vom 31. Mai 2015

Sparkasse I

Na ja, da hätte der liebe Herr Budde auch mal ein paar kritische Worte zu dieser du­biosen und verschwurbelten Gebührenerhöhung sagen können. Es gibt genug Bürger in Ronsdorf, die stark verärgert und auch verunsichert sind, ich denke vor allem an ältere Mitbürger.

Klaus Mahler
Lilienstraße 22
42369 Wuppertal

Ausgabe 22 vom 31. Mai 2015

Sparkasse II

Mehr Gebühren  weniger Leistung: Die Sparkasse hat seit zehn Jahren nichts verändert, das gibt ihr aber nicht das Recht, jetzt in die Vollen zu greifen. Beim Online-Konto wird nämlich nicht nur die Grundgebühr erhöht, für Kontoauszüge und die zweite Karte muss man zusätzlich noch zahlen. Herr Wölfges hat davon gesprochen, dass die Sparkasse auf Mehreinnahmen angewiesen ist, um das Leistungsangebot nicht einschränken zu müssen. Wo sind die Leistungen, für die ich mehr bezahlen soll, und wo sind die Vorteile, von denen Herr Wölfges so überzeugt ist?
P.S.: Für einen Euro Grundgebühr habe ich mehr Leistung bekommen... Weniger ist manchmal mehr.

Gabriele Simshäuser
Adresse ist der
Redaktion bekannt

Ausgabe 16 vom 19. April 2015

Warum passiert nichts?

Kleiner Auszug meiner letzten beiden Fahrten nachmittags auf dem Heimweg über Lichtscheid: 
Montag, 13.04.15, circa 16.15 Uhr: die Baustelle ruht, Dienstag, 14.04.15 circa 16:15 Uhr: die Baustelle ruht.
WARUM?
Es geht doch nichts über einen geregelten Feierabend, auch wenn Wetter und Licht das Arbeiten bis 19 Uhr zulassen würden, damit dort oben schnell Schluss ist. Von den angekündigten circa vier Wochen sind wir nun – wenn ich mich nicht täusche – schon in der dritten Woche. Ist ja nicht so, als wäre das zurzeit unser einziger Engpass.

Anja Major
In der Krim 49
42369 Wuppertal

Ausgabe 16 vom 19. April 2015

Abwägungsfehler?

L 419:  Planfeststellung erst Sommer 2016
Über das Thema Ausbau der Parkstraße zu einer vierspurigen Bundesfernstraße durch Ronsdorf wird seit etwa 2006 in Ronsdorf sehr kontrovers diskutiert.
Für uns von der Bürgerinitiative „L 419 - keine Autobahn durch Ronsdorf“, ist der angekündigte Termin 24. Juni 2015 von sehr großer Bedeutung.
Der Landesbetrieb Straßen.NRW will anlässlich dieser  Veranstaltung den Ronsdorfer Bürgern die sogenannte Detailplanung zum Autobahnbau, sowie  die verschiedenen Gutachten  wie Verkehrs-  und Lärmschutzgutachten und ein Gutachten  über den zusätzlichen Schadstoffausstoß in  Ronsdorf erläutern oder auch erklären.
Der Gesetzgeber hat den Bürgern nur eine sehr kurze Frist eingeräumt, währenddessen Einwände oder Anregungen gegen Gutachten oder Detailplanung abgegeben werden können. Nach Abschluss des Planfeststellungsverfahrens können wir von der Bürgerinitiative „L 419 - keine Autobahn durch Ronsdorf“ oder jeder andere Bürger nur gegen Abwägungsfehler der Bezirksregierung klagen. Auf den Punkt gebracht heißt das: Was während des Verfahrens nicht vorgebracht wurde, kann später auch nicht als Klagegrund gelten. Die Bürgerinitiative und unsere Sponsoren werden also,  auch auf dem Klageweg, versuchen, die Hürden für den  Billigbau so hoch anzusetzen, dass die Tunnellösung für die Parkstraße eine wirtschaftlich vertretbare Lösung darstellt.
Nachdem der Landesbetrieb  Straßen.NRW die Parkstraße von Lichtscheid bis Blombachtal-Brücke total neu saniert hat, bleibt aus Sicht von uns Steuerzahlern genügend Zeit, um die Vorteile einer Tunnellösung für uns Bürger zu überdenken und erst danach zu entscheiden.

Peter Stuhlreiter
Sprecher der Bürgerinitiative L 419
Keine Autobahn durch Ronsdorf
Im Saalscheid 7
42369 Wuppertal

Ausgabe 12 vom 22. März 2015

Ärgernis: Hinterlassenschaften der Hunde

Lieber Hundehalter,
es wäre echt toll, wenn Sie die Hinterlassenschaft Ihres Hundes entfernen würden.
Vor ein paar Wochen konnte ich dem Kot ihres Hundes vor unserem Eingangstor gerade noch ausweichen.
Ein paar Tage später lag dann einige Meter weiter wieder eine Tretmine und heute Abend im Ascheweg zur Gartensiedlung bin ich im Dunklen reingetreten. Ich fand es nicht gerade toll. Es ist doch sicherlich kein Problem, eine Tüte zur Hand zu nehmen, diese Hinterlassenschaft aufzunehmen und in den nächsten Mülleimer zu werfen. Gerade in dieser Ecke stehen genug zur Verfügung.
Zur Not spende ich Ihnen eine Rolle kotbeutel oder die 3-Liter Ge-frierbeutel vom Aldi (die erfüllen auch ihren Zweck). Gerne zeige ich Ihnen auch, wie man dieses aufnimmt, ohne sich die Hände zu beschmutzen.
Aber es einfach liegen zu lassen... Ist unsozial und sogar fahrlässig!
Gerade in einer Zeit, wo man wegen Hundehassern und Giftködern vorsichtig sein muss, sollte man das nicht durch solches Verhalten provozieren.
Ich bitte Sie daher eindringlich, machen Sie die Hinterlassenschaft immer weg!

Ute Lueg
Kontakt ist der Redaktion bekannt
Ich bin selber Hundehalterin, immer mit Tasche und Kotbeutel „bewaffnet“.

Ausgabe 11 vom 15. März 2015

Mit fremden Federn?

Am Montag, dem 9. März, gastierte im Sankt-Joseph- Pfarrzentrum, in der Remscheider Straße eine Kasperbühne, die sich das ‚Hohnsteinertheater’nennt.  
In dem verschickten Pressetext wird so getan, als ob diese Bühne etwas mit den ‚Hohnsteinern’ zu tun hätte, die seinerzeit z.B. die in dem Pressetext auch aufgeführten TV-Sendungen mitgestaltet haben. Das ist nicht der Fall; diese Bühne spielt lediglich mit Hohnsteiner Figuren, die jeder käuflich erwerben kann.
Ich kenne die Aufführungen dieser Bühne leider nicht; vielleicht machen sie ja wirklich gutes Kaspertheater; doch dann wäre es vermutlich nicht nötig, sich mit fremden Federn zu schmücken.

Wolfgang Buresch,
Adresse ist der Redaktion bekannt.
Wolfgang Buresch (seinerzeit Mitglied der ‚Hohnsteiner-Bühne Friedrich Arndt’ und Inhaber des Copyrights an den Figuren ‚Hase Cäsar’ und ‚Plumpaquatsch’),
die er auch gesprochen und gespielt hat.

Ausgabe 10 vom 8. März 2015

Töricht und unverschämt

Immer wieder findet man die öffentliche Toilette am Markt verschlossen, weil, wie ein Hinweis an der Türe vermerkt, unbekannte Täter darin Schäden anrichten. Man kann diese Tölpen nicht anders als dumm und rücksichtslos bezeichnen. Dumm, weil sie offenbar ihre Zeit nicht besser zu nutzen wissen, als die Toilette zu demolieren und rücksichtslos, weil sie besonders älteren Mitbürgern durch ihre Schandtat das Leben schwerer machen. Man wünschte sie sich zur Rede gestellt, damit ihnen die Augen dafür geöffnet werden, wie sich auf effiziente Weise zum „Gemeinwohl“ beitragen lässt.

Jürgen Steinberg
Anschrift ist der
Redaktion bekannt

 

Ausgabe 10 vom 8. März 2015

Wer war der Schuldige?

Als ich diesen Bericht und die Kommentare von Herrn W. Herkenberg (AWG) las, fiel mir ein: Ist das wieder das typische bergische Denken gewesen ... ich/wir  doch nicht, denn das sind die anderen schuld ??!!! Zur Verteidigung muss ich dennoch Herrn W. Herkenberg beistehen. Denn der DWD (Deutsche Wetterdienst) hatte nur ein wenig Schnee vorhergesagt ... wenn überhaupt !!!! Und lag mal wieder voll daneben :-( Also ist der DWD eigentlich  (in) Schuld.  :-)

Rolf Weißbach
Jägerhofstraße 39
42119 Wuppertal